HDI.de Google Plus HDI.de Facebook HDI.de LinkedIn HDI.de Twitter pdf Vektor-Smartobjekt1 Vektor-Smartobjekt Vektor-Smartobjekt
ratgeber-kfz-vollkasko-unfall-abschleppen-mann
ratgeber-kfz-vollkasko-unfall-abschleppen-mann
Wenn sogar Schäden am eigenen Auto gedeckt sind.
{{storeVisualHeaderText()}}

Erwerben Sie ein neues oder gebrauchtes Fahrzeug, dann stellt sich die Frage nach der besten Versicherung. Reicht die Haftpflicht, ist die Teilkasko sinnvoller oder wollen Sie Ihren Wagen so umfassend wie möglich mit der Vollkasko absichern? Für wen sich welcher Schutz lohnt, hängt von mehreren Faktoren ab. Die Entscheidung will deshalb gut überlegt sein – denn die Preis- und Leistungsunterschiede sind groß.


Die wichtigsten Fakten zur Vollkaskoversicherung in Kürze

  • Die Vollkaskoversicherung kommt für selbstverursachte Schäden am eigenen Fahrzeug auf.
  • Sie springt auch bei Vandalismus ein und wenn der Unfallgegner nicht haftbar gemacht werden kann.
  • Die Vollkasko empfiehlt sich vor allem für neuwertige Fahrzeuge bis zu einem Alter von fünf Jahren.
  • Beiträge lassen sich sinnvoll senken durch Selbstbeteiligung und Werkstattbindung. 
  • Vergleichen Sie vor Abschluss einer Kfz-Versicherung immer die Kosten von einer Teilkasko mit einer Vollkasko.

Die Vollkaskoversicherung zahlt in der Regel die Reparatur eines Schadens – bis zu einer Obergrenze, die in den meisten Fällen durch den Wiederbeschaffungswert des Fahrzeugs bestimmt wird. Im Falle eines Diebstahls oder eines Totalschadens wird der Zeitwert des Wagens ersetzt. Nur bei sehr neuen Fahrzeugen bis maximal 12 Monaten bei Totalschaden und 6 Monate bei Diebstahl besteht die Möglichkeit, auch den Neupreis erstattet zu bekommen.

Durch den Leistungsbaustein Premium-Schutz kann die Neupreisentschädigung bei Totalschaden und Diebstahl auf 24 Monate erhöht werden. Dieser Zusatz kann entscheidend sein, da der Wert eines Autos innerhalb des ersten Jahres stark abnimmt.

In gewissen Fällen zahlt die Vollkaskoversicherung allerdings nicht – oder nur zum Teil:

  • bei Schäden, die durch Fahrfehler an einem Wohnwagen entstanden sind, den Sie an Ihr Fahrzeug gekoppelt haben
  • bei Unfallschäden zwischen einem ziehenden und einem gezogenen Fahrzeug, die ohne äußere Einwirkungen entstehen
  • wenn ein Schaden vorsätzlich herbeigeführt wurde oder grob fahrlässig unter Einfluss von Drogen- oder Alkoholkonsum entstanden ist
  • bei Schäden, die aufgrund eines Rennens entstanden sind
  • bei Reifenschäden, die nicht im Zuge eines Unfalls oder anderen Situationen aufgetreten sind, in denen die Vollkasko greift
  • bei Erdbeben oder vergleichbaren Katastrophen

Was sind die Vorteile der Vollkaskoversicherung?

Nur die Vollkaskoversicherung kommt für selbstverschuldete Schäden am eigenen Fahrzeug auf. Angenommen, Sie fahren ohne Vorsatz in ein anderes Auto, und an beiden Wagen entstehen Sachschäden. Dann würde Ihre Haftpflicht oder Teilkasko für Sie zwar die Reparatur am Fahrzeug Ihres Unfallgegners bezahlen.

Aber auf den Ausgaben für die Instandsetzung Ihres eigenen Wagens blieben Sie sitzen. Eine Vollkaskoversicherung hingegen würde auch diese Kosten übernehmen. Damit schützt sie Sie vor erheblich mehr Risiken als eine andere Versicherung.


Was deckt die Vollkaskoversicherung ab?

Die Vollkaskoversicherung kommt für selbstverschuldete Schäden am eigenen Fahrzeug auf, sofern diese nicht grob fahrlässig oder vorsätzlich verursacht wurden. Und das tut sie nicht nur bei einem Unfall, in den Sie mit anderen Verkehrsteilnehmern verwickelt sind. Auch wenn Sie beim Ein- oder Ausparken irgendwo gegen fahren, übernimmt die Versicherung die Kosten für die Reparatur.

Darüber hinaus punktet die Vollkasko mit diversen Zusatzleistungen. Die Versicherung kann in einer ganzen Reihe von Situationen einspringen. Zum Beispiel, wenn …

  • … Ihr Auto durch Vandalismus mutwillig zerstört wird.
  • … Ihr Auto bei einem Schiffstransport beschädigt wird.
  • … der Unfallgegner nicht haftbar gemacht werden kann, weil er Fahrerflucht begeht oder nicht volljährig ist.

 

Darüber hinaus übernimmt die Vollkasko in der Regel auch alle Schäden, die durch die Teilkasko abgedeckt sind:

  • Diebstahl
  • Kabelschäden
  • Brand und Explosion
  • Zusammenstoß mit Tieren
  • Glasbruch
  • Schäden durch Unwetter und mehr

Was zahlt die Versicherung bei Vollkaskoschutz?

Die Vollkaskoversicherung zahlt in der Regel die Reparatur eines Schadens – bis zu einer Obergrenze, die in den meisten Fällen durch den Wiederbeschaffungswert des Fahrzeugs bestimmt wird. Im Falle eines Diebstahls oder eines Totalschadens wird der Zeitwert des Wagens ersetzt. Nur bei sehr neuen Fahrzeugen bis maximal 12 Monaten bei Totalschaden und 6 Monate bei Diebstahl besteht die Möglichkeit, auch den Neupreis erstattet zu bekommen.

Durch den Leistungsbaustein Premium-Schutz kann die Neupreisentschädigung bei Totalschaden und Diebstahl auf 24 Monate erhöht werden. Dieser Zusatz kann entscheidend sein, da der Wert eines Autos innerhalb des ersten Jahres stark abnimmt.

In gewissen Fällen zahlt die Vollkaskoversicherung allerdings nicht – oder nur zum Teil:

  • bei Schäden, die durch Fahrfehler an einem Wohnwagen entstanden sind, den Sie an Ihr Fahrzeug gekoppelt haben
  • bei Unfallschäden zwischen einem ziehenden und einem gezogenen Fahrzeug, die ohne äußere Einwirkungen entstehen
  • wenn ein Schaden vorsätzlich herbeigeführt wurde oder grob fahrlässigunter Einfluss von Drogen- oder Alkoholkonsum entstanden ist
  • bei Schäden, die aufgrund eines Rennens entstanden sind
  • bei Reifenschäden, die nicht im Zuge eines Unfalls oder anderen Situationen aufgetreten sind, in denen die Vollkasko greift
  • bei Erdbeben oder vergleichbaren Katastrophen

Für wen ist die Vollkaskoversicherung sinnvoll?

In der Regel ist eine Vollkaskoversicherung teurer als eine Teilkasko und in jedem Fall teurer als der Basisschutz mit einer Haftpflicht. Eine Vollkaskoversicherung ist für alle Autofahrer sinnvoll, die den bestmöglichen Schutz für ihr Fahrzeug wünschen. Vor allem, wenn es sich um einen Neuwagen oder ein Fahrzeug mit hohem Restwert geht, sollten Sie sich mit dem Gedanken beschäftigen, Ihr Fahrzeug mit diesem Rundumschutz abzusichern, da der Wertverlust bei einem Totalschaden sonst erheblich sein kann. Ebenso, wenn Sie beim Einparken gegen einen Pfeiler oder einen Baum fahren und so entstandene Lackschäden oder Dellen weder ignorieren noch aus eigener Tasche zahlen wollen.

Viele Autobesitzer starten bei ihrem Neuwagen mit der Vollkasko und wechseln nach drei bis fünf Jahren in die Teilkasko. Für besonders hochwertige Fahrzeuge kann ein Vollkaskoschutz auch länger sinnvoll sein.

Finanzieren Sie ein Auto über ein Leasing-Modell oder einen Kredit, ist eine Vollkaskoversicherung in der Regel am sinnvollsten – und oft auch Voraussetzung. Empfehlenswert wäre bei Leasingfahrzeugen ein GAP-Schutz. Der GAP-Schutz schließt die Lücke (engl. GAP), die bei einem Totalschaden oder einer Entwendung eines geleasten bzw. kreditfinanzierten Fahrzeugs zwischen der Restforderung des Leasing- oder Kreditgebers und dem Wiederbeschaffungswert entsteht.


Worauf sollten Sie beim Abschluss einer Vollkaskoversicherung achten?

Stellen Sie vor Ihrer Entscheidung für eine Voll- oder eine Teilkasko die Beiträge einander gegenüber. Denn eine Vollkaskoversicherung ist unter Umständen sogar billiger als die Teilkasko, vor allem, wenn Sie in einer günstigen Schadenfreiheitsklasse unterwegs sind. Die Kosten für eine Teilkasko lassen sich dadurch hingegen nicht beeinflussen. Auch müssen Typ- und Regionalklassen, die für den Versicherungsbeitrag maßgeblich sind, mit in die Berechnung einbezogen werden.

Sollte Ihr Fahrzeug zum Beispiel laut Statistik eher selten in Unfälle verwickelt sein, dafür aber oft geklaut werden, ist die Typklasse der Vollkasko günstiger als die der Teilkasko. Auch werden Sie in einer Region, in der überdurchschnittlich viele oder teure Schäden entstehen, vergleichsweise höher in der Vollkasko eingestuft.

Beachten Sie auch die Kündigungsfristen: Eine Vollkaskoversicherung schließen Sie zumeist bis zum Jahresende ab. Wird diese nicht gekündigt, verlängert sie sich automatisch um ein ganzes Jahr. Die Kündigung können Sie in der Regel zum Stichtag am 30. November eines jeden Jahres einreichen. Bei einer Beitragserhöhung oder nach einem Schadensfall, den Sie der Versicherung melden, haben Sie ein Sonderkündigungsrecht. Geben Sie Ihr Fahrzeug ab oder kaufen sich ein neues, erlischt die Vollkasko automatisch.


Beitrag senken durch Selbstbeteiligung und Schadenfreiheitsrabatt?

Eine Selbstbeteiligung senkt den jährlichen Preis einer Kfz-Kaskoversicherung. In der Regel können Sie die Höhe der Selbstbeteiligung bei der Vollkasko bis zu einer Obergrenze frei bestimmen. Bis zu diesem Betrag zahlen Sie dann kleinere Schäden selbst, bei größeren Beträgen zieht die Versicherung die Selbstbeteiligung von der Erstattung ab. Üblich sind Beträge zwischen 150 und 500 Euro, die dann zu einem Erlass von etwa 20 bis 40 Prozent der Jahresprämie führen. Sie können die Selbstbeteiligung für Teilkaskoschäden auch geringer gestalten als für Vollkaskoschäden. Oft empfohlen wird ein Modell mit einem Selbstbehalt von 300 Euro in der Vollkasko und 150 Euro in der Teilkasko.

Zudem eignet sich auch eine Werkstattbindung, um die Versicherungsprämie zu senken. Dabei verpflichten Sie sich, den Kasko-Schaden an Ihrem Fahrzeug in einer Partnerwerkstatt der jeweiligen Versicherung reparieren zu lassen.

Bei einer geringen Schadenshöhe kann es sich auch lohnen, die Kosten trotz Vollkaskoschutz komplett selbst zu übernehmen. Hintergrund ist der Schadensfreiheitsrabatt, der ansonsten gesenkt werden würde. Mit diesem werden Fahrer belohnt, die lange unfallfrei unterwegs sind.


Unsere günstige Kfz-Versicherung

Wenn Sie eine gute und günstige Kfz-Versicherung suchen, dann sind Sie bei HDI richtig. Denn unsere Policen sind nicht nur preiswert, sondern auch mehrfach ausgezeichnet worden. Sie können die HDI Vollkaskoversicherung individuell nach Ihren Bedürfnissen anpassen und den gewählten Tarif dank praxisnaher Leistungsbausteine optional erweitern. Ein Top-Schadenservice ist in jedem Fall garantiert.

Ein individuelles Angebot für Ihre Autoversicherung von HDI erhalten Sie online über unseren Kfz-Versicherungsrechner – kostenlos und unverbindlich. Nach wenigen Klicks wissen Sie, was Ihre Autoversicherung kosten wird.

Jetzt BERECHNEN