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Wenn Sie Ihren Garten unbeschwert genießen wollen.

Grill, Sitzgruppe, Rasenmäher – solche Dinge sind teils sehr teuer. Das macht sie für Langfinger interessant. Unschön ist es aber auch, wenn Stürme den Gartenmöbeln und Gartengeräten zusetzen. Um all das zu vermeiden, gibt es mehrere Methoden.


Teure Ausstattung, hoher Schaden

Wer einen Garten hat, der möchte ihn in der Regel auch genießen. Und so bringen ihn seine Besitzer mit allerlei Werkzeug erst in Schuss und genießen anschließend ihr Werk zum Beispiel im bequemen Liegestuhl. Hochwertige Utensilien machen dabei alles noch ein wenig leichter und angenehmer. Sie haben allerdings auch ihren Preis. Eine gehobene Ausstattung für den Außenbereich kostet schnell mehrere Tausend Euro. Geht davon etwas kaputt oder wird gestohlen, ist der finanzielle Schaden erheblich. Gut beraten ist, wer mit einer Hausratversicherung vorsorgt. Achten Sie genau darauf, dass der Versicherungsschutz Ihren Bedürfnissen und Ihrer Ausstattung entspricht.


Einbruchschutz: Den Garten vor Diebstahl sichern

Exklusive Gartenmöbel und Gartengeräte locken Diebe an. Stehen die begehrten Objekte auf ungeschütztem und gut einsehbarem Terrain, sind sie schnelle und leichte Beute. Wenn Sie nun denken, dass eine dichte, hohe Hecke zur Abschreckung genügt, dann irren Sie sich. Als Sichtschutz macht sie Langfingern zwar das Ausspähen schwerer. Aber haben sie es erst mal auf Ihr Gelände geschafft, dann profitieren die Eindringlinge selbst davon. Von außen und aufmerksamen Nachbarn unbemerkt können sie Gartengeräte stehlen oder Fenster und Türen aufhebeln.

Um Ihren Garten einbruchsicher zu machen, brauchen Sie schwerere Geschütze:

  • So schreckt ein stabiler Maschendrahtzaun viele Ganoven eher ab als ein Gebüsch. Sie haben nämlich Angst, beim Darüberklettern gesehen zu werden. Gehört eine Tür zu der Einfriedung, sollten Sie sie mit einem einbruchsicheren Schloss ausstatten.
  • Weiteren Schutz bieten ein oder mehrere Bewegungsmelder im Garten – besonders in Verbindung mit hellen Lampen. Reagiert der Sensor, dann tauchen sie das Gelände samt Langfinger in helles Licht.
  • Eine Alarmanlage ist ebenfalls sinnvoll. Sie macht durch einen lauten Warnton auf sich aufmerksam und schaltet gegebenenfalls automatisch die Polizei oder einen Wachdienst ein. Immer mehr Geräte lassen sich außerdem in ein Smart Home integrieren und schlagen darüber auch auf Ihrem Handy an.
  • Ebenfalls in die Heimautomation einbinden können Sie auch Überwachungskameras. Die bringen Sie am besten gut sichtbar, aber schwer erreichbar an. So entfalten sie zusätzliches Abschreckungspotenzial. Aber Vorsicht: Sie müssen das Vorhandensein einer Videokamera klar kennzeichnen, zum Beispiel durch ein Hinweisschild. Durch die Aufnahmen werden sonst die Rechte der aufgenommenen Personen verletzt.
  • Haben Sie Stromanschlüsse in Ihrem Garten, sollten Sie diese während des Nichtgebrauchs abschalten. Andernfalls können Einbrecher Ihre Steckdosen für eigene Zwecke missbrauchen und sich mit strombetriebenen Geräten schneller Einlass verschaffen.
  • Bringen Sie auffällige Aufkleber oder Plaketten über Ihre Sicherheitsmaßnahmen an. Auch das schreckt potenzielle Diebe ab. Sie brauchen nämlich Zeit, um die Hindernisse zu überwinden. Und die haben sie meistens nicht.
  • Denken Sie daran, auch Ihre Garage in das Sicherheitskonzept einzubeziehen.

Gartengeräte und Gartenmöbel: Schutz vor Wind, Wetter und Diebstahl

Alle Gegenstände im Garten sind äußeren Einflüssen wie Sonneneinstrahlung und Regen ausgesetzt. Das hat auf Dauer negative Folgen: Metalle korrodieren, Lacke platzen auf und Holz bleicht aus. Darunter leidet nicht nur die Optik, sondern manchmal auch die Funktion. Das passiert vor allem dann, wenn rohe Kräfte am Werk sind. So kann ein Sturm Grill und Gartenmöbel stark beschädigen. Und natürlich besteht bei einem nicht eigens präparierten Garten (siehe oben) zusätzlich noch die Gefahr durch Diebstahl.

Wie können Sie Ihre Gartenmöbel sichern?

  • Auch wenn es altmodisch klingt: Legen Sie teure Gartenmöbel und Gartengeräte an die Kette! Das bewahrt sie sowohl vor dem Umfallen oder Wegfliegen bei Sturm als auch vor Langfingern. Effektiv sind schwere Ketten, die fest im Boden – etwa in einem Betonsockel – verankert sind und sich etwa um Tische und Bänke schlingen lassen. Alternativ können Sie dafür auch stabile, witterungsbeständig ummantelte Drahtseile verwenden. Und vergessen Sie nicht, alles mit einem widerstandsfähigen Schloss abzuschließen.
  • Eine weitere Möglichkeit ist es, Gartenmöbel oder Grill fest mit dem Untergrund zu verschrauben. Das macht nur einmal Arbeit und sorgt für Sicherheit, hebt aber die Mobilität praktisch auf. Damit steigt also der Aufwand, das Sortiment ins Winterquartier zu bringen und im Frühjahr wieder draußen zu fixieren.
  • Grundsätzlich gilt: Stellen Sie Luxus nicht offen zur Schau, sondern schützen Sie Ihre hochwertige Gartenausstattung vor neugierigen Blicken. Besonders dann, wenn die teuren Dinge längere Zeit unbeaufsichtigt sind. In dem Fall stellen Sie Möbel und/oder Geräte im Haus ab, etwa im Keller. Es ist zwar einfacher, sie in einem abschließbaren Gartenhäuschen unterzubringen. Es ist aber auch unsicher, weil Diebe sie – trotz Schloss – daraus vergleichsweise leicht entwenden können. Lassen Sie deshalb niemals Wertgegenstände jedweder Art für längere Zeit in einer Laube oder ähnlichen Einrichtung.
  • Gegen geringe Witterungseinflüsse wie Sonnenlicht oder Regen wirken Schutzhüllen und Abdeckplanen für Grill beziehungsweise Gartenmöbel und -geräte.

Und wenn doch etwas passiert?

Kommen wertvolle Gartenmöbel und -geräte zu Schaden oder abhanden, ist das immer ärgerlich. Um darauf wenigstens gut vorbereitet zu ein, sollten Sie die Kaufbelege aufbewahren und die Objekte fotografieren. Gut verborgene Markierungen helfen zusätzlich, Sie als rechtmäßigen Besitzer von entwendeten, aber wieder aufgetauchten Gegenständen zu ermitteln.

Geht es um Diebstahl von Grill, Gartenwerkzeug oder Möbeln, ist das oft, aber nicht immer automatisch ein Fall für die Hausratversicherung. Ob solche Fälle abgedeckt sind, klärt ein Blick in die Vertragsunterlagen. Bei HDI bieten die Produktlinien Hausrat Plus (bis 500 Euro) und Hausrat Premium (bis 3.000 Euro) entsprechenden Schutz. Der umfasst auch die finanziellen Folgen von Hagel- und Sturmschäden an Gartenmöbeln, -geräten sowie Kleidung auf dem versicherten Grundstück. Erweiterte Ansprüche erfüllt das Paket Technik & Sicherheit, das bei Diebstahl zusätzliche 5.000 Euro erstattet.

Wenn beispielsweise ein Gasgrill explodiert oder ein Holzkohlegrill einen Brand in einem Gebäude auslöst, ist der Status des Verursachers wichtig. Bei Mietern springt für solche Schäden die private Haftpflichtversicherung ein, bei Eigentümern die Gebäudeversicherung für Ein- und Zweifamilienhäuser oder für Mehrfamilienhäuser. Verletzen sich Personen bei einem Grillunfall, kommt für Behandlungskosten und ähnliches grundsätzlich die Haftpflichtversicherung des Verursachers auf. Wer sich bei einem selbst verschuldeten Unfall verletzt, kann Leistungen seiner privaten Unfallversicherung in Anspruch nehmen.

Ähnliches kann grundsätzlich auch mit einem defekten Elektrogrill passieren, zum Beispiel nach einem Kurzschluss. Entstand dieser durch einen Blitz, dann übernimmt die Hausratversicherung den Schaden. Bei HDI ist die Erstattung gestaffelt: Basis (1% der Versicherungssumme), Hausrat Plus (25 %) und Hausrat Premium (100%). Das gilt ebenso für Fälle, die aus derselben Ursache zu Überspannungsschäden geführt haben.