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Wenn die neue Freiheit gut geschützt sein soll.
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Der Beginn des Studiums ist eine aufregende Phase. Der Auszug von zu Hause, eine neue Stadt und neue Freundschaften, die ersten Schritte in Richtung Unabhängigkeit. Doch der Uni-Alltag ist nicht nur mit zahlreichen Freiheiten verbunden. Die meisten Studenten müssen sich jetzt auch zum ersten Mal mit Mietverträgen, Finanzen und Versicherungen befassen. Das ist wichtig, damit der Einstieg in die Eigenständigkeit problemlos gelingt. Der Haftpflichtversicherung kommt dabei eine besonders wichtige Rolle zu, denn sie ist ein elementarer Schutz in vielen Situationen – auch für Studenten. 

Eine private Haftpflichtversicherung bietet Unterstützung bei Personen-, Sach- und Vermögensschäden, die Dritten entstehen. Mit Versicherungssummen von mehreren Millionen Euro sind Versicherte damit gegen eine Vielzahl kostenintensiver Schäden abgesichert. Das ist deshalb sehr sinnvoll, weil die Verursacher mit ihrem gesamten Vermögen für die finanziellen Folgen haften können – so sieht es das Gesetz vor. Die Haftpflichtversicherung trägt für Sie dieses Risiko.


Welche Kosten deckt eine private Haftpflichtversicherung ab?

Ein Beispiel: Auf einer Studentenparty kann es schnell mal passieren, dass in der Wohnung des Ausrichters etwas kaputtgeht: Eine Vase wird von einem Gast versehentlich umgestoßen, ein umgekipptes Getränk setzt die Musikanlage außer Gefecht oder ein Spiegel bricht. Sind diese Dinge anschließend unbrauchbar, belaufen sich die Kosten eines Ersatzes womöglich auf hundert Euro oder mehr. Für viele Studenten ist bereits dieser vergleichsweise geringe Betrag eine große finanzielle Belastung.

Im Fall von Personenschäden fallen die Beiträge oft weitaus höher aus. Wer beispielsweise auf dem Fahrrad für einen Augenblick unachtsam ist, zwingt schnell einen Autofahrer zum Ausweichen. Demoliert er dabei seinen Wagen an der nächsten Straßenlaterne, kann sich allein der Sachschaden auf viele tausend Euro belaufen. Hat der Fahrer bei dem Manöver andere Verkehrsteilnehmer oder sich selbst verletzt, kommen für den Studenten unter Umständen zusätzlich Behandlungs- und Rehakosten hinzu. 

Davor bewahrt ihn eine private Haftpflichtversicherung. Und das schon für einen verhältnismäßig geringen Beitrag. HDI schützt Sie zum Beispiel in der Linie Basis mit einer Versicherungssumme von zehn Millionen Euro vor den finanziellen Folgen von Personen-, Sach-, Mietsach- und Vermögensschäden. Auf Wunsch lässt sich die Versicherungssumme auf 20 Millionen Euro (Linie Komfort) oder sogar 50 Millionen Euro (Linie Premium) erhöhen.


Familienhaftpflicht oder eigene Versicherung?

Viele Eltern schließen eine Familienhaftpflichtversicherung ab. Damit sind Ehepartner und Kinder gemeinsam in der privaten Haftpflichtversicherung geschützt. Das ist häufig wirtschaftlicher, als eine gesonderte Police für jedes Familienmitglied abzuschließen. Doch wie verhält es sich, wenn sich die Lebensumstände ändern und das nunmehr volljährige Kind anfängt zu studieren? In diesem Fall lohnt sich ein Blick in die Vertragsbedingungen Ihrer Versicherung. 

Nicht jeder Hochschüler ist automatisch in der privaten Haftpflichtversicherung der Eltern mitversichert. Ob die Familienhaftpflicht für Studenten weiterhin gilt, hängt von unterschiedlichen Rahmenbedingungen ab. Die meisten Versicherungen gewähren den Familienschutz weiterhin:

  • wenn es sich um ein erstes Studium handelt – das gilt sowohl für ein Bachelor-, als auch für ein anschließendes Masterstudium und oft auch dann, wenn ein erstes Studium abgebrochen und ein neues Studium aufgenommen wird
  • innerhalb der Wartezeit auf einen Studienplatz (längstens für ein Jahr)
  • während einer Arbeitslosigkeit nach dem Studienabschluss (längstens für ein Jahr)

 Tipp: Einige Versicherungen bieten den Familienschutz für Studenten nur dann an, wenn der Student weiterhin bei seinen Eltern wohnt. Ist ein Umzug an den Studienort erforderlich, kann es daher sinnvoll sein, mit dem Hauptwohnsitz bei den Eltern gemeldet zu bleiben.

In einigen Fällen ist eine Absicherung in der Familienhaftpflicht für Studenten nicht mehr möglich. Dazu zählen:

  • Berufstätigkeit vor dem Studium (Ausnahmen: Bundesfreiwilligendienst, Freiwilliges soziales oder ökonomisches Jahr und Lehre/Ausbildung)
  • das Erreichen einer bestimmten Altersgrenze (je nach Anbieter liegt diese zwischen dem 25. und 30. Lebensjahr)
  • Zweitstudium, Promotion, Referendariat, Fortbildungsmaßnahmen
  • Heirat

Studenten, die mindestens eines dieser Kriterien erfüllen, benötigen eine eigene private Haftpflichtversicherung. Um Versicherungslücken zu vermeiden, sollte diese möglichst nahtlos an das Ausscheiden aus der Familienhaftpflichtversicherung anschließen.


Worauf sollten Studenten bei der privaten Haftpflichtversicherung achten?

Der Leistungsumfang einer privaten Haftpflichtversicherung variiert von Anbieter zu Anbieter. Um die passende Variante zu finden, empfiehlt es sich, individuelle Schwerpunkte zu setzen. Denn gerade Studenten haben oft einen speziellen Absicherungsbedarf.

So gehört ein Auslandssemester in einigen Studiengängen mittlerweile zum Pflichtprogramm. In diesen Fällen ist es wichtig, dass der Haftpflichtschutz auch im Ausland greift. Kommt dann noch ein vielversprechendes Praktikumsangebot im fremden Land hinzu, kann sich der Aufenthalt fern der Heimat schnell verlängern. Studenten sollten daher auch darauf achten, wie lange der Versicherungsschutz im Ausland gilt. Bei HDI sind Studenten bereits in der Linie Basis ohne zeitliche Begrenzung in Europa haftpflichtversichert. Außerhalb der EU gilt der Versicherungsschutz für bis zu fünf Jahre.

Auf das Alter der privaten Haftpflichtversicherung achten

Wurde die private Haftpflichtversicherung der Eltern bereits vor vielen Jahren abgeschlossen und seitdem nicht mehr angepasst, kann sich eine eigene private Haftpflichtversicherung für Studenten lohnen. Denn: Viele alte Policen haben geringe Versicherungssummen und umfassen keine Online- beziehungsweise Datenschäden.

Viele Studenten leben in Wohnheimen oder Mehrfamilienhäusern. Zugang gewährt dort in der Regel eine zentrale Schließanlange, die von allen Bewohnern genutzt wird. Verschwindet der entsprechende Schlüssel auf der Semesterparty, kann das schnell teuer werden. Der erforderliche Austausch der Anlage und sämtlicher Schlüssel kostet schnell mehrere tausend Euro. Eine private Haftpflicht für Studenten sollte daher auch vor dem finanziellen Risiko eines Schlüsselverlusts schützen.

Die Mehrheit der Studenten ist oft knapp bei Kasse, aber dafür umso hilfsbereiter: Umzüge werden nicht von Speditionen durchgeführt – sondern von den Kommilitonen. Doch auch hier ist Vorsicht geboten. Wer den Plasma-Fernseher des Sitznachbarn aus dem Hörsaal beim Umzug fallen lässt, haftet dafür. Sogenannte Gefälligkeitsschäden sollten daher unbedingt von der privaten Haftpflichtversicherung abgedeckt werden. Bei einigen Assekuranzen – zum Beispiel bei HDI – ist der Schutz bereits in der Linie Basis enthalten. Häufig muss er jedoch gegen einen Aufschlag als Zusatzleistung hinzugebucht werden.


Wie lässt sich bei der privaten Haftpflicht sparen?

Weil ihr Geld oft knapp ist, lohnt sich für Studenten ein Versicherungsvergleich besonders. Allerdings sollte bei der Auswahl einer günstigen privaten Haftpflichtversicherung auch der Leistungsumfang eine Rolle spielen. Viele Anbieter haben spezielle Studententarife im Programm, die das knappe Budget berücksichtigen und trotzdem umfangreichen Schutz bieten.

Tipp: Versicherungsbeiträge lassen sich oft durch eine Selbstbeteiligung senken. Dabei wird im Schadensfall ein zuvor festgelegter Betrag vom Versicherungsnehmer gezahlt. Die Versicherung spart dadurch Ausgaben ein und gibt diesen Vorteil in Form einer Beitragssenkung an den Versicherungsnehmer weiter.