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Wenn ich jederzeit fest im Leben stehen will.

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Zunehmender Alltagsstress, steigende psychische und körperliche Belastungen – all das führt immer häufiger dazu, dass Menschen krank werden. Im schlimmsten Fall sind sie dann nicht mehr in der Lage, ihren Beruf auszuüben.

Jeder vierte Erwerbstätige in Deutschland scheidet frühzeitig aus dem Arbeitsleben aus. Heute liegen psychische Störungen mit 41% an der Spitze und haben die Herz-Kreislauf- sowie die Skelett-Muskel-Bindegewebserkrankungen, die vor 30 Jahren noch führend waren, überholt. Und die staatliche Erwerbsminderungsrente beträgt im Durchschnitt nur 627 Euro im Monat!
Fest steht: Im Fall der Berufsunfähigkeit reichen die staatlichen Leistungen bei Weitem nicht aus.


Wie auskommen ohne Einkommen?


Fragen und Antworten zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung sichert Sie gegen das Risiko Berufsunfähigkeit ab.

Berufsunfähigkeit bedeutet, dass Sie Ihren zuletzt ausgeübten Beruf nicht mehr ausüben können.

Ja. Selten sind sich Verbraucherschützer und Versicherer so einig. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung sichert Ihnen Ihr Einkommen, wenn Sie Ihren Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben können.

Wenn man wegen Krankheit, Körperverletzung oder eines Kräfteverfalls für die Dauer von wenigstens 6 Monaten ununterbrochen außerstande sein wird oder bereits 6 Monate außerstande war, seinen zuletzt bei Eintritt des Versicherungsfalles ausgeübten Beruf nachzugehen. Dabei muss ein Berufsunfähigkeitsgrad von mind. 50 % vorliegen (das ist ärztlich nachzuweisen).

Nein. In der Regel ist eine BU ohne Gesundheitsfragen mit einer Wartezeit verbunden. Das bedeutet bei einer Wartezeit von zum Beispiel fünf Jahren: Tritt der Leistungsfall innerhalb der ersten fünf Jahre nach Vertragsabschluss ein, erhält der Kunde keine Leistung. HDI leistet bei bedingungsgemäßer BU und das ab dem 1. Tag und auch rückwirkend.

Es gibt viele Berufsunfähigkeitsversicherungen (BU). Die richtige für den individuellen Bedarf zu finden, ist deshalb gar nicht so einfach. Tipps für die Auswahl der passenden Police:

  • Ratings: Unabhängige Analyse-Häuser bewerten regelmäßig die Qualität von BU-Angeboten. Ihr Urteil bietet Ihnen verlässliche Orientierungshilfe. Anerkannte Spezialisten für BU-Ratings sind beispielsweise: Morgen & Morgen, Franke und Bornberg, Assekurata.
  • Erfahrung: Immer wieder versuchen neue Versicherer ihr Glück auf dem BU-Markt. Kunden fahren meist besser mit Anbietern, die schon lange im Geschäft sind. Diese kalkulieren ihre Beiträge solide und helfen im Leistungsfall schnell, zuverlässig und unbürokratisch weiter.
  • Plausible Beiträge: Werden BU-Versicherungen zu einer auffallend niedrigen, sogenannten Nettoprämie angeboten, sollten Interessenten skeptisch werden. Denn der Zahlbetrag kann bis zur Bruttoprämie, die im Versicherungsschein ebenfalls ausgewiesen ist, angehoben werden. Wenn sich Brutto- und Nettoprämie zu sehr unterscheiden, ist Vorsicht geboten!
  • Verständliche Verträge: Im Versicherungsvertrag sind die Rechte und Pflichten von Versicherer und Kunde definiert. Doch wer versteht schon „Versicherungs-Chinesisch“? Gute Anbieter von BU-Policen stellen ihren Kunden die Klauseln und Bedingungen deshalb in klarer Sprache zur Verfügung, die auch für juristische Laien gut verständlich ist.
  • Services im Leistungsfall: In der BU kommt es nicht nur auf Vertragsklauseln an, sondern auch auf eine schnelle und unbürokratische Leistungsprüfung. Denn was nützt dem Kunden der beste Vertrag, wenn er im „Fall der Fälle“ um sein Recht kämpfen muss? Gute BU-Versicherer agieren auch in dieser Situation kundenorientiert, zügig und transparent.

Der Kunde, der seine Arbeitskraft verloren hat, steht an einem Wendepunkt seines Lebens. Deshalb darf der Leistungsantrag für ihn nicht zum „Hindernislauf“ werden. Wir nehmen direkten telefonischen Kontakt zu unserem Kunden auf, nachdem der Leistungsfall gemeldet wurde. Wir informieren ihn, welche Unterlagen und Informationen notwendig sind, um den Leistungsantrag zu prüfen. Wichtige Daten nehmen wir beispielsweise auch im gemeinsamen Gespräch. Wir helfen unseren Kunden schnell und unkompliziert, die Leistungen zu bekommen, die ihnen zustehen.

Die Kosten für eine Berufsunfähigkeitsversicherung sind von vielen Faktoren abhängig. Dazu zählen zum Beispiel Beruf, Eintrittsalter, Höhe der abzusichernden Berufsunfähigkeitsrente und dem Leistungsendalter. Lassen Sie sich am besten dazu beraten.

  • Grundsätzlich ist es möglich, die Prämien für eine Berufsunfähigkeitsversicherung von der Steuer abzusetzen. Diese macht man dann nicht bei den Werbungskosten sondern beim Sonderausgabenabzug für "andere Versicherungen" geltend. Für die steuerliche Anerkennung von Versicherungsbeiträgen gelten bestimmte Höchstgrenzen:
  • Bei sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmern 1.900 Euro im Jahr.
  • Bei Freiberuflern und Selbstständigen 2.800 Euro.

Oft werden diese Höchstgrenzen bereits durch die Beiträge zur Sozialversicherung (Kranken- und Pflegeversicherung) erreicht bzw. überschritten. In diesem Fall können anderweitige private Versicherungen, die der Vorsorge dienen, nicht berücksichtigt werden. Liegen sie darunter, können Beiträge bis zur Höchstgrenze angegeben werden.

Ausnahme: Wenn die Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung Bestandteil einer staatlich geförderten Altersvorsorge ist, zum Beispiel einer Rürup-Rente (Basis-Rente), dann können die Beiträge im Rahmen der Altersvorsorgeaufwendungen geltend gemacht werden: Für Ledige in Höhe von maximal 20.000 Euro p.a. und für zusammen veranlagte Eheleute (im Sinne von § 26 EStG) in Höhe von maximal 40.000 Euro p.a.

Ja, die Berufsunfähigkeitsrente muss grundsätzlich versteuert werden. Die Rente aus einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung (sogenannte 3. Schicht) wird als abgekürzte Leibrente mit dem Ertragsanteil besteuert. Das heißt: Die Höhe richtet sich nach der Dauer der Rentenzahlung der Berufsunfähigkeitsversicherung. Dabei gilt: Je eher die BU-Rente beansprucht wird, umso höher der Ertragsanteil.
Ein Beispiel: Eine Berufsunfähigkeitsversicherung wird bis zum Alter 67 abgeschlossen. Der BU-Fall tritt mit 47 Jahren ein, d.h. die Rentenzahlung läuft noch 20 Jahre lang. Der Ertragsanteil, auf den Steuer erhoben wird, liegt dann bei 21%. Auf 1.000 Euro Rente müssten Sie in diesem Fall auf 210 Euro Rente Einkommensteuer zahlen. Bei einem Steuersatz von z.B. 20% wären also nur 42 Euro Steuern fällig.

Wenn Sie Ihre Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer Basisrente kombiniert haben, fallen die Leistungen unter die sog. Kohortenversteuerung (Besteuerung nach § 22 Nr. 1 Satz 3 a aa EStG gestaffelt nach dem Eintrittsjahr der Erwerbsminderung). Haben Sie Ihren Berufsunfähigkeitsschutz über die betriebliche Altersversorgung abgesichert, wird die Berufsunfähigkeitsrente im Leistungsfall voll versteuert, wenn die Beiträge dafür steuerfrei gestellt wurden.

Hier kommt es darauf an, wie Sie versichert sind. Sind Sie in der GKV pflichtversichert, fallen keine Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung an. Sind Sie allerdings freiwillig versichert, wird die gesamte wirtschaftliche Leistungsfähigkeit berücksichtigt. Welche Rentenarten zugrunde gelegt werden, regelt dann die jeweilige Krankenkasse. Und bei privat Versicherten gelten die Beitragsregelungen des jeweiligen privaten Krankenversicherungsunternehmens. Die Beiträge sind in voller Höhe zu entrichten.

Eine gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente gibt es nur noch für vor 1961 Geborene. Für alle später Geborene gibt es keinen Berufsschutz mehr, d.h. es wird nur noch eine Rente wegen Erwerbsminderung gezahlt.

Ja, Sie können eine Berufsunfähigkeitsversicherung auch kündigen. Je nach Laufzeit kann es sein, dass Sie einen sogenannten Rückkaufswert zurückbekommen. Dies ist aber von Fall zu Fall unterschiedlich. Sollten Sie einmal Zahlungsschwierigkeiten haben, lassen Sie sich beraten, damit Sie Ihren Versicherungsschutz nicht verlieren.

Eine sinnvolle Absicherung ist eine Nettogehaltsabsicherung. Das entspricht ca. 60% des Bruttoeinkommens. Achtung: Es ist wichtig, die HDI Angemessenheitsgrenzen zu berücksichtigen (beantragte und bestehende Berufsunfähigkeits- und Erwerbsunfähigkeitsrenten). Lassen Sie sich beraten.


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