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Fachartikel
Leerstand von Wohngebäuden: Risiken frühzeitig erkennen und absichern
Warum Leerstand ein erhöhtes Risiko darstellt
Kurzfristiger Leerstand und wichtige Pflichten
Nicht jeder Leerstand führt automatisch zu Problemen im Versicherungsschutz. Wird ein Gebäude nur vorübergehend nicht genutzt, kann es unter bestimmten Voraussetzungen weiterhin als „ständig bewohnt“ gelten. Die Grenze hängt hier von dem Tarif bzw. von den jeweiligen Bedingungen ab – vorausgesetzt, es besteht eine klare Perspektive, dass das Gebäude wieder dauerhaft genutzt wird.
Trotzdem gelten auch in dieser Phase wichtige Pflichten für Eigentümer. Dazu gehört beispielsweise, dass das Gebäude regelmäßig kontrolliert wird, ausreichend beheizt ist oder Wasserleitungen abgesperrt und entleert werden, um Schäden zu vermeiden. Diese sogenannten Obliegenheiten sind entscheidend dafür, dass der Versicherungsschutz im Ernstfall bestehen bleibt.
Auch bei Mehrfamilienhäusern oder gemischt genutzten Immobilien ist die Nutzung entscheidend: Oft reicht es bereits aus, wenn ein Teil der Einheiten weiterhin bewohnt ist, um den Status aufrechtzuerhalten. Wichtig ist jedoch immer, dass die Situation transparent kommuniziert wird und eine klare Nutzungsperspektive vorhanden ist.
Langfristiger Leerstand und individuelle Lösungen
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