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Wenn ich jederzeit fest im Leben stehen will.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung greift, wenn Sie durch eine Krankheit oder einen Unfall Ihren aktuellen Beruf nicht mehr ausüben können. Manchmal passieren Dinge auf die man keinen Einfluss hat.

Berufsunfähigkeit bedeutet, dass Sie Ihrem zuletzt ausgeübten Beruf langfristig nicht mehr nachgehen können. Die BU-Versicherung sichert Ihnen Ihr Einkommen. Sie ist so wichtig, weil staatliche Leistungen nur sehr gering ausfallen oder gar nicht gewährt werden.


Für wen ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll?

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung dient zur finanziellen Absicherung. Wenn Sie Ihren Lebensunterhalt in erster Linie durch Arbeit bestreiten ist es eine wichtige und sinnvolle Versicherung.

Sicherlich ist nicht jeder Arbeitsplatz mit Gefahren gespickt. Beispielsweise lauern in Büroräumen weniger Unfallrisiken als auf einer Großbaustelle. Bei einem genauen Blick wird allerdings deutlich: Auch für Personen mit überwiegender Bürotätigkeit lohnt sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung.

Denn mit ihr sind körperliche Beeinträchtigungen nach einem Unfall ebenso abgedeckt wie Burn-out und Depressionen. Da die psychische Belastung, etwa durch Stress, im heutigen Arbeitsalltag immer größer wird, steigt damit auch das Risiko.


Was sind die häufigsten Ursachen für Berufsunfähigkeit?

Mittlerweile sind Nervenkrankheiten und psychische Erkrankungen mit rund 42 Prozent die häufigste Ursache für Berufs- bzw. Erwerbsunfähigkeit.

Das können zum Beispiel Depressionen oder ein Burn-out sein. An zweiter Stelle folgen Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparats (13 Prozent). Knapp 13 Prozent machen Krebs und ähnliche Erkrankungen aus. Unfälle sind dagegen seltener der Grund für die Berufsunfähigkeit. (Quelle: Deutsche Rentenversicherung)

Grundsätzlich kann Berufsunfähigkeit jeden treffen und sie bedeutet immer einen schwerwiegenden Einschnitt. Das gilt besonders, wenn sie den Hauptverdiener einer Familie oder einen Berufseinsteiger trifft.


Manchmal passieren Dinge, auf die man keinen Einfluss hat.


Wann zahlt die Berufsunfähigkeitsversicherung?

Sie erhalten im Fall der Berufsunfähigkeit eine monatliche Rente, um Ihren Verdienstausfall auszugleichen.

Wenn Sie wegen Krankheit, einer Verletzung oder wegen Kräfteverfalls für mindestens sechs Monate nicht in Ihrem aktuellen Beruf arbeiten können. Der Grad der Berufsunfähigkeit muss mindestens 50 % betragen.


Die Vorteile der HDI Berufsunfähigkeitsversicherung

Sehr gute Bewertungen durch unabhängige Experten - Kompetenz und Erfahrung die überzeugen!

Gerade bei der finanziellen Absicherung gegen eine Berufsunfähigkeit kommt es auf Qualität an. So zeichnet sich HDI besonders durch Fairness und Service im Leistungsfall aus. Außerdem sind die Bedingungen verständlich und eindeutig.

Das bestätigen auch die Rating-Agenturen:

  • Hervorragende Qualität zu einem attraktiven Preis
  • Erstklassige Bedingungen, wie z. B. Verzicht auf jegliche Verweisung
  • Hochwertige Services im Leistungsfall
  • Langfristige und stabile Beitragskalkulation

Ihre Vorteile:

  • Sicher: Verlassen Sie sich auf die vereinbarte Rentenzahlung.
  • Bedarfsgerecht: Erhöhen Sie die Berufsunfähigkeitsrente passend zu Ihrem Bedarf und bei bestimmten Ereignissen, zum Beispiel der Familiengründung.
  • Inflationsschutz: Vereinbaren Sie eine Dynamik, damit die Berufsunfähigkeitsrente gesteigert wird. So gleichen Sie die Auswirkungen der Inflation aus.
  • Rechtsverbindlich: Erhalten Sie konkrete und transparente Aussagen zu Ihren Ansprüchen und den Leistungen von HDI.
  • Vielfältig: Auch wenn Sie infolge von Pflegebedürftigkeit oder Demenz berufsunfähig werden, können Sie sich auf Ihre Absicherung verlassen.
  • Zuverlässig: Sie müssen nicht in einem anderen Beruf arbeiten, den Sie noch ausüben könnten. Wenn Sie berufsunfähig in Ihrem Job werden, leistet HDI.

Was kostet eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Die Kosten für eine BU-Versicherung sind von vielen Faktoren abhängig. Dazu zählen zum Beispiel Beruf, Eintrittsalter, Höhe der Berufsunfähigkeitsrente und Leistungsendalter.

Die genannten Zahlen dienen nur zur Orientierung und stellen kein Angebot dar. Für die genauen Kosten werden noch weitere Fragen erhoben.


Wie hoch sollte die Versicherungssumme der Berufsunfähigkeitsrente sein?

Damit die Zusatzabsicherung für alle Eventualitäten greift, sollten Sie sich Zeit nehmen, die passende Auszahlungssumme genau zu berechnen.

Idealerweise entspricht die BU-Rente etwa dem Nettogehalt. Sie kann etwas niedriger sein, sollte aber in jedem Fall Ihre Fixkosten decken. Sie sollten bei der Berechnung auch eventuelle staatliche Leistungen oder Leistungen aus Versorgungswerken berücksichtigen. Lassen Sie sich im Zweifelsfall beraten.

Wenn Sie die BU bereits in jungen Jahren abschließen, sollten Sie im Hinterkopf behalten, dass ihr finanzieller Bedarf in der Zukunft wahrscheinlich steigen wird, beispielsweise durch eine Familiengründung oder einen Immobilienkauf. Insbesondere für Studenten, die noch nicht fest im Berufsleben stehen, kann eine solche Schätzung schwierig werden.

Betreuer finden


Gibt es Gesundheitsfragen und werden Sie vom Arzt untersucht?

Im Grunde kann jeder eine BU beantragen, jeder Antrag wird allerdings einzeln bewertet. Kriterien, die bei der Vergabe der Police eine Rolle spielen, sind beispielsweise der ausgeübte Beruf, Gesundheitszustand und Krankengeschichte, das Alter, aber auch risikoreiche Hobbys. Vorerkrankung gegenüber dem Versicherer zu verschweigen, um so beispielsweise günstigere Konditionen herauszuschlagen, ist übrigens keine gute Idee. 

Die Versicherung kann im Schadensfall Einsicht in Ihre Krankenakten nehmen, sodass spätestens dann die verschwiegenen Vorerkrankungen ans Licht kommen. Insgesamt dürfen keine Risiken und Vorerkrankungen verschwiegen werden. Ansonsten setzen Sie möglicherweise Ihren Versicherungsschutz aufs Spiel. Denn in einem solchen Fall hat die Versicherung das Recht, die Zahlung einer Berufsunfähigkeitsrente zu verweigern.


Wann leistet die Berufsunfähigkeitsversicherung nicht?

Die Leistung wird in der Regel nicht erbracht, wenn Sie beim Vertragsabschluss bestimmte Risiken und Vorerkrankungen verschwiegen haben.


Wie lange sollte die Berufsunfähigkeitsversicherung laufen?

Die BU-Versicherung sollte bis zum Renteneintrittsalter laufen, damit keine Absicherungslücke entsteht. Ab diesem Zeitpunkt erhalten Versicherte keine BU-Rente mehr, sondern die reguläre Altersrente. Vorsicht: Um eine ausreichende Altersrente zu erhalten, müssen Sie selbst vorsorgen, wenn Sie berufsunfähig sind. Sie können freiwillig in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen oder eine private Rentenversicherung abschließen.


Lohnt sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Auszubildende und Studierende?

Da Arbeitnehmer erst nach fünf Jahren Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente haben, ist eine frühzeitige Absicherung für Auszubildende und Studierende sinnvoll. Beiträge für eine BU werden immer auch vom Alter des Versicherten beeinflusst. Junge Menschen sind meist kerngesund. In jungen Jahren ist es also deutlich einfacher, eine BU zu guten Konditionen angeboten zu bekommen, als im höheren Alter, wenn möglicherweise bereits Vorerkrankungen vorliegen.

Zusammengefasst: Je früher Sie eine Police abschließen, desto besser.


Berufsunfähigkeitsversicherung für Selbstständige und Freiberufler?

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Selbstständige und Freiberufler ist besonders sinnvoll: Denn für diese Gruppe gibt es in den meisten Fällen keine gesetzliche Absicherung. Der Staat hilft nach einem Unfall oder einer Krankheit also nur bedingt bis gar nicht aus. Wer seinen Lebensunterhalt aus einer selbstständigen Tätigkeit bestreitet, sollte daher unbedingt privat vorsorgen für den Fall, dass er seiner gewohnten Beschäftigung nicht mehr nachgehen kann.


Berufsunfähigkeitsversicherung für Beamte oder Lehrer?

Die sogenannte Dienstunfähigkeit ist im Bundesbeamtengesetz § 44 geregelt. Danach gilt:

Aufgrund einer Dienstunfähigkeit können Beamte in den Ruhestand versetzt werden. Voraussetzung ist, dass infolge einer Erkrankung innerhalb von sechs Monaten mehr als drei Monate lang die Beschäftigung nicht ausgeführt werden kann.

Zusätzlich muss ersichtlich sein, dass innerhalb eines Jahres keine Verbesserung des Zustandes eintreten wird. Beamte im Ruhestand bekommen ein sogenanntes Ruhegehalt. Dieses ist deutlich höher als die Erwerbsminderungsrente für normale Arbeitnehmer. Berufsanfänger haben erst nach der Verbeamtung und fünf Dienstjahren einen Anspruch auf diese Zuwendung.


Was ist mit der gesetzlichen Unterstützung?

Immerhin existiert ein staatlich finanzierter Puffer in Form der Erwerbsminderungsrente. Was vielen nicht bewusst ist: Diese gesetzliche Unterstützung fällt vergleichsweise dürftig aus. Es landet nur rund ein Drittel des letzten Bruttoeinkommens auf dem Konto der Betroffenen.

Den gewohnten Lebensstandard damit zu halten, gestaltet sich dementsprechend schwierig. Zudem wird die Erwerbsminderungsrente nicht gezahlt, sofern Betroffene noch sechs Stunden oder mehr pro Tag einer Erwerbstätigkeit nachgehen können.

Darunter fallen auch Tätigkeiten, die nichts mit dem ursprünglichen Beruf des Betroffenen zu tun haben.

Wenn Sie als gelernter Architekt nach einer Erkrankung zwar nicht mehr auf der Baustelle arbeiten können, aber durchaus noch leichte Tätigkeiten, zum Beispiel als Kassenkraft, ausüben können, steht Ihnen die gesetzliche Erwerbsminderungsrente nicht zu.

Das bedeutet, dass Sie nicht nur in Ihrem ursprünglichen Beruf nicht mehr arbeiten können, sondern auch in keinem anderen Beruf.
Bei der staatlichen Absicherung gibt es eine weitere Kehrseite. Arbeitnehmer müssen fünf Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben. Andernfalls besteht kein Anspruch auf Erwerbsminderungsrente. Diese Regelung ist für Berufsanfänger problematisch. Kommt es etwa zum Beginn der Karriere zu einem Unfall, ist ein Verdienstausfall nicht ausreichend abgesichert.

Daher ist eine private Berufsunfähigkeitsversicherung gerade für Berufseinsteiger sinnvoll. Damit können sich auch Job-Neulinge auf die vereinbarten monatlichen Zahlungen verlassen. Selbstständige und Freiberufler können in der Regel gar keine staatliche Erwerbsminderungsrente erhalten.


Gibt es auch eine staatliche Berufsunfähigkeitsrente?

Ja, allerdings nur für Arbeitnehmer, die vor 1961 geboren wurden. Alle anderen erhalten nur die beschriebene Erwerbsminderungsrente.


Fallen bei der Auszahlung der BU-Rente Sozialversicherungsbeiträge an?

Für gesetzlich Versicherte sind keine Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung zu zahlen. Wer freiwillig versichert ist, muss dafür aber weiterhin Beiträge zahlen.


Wie wird eine Berufsunfähigkeitsversicherung versteuert?

Grundsätzlich ist es möglich, die Prämien für die Berufsunfähigkeitsversicherung steuerlich geltend zu machen. Das erfolgt bei den Sonderausgaben für andere Versicherungen. Allerdings gilt eine Höchstgrenze von 1.900 Euro (Arbeitnehmer) beziehungsweise 2.400 Euro (Freiberufler und Selbstständige). Diese wird häufig schon durch die Sozialversicherungsbeiträge erreicht. Falls nicht, können Sie einen Teil der Berufsunfähigkeitsversicherung steuerlich absetzen.


Wie wird eine Berufsunfähigkeitsversicherung versteuert?

Auf die Berufsunfähigkeitsrente sind Steuern zu zahlen. Wie hoch diese ausfallen, hängt davon ab, wann die Berufsunfähigkeit eintritt: Je später das passiert, desto geringer ist der Teil, den Sie versteuern müssen. Falls Ihr gesamtes Einkommen unter dem Grundfreibetrag von 8.820 Euro liegt (Stand 2017), müssen Sie gar keine Steuern zahlen.

DatumErläuterungBetrag
1.01.2018 Miete 955 EUR
2.01.2018 Versicherungen 145 EUR
13.01.2018 Lebensmittel 330 EUR