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Wenn Langfinger die vorweihnachtliche Stimmung stören.

Glühwein, Mandeln, Lichterketten: Auf deutschen Weihnachtsmärkten geht es heiter zu. Doch manchmal wird der Frieden gestört. Taschendiebe treiben immer öfter ihr Unwesen in der Adventszeit. Besonders, aber nicht nur, in Großstädten schlagen sie zu. Doch lassen Sie sich Ihre weihnachtliche Stimmung nicht verderben. Mit ein paar einfachen Sicherheitsmaßnahmen bleibt der Ausflug mit der Firma, Freunden oder Familie sicher. Und kommt es zum Schlimmsten, hilft Ihnen die passende Versicherungspolice aus.


Wie wahrscheinlich ist ein Taschendiebstahl?

Dort, wo sich viele Menschen drängen, bekommt die Polizei leider immer wieder zusätzliche Arbeit: Taschendiebe rauben arglose Müßiggänger aus. Unsicher sind etwa Bahnhöfe zur Rush Hour oder Fußgängerzonen in der Hauptgeschäftszeit. Im Speziellen sind Kriminelle bei Veranstaltungen besonders aktiv. Weihnachtsmärkte bilden leider keine Ausnahme.

Laut der Bundespolizei gehören Taschendiebstähle vor allem in Großstädten zum Alltag. In einer Studie hat das Bundeskriminalamt aufgedeckt: Im Jahr 2015 wurden rund 168.000 Taschendiebstähle zur Anzeige gebracht. Im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg von etwa sieben Prozent. Der Schaden? Die Beamten berechneten eine Summe von circa 50,8 Millionen Euro pro Jahr. Besonders in der Vorweihnachtszeit legen Diebe richtig los.


Gelegenheit macht Diebe

Was macht ausgerechnet die Weihnachtsmärkte so "interessant" für Langfinger? Wie bei anderen Festen und Events ist das Gedränge meist sehr groß. Die Kriminellen haben ein – vergleichsweise – leichtes Spiel. Hinzu kommt die Atmosphäre: Es gibt eine Menge zu sehen, Menschen unterhalten sich mit Kollegen oder Familienmitgliedern und jeder ist ein wenig von der positiven Stimmung beseelt. Darunter leidet allerdings die Aufmerksamkeit. Zudem ist der Glühwein zwar lecker, trägt aber nicht zu einem erhöhten Sicherheitsbewusstsein bei.

Zusätzlich bieten Besucher eines Weihnachtsmarktes noch aus einem anderen Grund ein attraktives Ziel: Für den Anlass nehmen sich viele extra Bargeld mit.


Diese Tricks sollten Sie kennen

Grundsätzlich gilt: Machen Sie sich das Diebstahlrisiko auf Weihnachtsmärkten bewusst und seien Sie wachsam. Was Sie außerdem schützt: Die Tricks und Strategien der Taschendiebe zu kennen. So fallen Sie seltener darauf herein.

In diesen Situationen ist Vorsicht geboten:

  • Sie werden von einer Gruppe umringt: Kriminelle sind selten Einzelgänger. Meistens arbeiten die Diebe zu zweit oder in größeren Gruppen. Eine Person lenkt oft gutgläubige Besucher ab, während ein Komplize stiehlt.
  • Sie werden angerempelt: Der vermeintlich unachtsame Passant entschuldigt sich und lenkt Sie damit ab. Sein Partner entwendet derweil Ihre Geldbörse.
  • Eine fremde Person spricht Sie unvermittelt an: Er oder sie fragt zum Beispiel nach dem Weg und hat vielleicht eine große Karte dabei. Sie erklären dem Hilfesuchenden den Weg, ein zweiter Täter raubt Sie unbemerkt aus.
  • Jemand verschüttet ein Getränk auf Ihrer Kleidung: Wenn Sie das Malheur begutachten, entwendet ein Dieb Ihre Wertgegenstände.

Es gibt viele denkbare Szenarien. Alle können Sie nicht kennen. Stattdessen merken Sie sich: Taschendiebe setzten auf Verwirrung. Viele Tricks laufen nach demselben Muster ab. Behalten Sie Ihre Umgebung im Auge. Hat jemand Böses im Sinn, vermeidet er oft den Blickkontakt und beäugt eher Ihre Wertgegenstände.


Vorsicht vor kleinen Dieben

Zugegeben, Taschendiebe sind nicht immer leicht zu erspähen. Die Polizei warnt auch vor Kinderdieben. Die Kleinen wirken harmlos, werden aber von Kriminellen für Beutezüge ausgenutzt. Besonders in großen Menschenmengen fallen die minderjährigen Delinquenten nicht auf. Selbst wenn sie erwischt werden: Sind die Täter unter 14 Jahren, bleiben sie strafunmündig.


Sicherheitsmaßnahmen gegen Taschendiebe

Was können Sie tun, damit der Besuch auf dem Weihnachtsmarkt sicher bleibt? Achten Sie auf Ihr Bargeld und Ihre Wertgegenstände:

  • Handtaschen, Rucksäcke, Schulter- und Aktentaschen bleiben am besten verschlossen.
  • Noch besser ist, wenn Sie Ihre Beutel und Co. gleich zuhause lassen – oder im Büro.
  • Bewahren Sie Bargeld sowie Kredit- und Bankkarten immer getrennt voneinander auf. Vorzugsweise in verschließbaren Innentaschen dicht am Körper.
  • Geht es nicht anders und Sie müssen Ihre Brieftasche in der Handtasche oder im Beutel aufbewahren, legen Sie Ihre Börse nicht obenauf.
  • Jacken und Mäntel sollten Sie niemals unbeaufsichtigt lassen – wenn Sie Kleidungsstücke ablegen, nehmen Sie Ihr Portemonnaie vorher heraus.
  • Brustbeutel sind modisch zwar nicht der letzte Schrei, darin sind Ihre Wertgegenstände aber meistens gut geschützt. Auch Geldgürtel verbergen Ihre Geldscheine durchaus effektiv vor Dieben.
  • Beschränken Sie sich aufs Nötigste. Stecken Sie Bargeld ein und lassen Sie Karten und Geldbörse wenn möglich zuhause.
  • Nicht immer praktikabel, aber eine Überlegung wert: Ein Weihnachtsmarktbesuch ohne Smartphone. Auf die kleinen technischen Geräte haben es Taschendiebe besonders oft abgesehen.

Der passende Versicherungsschutz

Auch wenn Sie besonders aufmerksam sind, einen Taschendiebstahl bemerken Sie leider oft nicht sofort. Denn die Gruppen arbeiten mit großem Geschick. Selbst wenn Sie den Schuldigen zu fassen kriegen, ist der geklaute Gegenstand vermutlich nicht mehr in seinem Besitz. Er wurde unbemerkt weitergegeben.

Die Polizei dokumentiert teilweise sogar sehr raffinierte Diebstähle: Kriminelle entwenden Bargeld und Wertgegenstände aus verschlossenen Sakkoinnentaschen. Der Betroffene merkt davon meist nichts. Doch seien Sie beruhigt, nur eine geringe Zahl von Tätern ist so clever. Was können Sie tun, wenn Ihnen trotz aller Vorsicht etwas entwendet wird? Zunächst melden Sie den Taschendiebstahl der Polizei. Die Beamten helfen Ihnen auf jeden Fall weiter und besprechen mit Ihnen die nächsten Schritte.