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Wenn ich mich auf Versicherungsschutz verlassen möchte.

Im Alltag gut abgesichert: Eine Haftpflichtversicherung bietet viele Leistungen für Schäden, die Dritten durch Ihr Handeln entstehen. Und die passieren häufiger als gedacht: Eine unüberlegte Bewegung und schon ist der Inhalt der Kaffeetasse über dem neuen Notebook des Nachbarn verteilt. Vielen Versicherten ist oft gar nicht bewusst, was der Vertrag alles leistet. Was übernimmt die Haftpflichtversicherung genau? Welche Schäden sind versichert – und wann muss ich als Verursacher vielleicht doch selbst zahlen? Die Antworten auf diese und weitere Fragen zum Thema Privathaftpflicht gibt HDI hier.


Private Haftpflichtversicherung: Leistungen bei verschiedenen Schadensarten

Die Privathaftpflicht gehört zu den wichtigsten Versicherungen für Verbraucher. Wer in einem unbedachten Moment einen Schaden verursacht, muss ohne Absicherung selbst für Folgekosten aufkommen. Und die können mitunter beträchtliche Höhen erreichen. Folgenschwere Missgeschicke sind schnell passiert: Sie werfen ein Rotweinglas um, der Inhalt ruiniert den teuren Teppich einer Freundin. Dieser ist nicht zu retten und muss komplett ersetzt werden. Oder Sie vernachlässigen im Winter Ihre Streupflicht, ein Passant rutscht aus, verletzt sich und muss operiert werden. Auf Sie kommen Forderungen nach Schadenersatz und Schmerzensgeld zu. Denn als Verursacher haften Sie für solche Schäden.

Bei der Privathaftplicht wird zwischen den folgenden Schäden unterschieden:

  • Sachschäden: Sie beschädigen oder zerstören Gegenstände, die Dritten gehören.
  • Personenschäden: Durch Ihr Handeln kommt es zu Verletzungen, anderen Gesundheitsschäden oder sogar zum Tod von Personen.
  • Vermögensschäden: Sie verursachen finanzielle Schäden bei anderen Personen. Zum Beispiel weil jemand durch Ihr Verschulden seinen Flug verpasst und einen neuen buchen muss. Oder aber, weil die geschädigte Person selbstständig ist und eine Zeit lang nicht arbeiten kann. Hier ist der finanzielle Schaden der Verdienstausfall.
  • Mietsachschäden: Sie verschulden als Mieter einen Schaden in Ihrer Wohnung, zum Beispiel einen Wasserschaden.

Vor allem Personenschäden können schnell für sehr hohe Forderungen sorgen. Achten Sie deshalb beim Abschluss einer privaten Haftpflichtversicherung unbedingt auf eine ausreichend hohe Deckungssumme. Empfohlen werden grundsätzlich mindestens fünf Millionen Euro. Bei HDI genießen Sie zum Beispiel schon in der günstigsten Produktline Basis die beruhigende Sicherheit einer Versicherungsumme von 10 Millionen Euro. In der Linie Komfort sind es 20 Millionen, im Premium-Tarif sogar 50 Millionen Euro.


Was übernimmt die Haftpflichtversicherung nicht?

Grundsätzlich sind Sie mit dem Vertrag auf der sicheren Seite, wenn Sie jemandem Schaden zufügen. Es gibt allerdings einige Fälle, in denen Sie keine Leistungen der Haftpflichtversicherung in Anspruch nehmen können. Dies gilt bei Schäden, die Sie vorsätzlich verursacht haben oder die Sie selbst erlitten haben. Auch wenn Sie Personen schädigen, die in Ihrem Vertrag mitversichert sind, zahlt die Haftpflichtversicherung nicht. Das betrifft zum Beispiel Partner oder Familienangehörige.

Wenn Sie mit Ihrem Auto einen Schaden verursachen, ist das ein Fall für die Kfz-Versicherung und nicht für die Haftpflichtversicherung.

Häufig werden auch sogenannte Gefälligkeitsschäden nicht übernommen: Das sind Schäden, die Sie bei Freunden oder Bekannten verursachen, während Sie diesen helfen – zum Beispiel bei einem Umzug. Bei HDI sind auch solche Missgeschicke bereits in der Linie Basis mitversichert.

Grundsätzlich sollten Sie vor Abschluss eines Versicherungsvertrags genau prüfen, welche Leistungen bei Ihrer Haftpflichtversicherung inklusive sind. Zusatzbausteine sorgen bei HDI dafür, dass Sie Ihren Versicherungsschutz an Ihre individuellen Bedürfnisse anpassen können.


Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit

Bei der Frage, ob Sie Anspruch auf Leistungen Ihrer Haftpflichtversicherung haben, geht es auch darum, wie es zu dem Schaden gekommen ist. Haben Sie vorsätzlich gehandelt, zahlt die Versicherung nicht. Das ist zum Beispiel der Fall sein, wenn Sie absichtlich das Eigentum einer Person beschädigen. Bei einfacher Fahrlässigkeit leistet die Haftpflichtversicherung hingegen. Einfache Fahrlässigkeit ist gegeben, wenn Sie nicht mit der erforderlichen Sorgfalt gehandelt haben. Die möglichen Folgen Ihres Handelns, waren Ihnen dabei nicht bewusst.. Alle klassischen Missgeschicke fallen in diese Kategorie.

Zwischen einfacher Fahrlässigkeit und Vorsatz liegt die grobe Fahrlässigkeit: Hierbei war Ihnen bewusst, dass eine Gefahr besteht und  dass Sie sich vorsichtig verhalten müssten. Das haben Sie aber nicht getan. Sie haben also die erforderliche Sorgfalt in besonders schwerem Maße verletzt. Ein Beispiel: Sie lassen bei Sturm einen Blumentopf außen auf Ihrer schmalen Fensterbank stehen. Er stürzt auf die Straße und verletzt jemanden. Sie haben grob fahrlässig gehandelt, weil Sie in einer offensichtlichen Gefahrensituation unvorsichtig waren. Ob die Haftpflichtversicherung in solchen Fällen trotzdem leistet und ob es zu Kürzungen der Leistungen kommt, wird im Einzelfall geprüft.


Haftpflichtversicherung und Kinder

Bis zum Alter von sieben Jahren haften Kinder nicht für Schäden, die sie verursacht haben. Sie sind – im Fachjargon – nicht deliktfähig. Im Straßenverkehr gilt sogar eine Altersgrenze von zehn Jahren. Die Eltern können nur dann zur Verantwortung gezogen werden, wenn sie ihre Aufsichtspflicht verletzt haben. Ist das nicht der Fall, muss auch die Haftpflichtversicherung der Eltern nicht leisten. Der Geschädigte hat also keinen Anspruch auf Schadenersatz. Dennoch ist eine solche Situation unangenehm für viele Erziehungsberechtigte, insbesondere wenn der Geschädigte persönlich bekannt ist. Versichern Sie Ihren Ein- oder Mehrpersonenhaushalt mit Kind(ern) bei HDI, haben Sie die Möglichkeit, auch Schäden durch nicht deliktfähige Kinder abzusichern. So ist der Nachbarschaftsfrieden nicht in Gefahr, wenn der Ball des Juniors in der Fensterscheibe des Hauses nebenan landet.


Haftpflicht im Ausland

HDI hilft.

Auch im Ausland profitieren Sie von den Leistungen der Haftpflichtversicherung: Innerhalb der EU gilt der Schutz bei HDI auch in der Basis-Linie für unbegrenzte Zeit. In anderen Ländern sind Sie für die Dauer von fünf Jahren abgesichert. Ausführliche Informationen zum Schutz außerhalb Deutschlands finden Sie in unserem Ratgeber Haftpflichtversicherung im Ausland

Haftpflicht


Schlüssel verloren: Zahlt die Haftpflichtversicherung?

Wer einen Schlüssel verliert, muss sich nicht nur darüber ärgern, dass er sich ausgesperrt hat. Oft muss dann das Schloss ausgetauscht werden und der Mieter hat die Kosten zu tragen. Müssen infolgedessen auch alle anderen Mieter in Mehrparteienhäusern mit neuen Schlüsseln ausgestattet werden, summieren sich die Kosten. Besonders heikel wird es, wenn auch berufliche Schlüssel betroffen sind: Der Austausch der gesamten Schließanlage in einem Bürogebäude kann richtig teuer werden. Ob die Haftpflichtversicherung bei Schlüsselverlust zahlt, hängt von den genauen Vertragsbedingungen ab. Unter Umständen wird eine Selbstbeteiligung vereinbart und die Kosten werden nur bis zu einem bestimmten Prozentsatz der Deckungssumme getragen. Bei HDI gehört der Verlust privater oder ehrenamtlicher Schlüssel bereits in der Linie Basis bis 5.000 Euro zu den Leistungen der Haftpflichtversicherung. In der Premium-Linie entfällt diese Entschädigungsgrenze. Zusätzlich ist hier auch der Verlust fremder dienstlicher Schlüssel abgesichert.


Ausfalldeckung bei der Haftpflicht

Doch was passiert, wenn Sie von jemandem geschädigt werden, der keine Haftpflichtversicherung besitzt? Wer einen Schaden verursacht, muss in der Regel dafür aufkommen. Doch ist der Verursacher dazu nicht in der Lage, bleiben Sie im schlimmsten Fall auf den Kosten sitzen. Was vielen Versicherten gar nicht bewusst ist: Eine Ausfalldeckung bei Ihrer eigenen Haftpflicht sichert Sie auch für solche Fälle ab. Haben Sie diese Leistung vereinbart, kommt Ihre Versicherung für die entstandenen Kosten auf. Bei HDI ist ein solcher Forderungsausfallschutz für Personen- und Sachschäden ab der Linie Komfort inklusive.


Spezielle Haftpflichtversicherungen

Besondere Hobbys oder ein eigenes Haus erfordern auch einen besonderen Schutz. Wer zum Beispiel Jäger ist oder ein eigenes Boot besitzt, kann sich bei der Haftpflicht gegen damit verbundene Risiken absichern.

Haus- und Grundbesitzer müssen dagegen ihrer Verkehrssicherungspflicht nachkommen. Stürzt zum Beispiel ein kranker Baum aus Ihrem Garten bei einem Sturm auf ein am Straßenrand geparktes Auto, haftet der Grundstücksbesitzer.

Auch Bauherren können sich mit einer speziellen Haftpflichtversicherung schützen. Dadurch sind zukünftige Hausbesitzer abgesichert, wenn auf der Baustelle etwas passiert.

HDI hat mehrere spezielle Angebote, damit Sie den passenden Versicherungsschutz für jede Lebenslage erhalten.

Wer beruflich ein besonderes Risiko trägt (z. B. Ärzte oder Ingenieure) findet hier Informationen zu einer passenden Absicherung. Denn diese Risiken sind in der normalen Privat-Haftpflichtversicherung nicht abgedeckt.