Vorsorge
Biometrie - Neue Top-Noten für HDI
EGO Grundfähigkeitsschutz schafft erneut Best-Wertungen in den anspruchsvollen GF-Rating-Updates von Franke und Bornberg und IVFP
Inhalt
Die Ratingagenturen Franke und Bornberg und IVFP haben ihre Ratings von Grundfähigkeitstarifen überarbeitet und am 25.9.2025 und 14.10.2025 die aktualisierten Ergebnisse veröffentlicht. In dem eigens erstellten Bewertungsraster stellen die Analysten die Leistungsdefinitionen auf den Prüfstand.
Neuauflage des Produktratings Grundfähigkeitsversicherung
Das Hannoveraner Analysehaus Franke & Bornberg hat am 25.09.2025 ein neues Rating-Update zur Grundfähigkeitsversicherung veröffentlicht und die Bewertungsmaßstäbe gegenüber früheren Jahren deutlich verschärft. Die Folge: Nur noch rund 40 % der getesteten Tarifkombinationen erreichen die Spitzenbewertungen. HDI EGO Grundfähigkeitsschutz gehört weiterhin zu den Toptarifen und kann sich im anspruchsvolleren Bewertungsumfeld behaupten. Das wird mit der Bestnote Hervorragend FFF+ (0,5) für bestimmte Bausteinkombinationen belohnt. Insgesamt haben die Analysten in zwei Kategorien 165 Tarife von 27 Anbietern unter die Lupe genommen. Dabei verlieren viele Anbieter ihre Topwertung, weil sie die neuen Anforderungen nicht erfüllen.
Darüber hinaus hat auch IVFP am 14.10.2025 eine Neuauflage des Grundfähigkeitsratings herausgegeben. Das Analysehaus hat das aktuelle Angebot von 28 Versicherungsgesellschaften untersucht. Dabei unterteilten die Tester ihre Studie in sechs Teile für einzelne Kundentypen. Insgesamt kamen 44 Tarife auf den Prüfstand. HDI gehört zu den drei Siegern in allen Zielgruppen.
Mehr Transparenz und neue Kriterien
Seit 2014 sucht Franke und Bornberg mit dem GF-Rating Transparenz zu schaffen. Hierbei konzentrieren sich die Analysten auf die in der Praxis relevanten Kern-Grundfähigkeiten und auf die konkrete Ausgestaltung der Leistungsauslöser. Im aktuellen Ratingjahrgang gibt es zum Beispiel einen neuen Mindeststandard „Ziehen oder Schieben“. Diese Fähigkeit bündelt komplexe Bewegungsabläufe, die im Alltag wie im Beruf – insbesondere in Pflegeberufen – essenziell sind.
Damit bewertet das Rating nun 16 Kern-Grundfähigkeiten und rückt die Aspekte in den Fokus, die für Kunden wirklich einen Unterschied machen. Gleichzeitig wurde die Bewertungsmethodik geschärft. Die Begründung: Der Markt hat sich entwickelt und Gutes ist inzwischen zum Standard geworden ist. Daher sinken die Punktzahl und Gewichtung in diesen Bereichen. Der Fokus liegt nun auf Definitionen, Nachweisen und Regelungen, die die tatsächliche Leistungsstärke ausmachen. Der Effekt: Weniger Bestnoten im Vergleich zum Vorjahr.
So wird geprüft
Insgesamt gehen in die Bewertung 70 Prüfkriterien (Kategorie „Grundfähigkeit“) beziehungsweise 78 Prüfkriterien („Grundfähigkeit Plus“) ein. In letzteres Segment fallen solche Tarife, die zusätzliche Leistungsauslöser wie schwere Krankheiten enthalten. Als Quellen für das Rating werden ausschließlich die Versicherungsbedingungen sowie gegebenenfalls verbindliche Verbraucherinformationen, Antragsformulare, Versicherungsscheine, Geschäftsberichte und per Stichprobe verifizierte Daten genutzt. Die Testkandidaten werden zunächst dahingehend überprüft, in welchen Ausprägungen beziehungsweise Varianten welche Detailleistungen und Einzelregelungen angeboten werden.
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