Warum ein Helm im Freizeitsport Leben retten kann

Sicherheit beginnt beim Kopf

Auf der linken Seite steht eine Frau, von der man nur den Kopf sieht. Sie hat geschlossene Augen und lächelt, ihre Haare fliegen von dem Wind herum. Die Sonne, sie ist draußen in der Natur, der Hintergrund auf der rechten Seite ist verschwommen.
Ob Radfahren, Mountainbiken, Inline-Skaten, Reiten oder Skifahren – Sport und Bewegung gehören für viele Menschen fest zur Freizeit. Gerade wenn das Wetter nach draußen lockt, steigen viele wieder aufs Fahrrad, schnüren die Skates oder verbringen ihre freie Zeit mit anderen sportlichen Aktivitäten.
Dabei sollte neben dem Spaß auch die eigene Sicherheit eine wichtige Rolle spielen.
Denn ein Unfall ist schnell passiert: Eine Unebenheit auf dem Radweg, ein kurzer Moment der Unachtsamkeit oder ein unerwartetes Hindernis können ausreichen, um zu stürzen. Besonders kritisch sind dabei Verletzungen am Kopf.
Sie zählen zu den gefährlichsten und folgenreichsten möglichen Unfallverletzungen. Gleichzeitig lässt sich das persönliche Verletzungsrisiko mit einer vergleichsweise einfachen Maßnahme reduzieren: einem geeigneten Helm.

Wie viel kann ein Helm tatsächlich bewirken?

Ein Helm kann bei einem Sturz bis zu 50 Prozent der schweren Kopfverletzungen verhindern, beispielsweise beim Rad- oder Skifahren. Moderne Helme sind zudem leicht und bequem und können einen effektiven Schutz vor Schädel- und Hirnverletzungen bieten.
Ein Helm sollte deshalb nicht nur bei besonders schnellen oder vermeintlich gefährlichen Sportarten getragen werden. Auch bei Freizeitaktivitäten wie Mountainbiken, Inline-Skaten oder Reiten ist ein geeigneter Kopfschutz eine einfache Präventionsmaßnahme. Wichtig ist dabei, auf einen geprüften Helm zu setzen.
Entscheidend ist außerdem, dass das Helmtragen zur Gewohnheit wird. Gerade auf kurzen oder vertrauten Strecken entsteht schnell das Gefühl, dass „schon nichts passieren wird“. Ein Unfall lässt sich jedoch nicht planen. Der Helm kann seine Schutzwirkung nur entfalten, wenn er tatsächlich getragen wird.

Der richtige Helm gehört zum Sport dazu

Man der sich lachend an sein Fahrrad lehnt und sein Handy in der Hand hält
Nicht jeder Helm eignet sich automatisch für jede Sportart. Radfahrer sind anderen Bewegungsabläufen und möglichen Sturzsituationen ausgesetzt als Reiter, Skifahrer oder Inline-Skater.
Deshalb sollte ein Helm grundsätzlich für die jeweilige Aktivität geeignet und geprüft sein.
Ebenso wichtig ist ein guter Sitz. Ein Helm sollte weder unangenehm drücken noch so locker sitzen, dass er bei einem Sturz verrutschen könnte. Beim Kauf lohnt es sich deshalb, verschiedene Modelle auszuprobieren und auf die richtige Größe und Einstellung zu achten.
Auch der Zustand des Helms sollte regelmäßig kontrolliert werden. Besonders nach einem stärkeren Sturz ist es sinnvoll, den Kopfschutz kritisch zu überprüfen. Sicherheit beim Freizeitsport bedeutet schließlich nicht nur, einen Helm zu besitzen – sondern darauf zu achten, dass dieser im entscheidenden Moment seinen Zweck erfüllen kann.

Unfälle passieren häufig in der Freizeit

Unfälle ereignen sich häufig gerade in der Freizeit. Dort können die Folgen eines schweren Unfalls neben den gesundheitlichen Auswirkungen auch finanzielle Konsequenzen haben.
Für aktive Menschen lohnt es sich deshalb, nicht nur über Unfallprävention nachzudenken, sondern auch die eigene Absicherung regelmäßig zu überprüfen. Welche Vorsorge im individuellen Fall sinnvoll ist, hängt unter anderem von der persönlichen Lebenssituation, den ausgeübten Sportarten und möglichen finanziellen Folgen eines Unfalls ab.

Bewusst vorsorgen und Freizeit sicher genießen

Freizeitsport soll in erster Linie Spaß machen. Angst vor möglichen Unfällen sollte niemanden davon abhalten, aktiv zu sein. Gleichzeitig kann verantwortungsbewusstes Verhalten dazu beitragen, das persönliche Verletzungsrisiko zu reduzieren. Ein Helm gehört dabei zu den unkompliziertesten Schutzmaßnahmen. Sicherheit ist Kopfsache. Ein geeigneter Helm kann bei zahlreichen sportlichen Aktivitäten einen entscheidenden Unterschied machen.
Die HDI Generalvertretung Udo Jahreis in Bayreuth und Nürnberg unterstützt Sie dabei, Ihre persönliche Absicherung ganzheitlich zu betrachten und mögliche Risiken im Alltag und in der Freizeit frühzeitig zu erkennen. Denn gute Vorsorge beginnt nicht erst nach einem Unfall.
Sie beginnt mit bewussten Entscheidungen – beispielsweise damit, beim nächsten Ausflug mit dem Fahrrad, auf Skates, beim Reiten oder auf der Skipiste ganz selbstverständlich zum Helm zu greifen.
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