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Wenn Sie rundum sorglos sind.

Ihr Kind spielt im Garten und trifft statt des Tores Nachbars Fensterscheibe, die in tausend Teile zerspringt. Sie sind bei Freunden zu Besuch und verschütten versehentlich ein Glas Rotwein auf dem teuren neuen Wohnzimmerteppich. Ein Malheur kann im Alltag immer mal passieren. Die Haftpflichtversicherung schützt Sie und Ihre Angehörigen vor den (Folge-)Kosten einer Unachtsamkeit.


Keine Pflicht zur Haftpflichtversicherung

Eine private Haftpflichtversicherung ist keine Pflichtversicherung. Mit seinem gesamten Vermögen kann haften, wer einer anderen Person Schäden zufügt. Ohne eine Haftpflichtversicherung  können Sie daher schnell in finanzielle Bedrängnis geraten.

Obwohl die private Haftpflichtversicherung keine Pflicht ist, so ist sie doch praktisch unverzichtbar. Ein Missgeschick ist sicherlich jedem schon einmal passiert. Wenn dies eine Verletzung oder einen Schaden bei anderen nach sich zieht, können sich die finanziellen Folgen daraus schnell summieren.

Nicht jeder ist privathaftpflichtversichert. Das kann für Sie als Geschädigter bedeuten, dass Sie leer ausgehen, wenn der Schadenverursacher Ihnen die Kosten nicht erstatten kann.

Bei HDI schützt Sie davor die Ausfalldeckung in der privaten Haftpflichtversicherung ab der Linie Komfort.


Braucht man eine Haftpflichtversicherung?

Auch wenn eine Haftpflichtversicherung gesetzlich nicht vorgeschrieben ist, sollte sie dennoch abgeschlossen werden. Denn haben Sie einen teuren Schaden verursacht, sind Sie finanziell womöglich schnell überfordert. Können Sie den Schaden innerhalb der gesetzten Frist nicht begleichen, kommen noch Zinsen hinzu und schließlich kann schlimmstenfalls eine Pfändung drohen. Um sich vor diesem Kostenrisiko zu schützen, ist eine Haftpflichtversicherung notwendig. 

Für einen verhältnismäßig geringen Beitrag übernimmt die Versicherung Haftpflichtschäden in Millionenhöhe. Denn nicht immer bleibt es in einem unachtsamen Moment bei einem materiellen Schaden. Sind Sie beispielsweise als Fußgänger im Straßenverkehr für einen kurzen Augenblick abgelenkt und zwingen dadurch ein Auto zu einem Ausweichmanöver, kann schnell nicht nur ein Blech-, sondern auch ein Personenschaden entstehen. Die Behandlungs- und Reha-Kosten der Fahrzeuginsassen gehen dann zu Ihren Lasten und können existenzbedrohende Ausmaße annehmen.


Schäden durch Kinder und in Mietwohnungen

Eine Haftpflichtversicherung tritt nicht nur für Schäden ein, die Sie selbst verursachen, sondern erstreckt sich auch auf Ihre Kinder. Diese sind unter sieben Jahren zwar grundsätzlich nicht deliktsfähig und damit für einen Schaden auch nicht verantwortlich zu machen. Sie haften demnach auch nicht.  Aber die private Haftpflichtversicherung von HDI übernimmt die Ansprüche aus diesen Schäden trotzdem. Spätestens ab der Vollendung des siebten Lebensjahrs kommt der Haftpflichtschutz auch Ihren Kindern zugute.

Kann Ihnen eine Verletzung Ihrer Aufsichtspflicht nachgewiesen werden, haften Sie für die Schäden, die Ihr Nachwuchs auf dem Kerbholz hat.

Einige Vermieter bestehen auf den Abschluss einer Haftpflichtversicherung, wenn Sie eine Wohnung mieten wollen. Denn als Mieter haften Sie für Schäden, die in der Wohnung durch Sie selbst verursacht werden. Bei einem selbst verschuldeten Wasserschaden können schnell Beträge im fünfstelligen Bereich entstehen – ein Risiko, gegen das sich Vermieter gerne absichern wollen. Für die Folgen des Wasserschadens am eigenen Hausrat kommt hingegen Ihre Hausratversicherung auf.


Welche Schäden übernimmt die Haftpflichtversicherung?

Die Haftpflichtversicherung sichert Sie ab gegen Sach-, Personen- und Vermögensschäden. Das umfasst den größten Teil der Haftpflichtrisiken, denen Sie im Alltag ausgesetzt sind. Von Reparatur- über Behandlungskosten bis hin zum Verdienstausfall tritt die Haftpflichtversicherung damit für Kosten Ansprüche ein, die der an den Versicherungsnehmer durch eine Unachtsamkeit verursachtgestellt werden.

Die Haftpflichtversicherung übernimmt berechtigte Forderungen und wehrt ungerechtfertigte Ansprüche ab – im Rahmen des passiven Rechtsschutzes. Werden haltlose Forderungen gegen Sie geltend gemacht, schützt Sie die Haftpflichtversicherung.

Der Versicherungsschutz einer privaten Haftpflichtversicherung erstreckt sich auch auf längere Auslandsaufenthalte. Bei den meisten Anbietern sind Sie für den Zeitraum von mindestens einem Jahr auch im Ausland im gleichen Umfang wie in Deutschland gegen Haftpflichtschäden abgesichert.

Grundsätzlich gilt: Für vorsätzlich herbeigeführte Schäden haftet die Versicherung nicht.


Worauf sollten Sie achten beim Abschluss einer Haftpflichtversicherung?

Einer der wichtigsten Aspekte einer Haftpflichtversicherung ist die Höhe der Versicherungssumme . Eine leistungsstarke Haftpflichtversicherung bewahrt Sie vor Schäden im Umfang von fünf bis zehn Millionen Euro.

Tipp: Ältere Versicherungspolicen haben teilweise eine relativ geringe Versicherungssumme von einer Million Euro oder weniger. Solche Beträge sind nicht mehr zeitgemäß und sollten angepasst werden. Ein Blick ins Kleingedruckte Ihrer Police gibt Aufschluss über die Versicherungssumme im Schadensfall. Dabei gilt grundsätzlich: Je mehr Personen und Sachen abgesichert werden sollen, desto höher sollte die Versicherungssumme ausfallen.

Bei HDI beträgt der Versicherungsschutz für Personen-, Sach-, Vermögens- und Mietsachschäden 10, 20 oder sogar 50 Millionen Euro – je nachdem, ob Sie sich für die Linie Basis-, Komfort oder Premium entscheiden.

Bereits in der Linie Basis sind Sie hier z. B. bei Gefälligkeitshandlungen, wie etwa der Umzugshilfe bei Freunden, wenn Ihnen etwas herunterfällt und kaputt geht, abgesichert. Denn auch wenn Ihre Hilfe gut gemeint ist: Ein Missgeschick kann jederzeit passieren. Auch vor Risiken der privaten Internetnutzung sind Sie mit HDI geschützt, wenn Sie beispielsweise unwissentlich eine E-Mail inklusive Virus weiterleiten.


Welche Versicherung ist Pflicht?

Eine Haftpflichtversicherung ist also keine Pflicht, aber ratsam. Anders sieht es bei einer Kfz-Haftpflichtversicherung aus. Der Abschluss dieser Versicherung ist gesetzlich vorgeschrieben. Um in Deutschland ein Kraftfahrzeug – egal ob Motorrad, Auto oder Roller – im Straßenverkehr führen zu dürfen, brauchen Sie zwingend eine Kfz-Haftpflichtversicherung.

Auch einige Berufsgruppen unterliegen der Versicherungspflicht. So müssen Ärzte, Architekten und Unternehmensberater zur Ausübung Ihres Berufes eine Berufshaftpflichtversicherung abschließen.