Architekten und Ingenieure in Heilbronn
Absicherung für Verantwortung und Projekte
Haftungsrisiken bei der Verwendung von cloudbasierter Planungssoftware Einleitung
Haftungsrisiken in der digitalen Planung

Datenverlust und -verfügbarkeit: Die Abhängigkeit von Cloud-Anbietern bedeutet, dass Datenverluste durch technische Ausfälle oder Provider-Fehler drohen. Ein Beispiel hierfür ist der Fall eines Architekturbüros, das aufgrund eines unerwarteten Cloud-Ausfalls seine Projektdateien für mehrere Wochen nicht abrufen konnte. Dies führte zu erheblichen Verzögerungen, für die das Büro letztlich haftbar gemacht wurde. Fehlerhafte Daten: Ungenauigkeiten oder Fehler in den von der Software generierten Plänen können zu gravierenden Problemen auf der Baustelle führen. So kam es vor einigen Jahren zu einem Vorfall beim Bau eines Wohnhauses, bei dem falsche Tragwerksdaten in die Planung eingeflossen waren. Dies führte zu baulichen Mängeln und einer teuren Nachbesserung, was die Haftpflichtversicherung des Ingenieurbüros in Anspruch nahm. Urheberrechts- und Lizenzfragen: Die Nutzung cloudbasierter Software wirft oftmals Fragen bezüglich der Urheberrechte und Lizenzen auf. Ein Ingenieurbüro wurde in einem Rechtsstreit verwickelt, weil es urheberrechtlich geschützte Planungssoftware ohne gültige Lizenz verwendet hatte. Die finanziellen und reputationsbezogenen Folgen waren erheblich. Haftung für Drittanbieter: Bei der Integration externer Tools in die Planung kann es zu Haftungsfragen kommen. Ein Beispiel hierfür ist die Nutzung eines externen Berechnungsmoduls, das fehlerhafte Ergebnisse lieferte und zu einem kalkulatorischen Molotowcocktail im Bauprozess führte. Auch hier wurden die ursprünglichen Planer zur Verantwortung gezogen.
Cyber-Risiken
Datenschutzverletzungen: Ein konkretes Beispiel ist ein Architekturbüro, dessen Kundendaten durch einen unzureichenden Zugangsschutz in der Cloud entwendet wurden. Die Folge waren nicht nur erhebliche rechtliche Konsequenzen, sondern auch ein enormer Reputationsverlust, der zu einem Rückgang der Aufträge führte. Ransomware-Angriffe: Ein weiterer Fall betrifft ein Ingenieurbüro, das von Ransomware betroffen war. Die Angreifer verschlüsselten alle Daten und forderten ein Lösegeld. Aufgrund der Kosten für die Wiederherstellung und der langen Ausfallzeit erlitten sie erhebliche finanzielle Schäden.
Finanzielle Absicherung: Die Cyber-Versicherung übernimmt die Kosten, die durch Cyberangriffe entstehen, wie beispielsweise Lösegeldzahlungen, Datenwiederherstellung sowie rechtliche Gebühren im Falle von Datenschutzklagen. Präventionsmaßnahmen: HDI unterstützt Unternehmen dabei, ihre IT-Sicherheit zu erhöhen, indem Schulungen zur Sensibilisierung für Cyber-Risiken angeboten werden. Dies schließt Informationen zu Phishing, Datenschutz-Management und Notfallplanung ein. Schadenmanagement: Im Falle eines Cyber-Angriffs bietet HDI durch spezielle Partner Unterstützung zur Schadensbegrenzung und Wiederherstellung der Daten, sodass die Geschäftsprozesse möglichst schnell wiederhergestellt werden können. Rechtsberatung: Cyber-Versicherungen von HDI beinhalten oft eine Rechtsberatung, um Unternehmen bei der Navigierung durch komplexe rechtliche Rahmenbedingungen in Bezug auf Datenschutz und Cyber-Sicherheit zu unterstützen.
Fazit

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