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Wenn Ihr Oldtimer seine besten Zeiten noch vor sich hat.

Eine Spritztour mit einem glänzenden Oldtimer durch Alleen und hübsche Städtchen – Genuss pur. Nicht nur für Liebhaber ist die Fahrt in einem Oldtimer unvergesslich, auch immer mehr Laien begeistern sich für das ursprüngliche Fahrgefühl. Denn die Fahrzeuge mit Geschichte ziehen die Blicke auf sich. Sie sind mit Alltagsfahrzeugen kaum zu vergleichen – das gilt für die Optik ebenso wie für die Absicherung. Oldtimer haben einige Besonderheiten und benötigen maßgeschneiderten Schutz. HDI erklärt, was eine Oldtimerversicherung kostet und worauf Sie achten sollten.

Ein gute Nachricht zu Beginn: Eine Oldtimerversicherung ist in der Regel günstiger als eine reguläre Kfz-Versicherung. Viele Halter pflegen ihren Oldtimer besonders intensiv und unterziehen ihn einer regelmäßigen Wartung. Denn: Ein Oldtimer ist häufig mehr als ein Fahrzeug, er dient auch als Geldanlage. Daher werden Oldtimer im Alltag eher selten genutzt und besonders vorsichtig behandelt. Das verringert das Unfallrisiko und senkt den Versicherungsbeitrag.


Was ist ein Oldtimer?

Fahrzeuge, die mindestens 30 Jahre alt sind, werden als Oldtimer bezeichnet. Das besagt zumindest die gesetzliche Regelung für ein sogenanntes H-Kennzeichen (Historisches-Kennzeichen). Ein solches Kennzeichen ist jedoch keine Voraussetzung für einen Oldtimer-Tarif in der Versicherung. Manche Anbieter versichern auch jüngere Fahrzeuge kostengünstig als Oldtimer. So erhalten Sie die HDI Oldtimerversicherung für Fahrzeuge ab einem Alter von 25 Jahren.

Mit dem H-Kennzeichen wird allerdings etwas anders günstiger: die Kfz-Steuer. Für Oldtimer gilt eine pauschale Besteuerung, unabhängig von Hubraum und Schadstoffklasse. Aktuell beträgt der jährliche Steuersatz für Oldtimer 191,73 Euro für Autos und 46,02 Euro für Motorräder (Stand: April 2018). Ob ein H-Kennzeichen für historische Autos vergeben werden darf, klärt der TÜV bei der Hauptuntersuchung. Dabei kommt es nicht allein auf das Alter des Wagens an, sondern auch auf dessen Zustand.


Voraussetzungen für eine Oldtimerversicherung

Anders als bei einer klassischen Kfz-Versicherung sind Regional-, Typ- und Schadenfreiheitsklasse (SFK) bei der Versicherung eines Oldtimers nicht maßgeblich. Die Beitragsberechnung erfolgt unabhängig davon. Auch wenn der Oldtimer in einen Unfall verwickelt ist, erhöhen sich die Versicherungsbeiträge in der Regel nicht.

Bei der Oldtimerversicherung kommt es auf eine geringe jährliche Fahrleistung (in der Regel 6.000 km bis 9.000 km) und ein Mindestalter des Fahrers an. Außerdem darf der Oldtimer nur zur privaten Nutzung und nicht zu beruflichen Zwecken oder als Alltagsfahrzeug verwendet werden. Auch ein sicherer Abstellort für den Oldtimer ist in der Regel eine Vertragsbedingung. Welche Voraussetzungen für die HDI Oldtimerversicherung gelten, erfahren Sie auf der Produktseite.

Abgesehen vom Fahrzeugalter zählt auch ein möglichst gut erhaltener Originalzustand des Fahrzeugs zu den Voraussetzungen für die günstige Oldtimerversicherung. Für die Einstufung in die Versicherung ist meistens ab einem bestimmten Fahrzeugwert ein Gutachten erforderlich. Dieses bescheinigt den originalgetreuen und guten Zustand des Oldtimers. Der Marktwert des Fahrzeugs lässt sich durch ein Wertgutachten bestimmen. Dies erfolgt häufig mittels Classic-Data-System, welches die Oldtimer in fünf Klassen unterteilt:

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Kosten der Oldtimerversicherung

Die Kosten für eine Oldtimerversicherung orientieren sich in erster Linie am Alter des Fahrzeugs. In der Haftpflicht gilt: je älter, desto günstiger

Die Oldtimerversicherung ist in verschiedene Tarife untergliedert, je nach Fahrzeugalter.

HDI unterteilt in der Oldtimerversicherung in:

  • Antike Fahrzeuge (bis Baujahr 1939)
  • Veteranenfahrzeuge (bis Baujahr 1964)
  • Liebhaberfahrzeuge (mindestens 25 Jahre alt)

Was kostet die Oldtimerversicherung nun genau? Letztendlich hängt dies immer vom jeweiligen Fahrzeug und seinem Zustand ab. Folgende Beispiele bieten eine grobe Orientierung. Für einen VW 1200 (Baujahr 1964) mit H-Kennzeichen und einem Wert von 12.200 Euro ergibt sich ein jährlicher Beitrag für die Haftpflichtversicherung von 39 Euro. Für einen Mercedes 230 E (Baujahr 1984) ohne H-Kennzeichen mit einem Wert von 3.800 Euro beläuft sich der Jahresbeitrag der Haftpflichtversicherung auf 52 Euro.  

Die Beiträge zur Teil- oder Vollkaskoversicherung orientieren sich stärker am Marktwert des Fahrzeuges. Während die Haftpflichtversicherung – wie für alle Fahrzeuge im Straßenverkehr – verpflichtend ist, ist die Wahl einer Kaskoversicherung für den Oldtimer optional. Viele Anbieter bestehen allerdings mindestens auf einen Teilkaskoschutz.

Tipp:
Mit einem Saisonkennzeichen sinkt der Beitrag für die Oldtimerversicherung. Innerhalb des Zulassungszeitraums ist das Fahrzeug damit im Straßenverkehr rundum abgesichert – außerhalb der Saison besteht ein günstiger Ruheschutz.

Bei der Oldtimerversicherung ist auch eine wertgerechte Absicherung wichtig. Damit Ihr Oldtimer nicht Gefahr läuft, unterversichert zu sein, schützt die HDI Oldtimerversicherung Sie mit einer besonders hohen Vorsorgedeckung von 20 Prozent. Denn nach längerer Vertragslaufzeit kann ein Oldtimer unterversichert sein, wenn er in den vergangenen Jahren an Wert zugelegt hat. Eine zu geringere Vorsorgedeckung kann dann möglicherweise schon überholt sein.