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Die meisten Autofahrer haben in den letzten Tagen Post von ihrem Versicherer erhalten. Der Inhalt: Die jährliche Beitragsrechnung für die Kfz-Versicherung. Der eine oder andere freut sich jetzt über weniger Kosten. Viele ärgern sich dagegen über eine  Beitragserhöhung bei Haftpflicht oder Kasko. In diesem Fall haben sie das Recht, ihren Versicherungsvertrag zu kündigen und einen neuen Kfz-Versicherer zu wählen.

 


Ihr Beitrag hat sich erhöht. Was ist zu tun?

Erhöht der Versicherer den Beitrag, hat der Kunde ein außerordentliches Kündigungsrecht. Dabei ist er auch nicht an den Stichtag 30. November gebunden. Im Gegenteil: Ab Erhalt der Beitragsrechnung hat er einen Monat Zeit, sich in Ruhe umzusehen und sich für eine Alternative zu entscheiden. Das heißt: Wenn der Brief der Versicherung am 24. November im Briefkasten lag, hat der Kunde für seine Kündigung Zeit bis Heiligabend.


Erhöhungen können sich verstecken

Wichtig dabei: Das Sonderkündigungsrecht gilt immer dann, wenn der Kunde die Beitragserhöhung nicht selbst zu verantworten hat. Also zum Beispiel wenn der Versicherer den Beitrag angehoben hat, obwohl Leistungen und Versicherungsbedingungen gleich geblieben sind. Außerdem kann der Kunde das Recht zur außerordentlichen Kündigung nutzen, wenn die Typklasse des Autos sich verschlechtert hat. Entscheidend ist: Werden mehrere Faktoren gleichzeitig wirksam, zum Beispiel "Änderung der Typ- und Regionalklasse" sowie "Beitragsanpassung", gilt das Sonderkündigungsrecht, wenn die Änderungen in Summe zu einer Beitragserhöhung führen. Auch wenn der Jahresbeitrag niedriger ausfällt, zum Beispiel durch einen  höheren Schadenfreiheits-Rabatt, kann sich in der Rechnung eine Beitragserhöhung verstecken.

Eine Einschränkung: Ist der Autofahrer für die höhere Prämie selbst verantwortlich, gilt dieses Recht nicht. Dann gilt die vertraglich vereinbarte Kündigungsfrist. Zum Beispiel wenn der Beitrag durch einen weiteren eingetragenen  Fahrer, höhere Fahrleistungen oder einen versicherten Schaden steigt. Bei einem Schaden hat der Kunde aber ein Sonderkündigungsrecht von einem Monat nachdem die Kfz-Versicherung diesen reguliert hat.

Unter dem Strich heißt das  für den Autofahrer: Die Versicherungsrechnung genau anschauen und prüfen, ob der Versicherer den Beitrag erhöht hat. In diesem Fall hat HDI eine interessante Alternative.


Unser Tipp: Die Rechnung genau prüfen