
Oldtimerversicherung
Oldtimer-Klassifizierung
So stufen Sie historische Fahrzeuge richtig ein
Was ist eigentlich ein Oldtimer?
Youngtimer als Vorstufe zum Oldtimer
Erhaltungszustand des Oldtimers wesentlich für den Wert
Zustand 1: sehr gut Das Auto ist in einem makellosen Zustand ohne Mängel und Schäden. Es weist keine Gebrauchspuren oder technischen Fehler auf. Es wurde komplett zerlegt und fachmännisch restauriert, was sich durch eine Fotodokumentation belegen lässt. Der Zustand ist original, das heißt, der Motor und andere wichtige Teile sind dieselben, die ursprünglich in das Fahrzeug eingebaut wurden. Neben der Note 1 ist auch eine 1+ möglich, wenn der Oldtimer den Auslieferungszustand übertrifft – etwa durch verbesserte Korrosionsvorsorge. Die Bestnote 1 ist für Oldtimer nur selten wirklich gerechtfertigt. Zustand 2: gut Autos mit Note 2 befinden sich in einem guten Zustand ohne größere Mängel. Diese Situation ist typisch für professionell restaurierte Autos nach einigen Jahren des schonenden Gebrauchs. Einfache Gebrauchsspuren, etwa am Lack oder an den Pedalen, sind zu tolerieren. Einige nicht originale Teile sind erlaubt, sofern es möglich ist, diese auszutauschen. Korrosion darf nicht vorhanden sein. Zustand 3: gebraucht Das Auto ist fahrbereit, verkehrssicher und ohne große Mängel. Es darf verschiedene kleinere Mängel haben, die dem Alter entsprechen. Als wichtigster Unterschied zur Stufe 2 ist sichtbarer Rost erlaubt, allerdings nicht an tragenden Teilen. Zustand 4: abgenutzt Fahrzeuge in diesem Zustand sind nicht sofort fahrbereit und weisen größere Mängel auf. Das Auto ist zumindest rollbar. Der Motor muss nicht anspringen, aber drehbar sein. Es sind weitgehend alle Teile für die Restaurierung vorhanden, jedoch darf das Auto Durchrostungen und Schäden aufweisen. In einer Oldtimer-Werkstatt lässt sich ein Auto in diesem Zustand wiederherrichten. Zustand 5: erhebliche Mängel Bei Autos in diesem Zustand ist eine Oldtimer-Restauration nur mit großem Aufwand möglich. Ob sich der Wagen wiederherstellen lässt, hängt ab vom Zustand der Bodengruppe und Karosserie sowie von der Verfügbarkeit der benötigten Ersatzteile. Auch der Fahrzeugtyp spielt eine Rolle. Bei einem historischen Porsche zum Beispiel wird man angesichts des zu erwartenden Wertes die Arbeit meist in Angriff nehmen; bei einem alten Ford oder Fiat in schlechtem Zustand vielleicht eher nicht.
Patina bei Originalfahrzeugen kann erhaltenswert sein
Historische Einordnung der Oldtimer erfolgt nach Altersklassen

A: bis 1904 „Ancestor“ B: 1905 bis 1918 „Veteran“ C: 1919 bis 1930 „Vintage“ D: 1931 bis 1945 „Post Vintage“ E: 1946 bis 1960 „Post War“ F: 1961 bis 1970 G: ab 1971: mindestens 30 Jahre alt



