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Wenn das Abenteuer beginnen soll.
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Unterwegs auf der knapp 3.000 km langen Ostroute

Auf der knapp 3.000 km langen MSD-Ostroute finden die Schräglagenliebhaber vor allem in den Motorradregionen Thüringer Wald, Erzgebirge, Rhön und Unterharz ihr Revier. Allerdings haben auch die Küsten und Seengebiete ihren besonderen Reiz. Eine Vielzahl an Oldiemuseen und Motorsportanlagen, vor allem in Sachsen, zeigen den hohen Stellenwert des motorisierten Zweirads in den jungen Bundesländern.

Begeisterte der Vogelsberg mit seiner teils grandiosen Weitsicht und entspannenden Hügellandschaften, fordert die Rhön die ganze Aufmerksamkeit des Motorradtourers. Enge Straßen, sowie knackige Steigungen und Gefälle verdeutlichen, dass die Straßenbauer ein Herz für Motorradfahrer hatten.


Die Rhön – dreifacher Motorradspaß

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Die Wasserkuppe ist nicht nur der höchste Berg Hessens, sondern gleichzeitig auch ein beliebter, 950 Meter hoher, Motorradtreffpunkt. Mit Hessen, Bayern und Thüringen liegt die Rhön in gleich drei Bundesländern, von denen jedes seinen Teil zum Motorradgenuss beiträgt.    

Mit Thüringen befährt der Tourer das erste „neue“ Bundesland und ist schnell von der Qualität des griffigen Asphalts begeistert. Der Blinker sollte wenig später in Richtung Suhl gesetzt werden, wo einst Simson-Krafträder hergestellt wurden. Nicht zuletzt deswegen ist der Besuch im Fahrzeugmuseum Suhl Pflicht.

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Wasserkuppe (950 m)

Durchs Saaletal wird wenig später das Thüringer Schiefergebirge erreicht, welches vor allem mit seinen gigantischen Staumauern gefällt. Mit einem Fassungsvolumen von 215 Millionen Kubikmetern ist die Bleiloch-Talsperre die Nr. 1 in der deutschen Stauseeliga.


Ein Abstecher in die Genussregion

Unweit entfernt befindet sich mit dem Schleizer Dreieck Deutschlands älteste Naturrennstrecke, deren Fahrerlager gleichzeitig auch ein beliebter Motorradtreff ist. Bevor mit Sachsen das nächste „neue“ Bundesland angesteuert wird, serviert die MSD-Ostroute mit dem Frankenwald und dem Fichtelgebirge einen genussreichen Oberfranken-Abstecher. Ziel ist Kulmbach, Deutschlands heimliche Hauptstadt des Bieres. Die hier jährlich stattfindende Motorradsternfahrt gehört zu den größten Bikertreffen Bayerns und sollte in keinem Motorrad-Terminkalender fehlen. Im Kulmbacher Tourismusbüro ist Motorradservice ebenfalls selbstverständlich, was sich nicht zuletzt an der tollen Motorrad-Tourenkarte zur Bikerregion zeigt.

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Kulmbach


Motorradtradition und Bikerservice

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Schloss Augustusburg

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Die tschechische Grenze ist nun über viele Kilometer der Begleiter des Ostrouten-Touristen und dieser erreicht nach dem leicht verschlafen wirkenden Vogtland das motorradverrückte Erzgebirge. Ob Bikerschloss Augustusburg oder die Stadt Zschopau, mit einstigem Sitz der MZ-Manufaktur und herrlichem Museum, ob die GP-Strecke am Sachsenring oder der Bikertreff Eibenstock – hier wird Motorrad gelebt.

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Das zeigt sich auch rund um den Fichtelberg, seines Zeichens mit 1.215 Metern die höchste Erhebung Sachsens. Dort warten nämlich mit der Familie Langer im „Fichtenhäusel“ und mit der „Sachsenbaude“ zwei motorradfreundliche Unterkunftsbetriebe mit umfangreichem Bikerservice. Während die Langers z. B. professionelle Renntrainings am Sachsenring anbieten, stehen im Testride-Center der Sachsenbaude die neuesten Motorräder von BMW zur Probefahrt bereit. 


Wir fahren nach Berlin

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Ein Abstecher in die sächsische Landeshauptstadt Dresden ist nun jederzeit möglich, bevor es getreu dem Motto „Berlin, Berlin – wir fahren nach Berlin“ parallel zur polnischen Grenze in Richtung Bundeshauptstadt weitergeht. Mit dem Motorrad nach Berlin? Warum nicht.

Das Motorrad parken und ab in die U-Bahn – selten funktioniert die Untergrundbeförderung besser. Brandenburger Tor, Checkpoint Charlie, Kurfürstendamm und, und, und...Der Traditionstreff der Berliner Biker, die Spinnerbrücke, wird dann wieder standesgemäß mit dem eigenen Bike besucht.

Der nun folgende Ritt in Richtung Usedom und Rügen, einschließlich dem Besuch der größten deutschen Insel, ist zwar nicht das Paradies der Schräglagenfraktion hat aber durchaus seine Reize. Das ist auch der Tenor im motorradfreundlichen Altstadt Hotel zur Post in Stralsund, wo sich viele Motorradfreunde zur Entschleunigung treffen und der meditativen Entspannung mit Bike beim Inseltuckern frönen.

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Rügen

Die Halbinsel Zingst leitet die Wende der Ostroute und damit zur Mecklenburger Seenplatte ein. Dabei wird Teterow passiert, das mit seinem knapp 2 Kilometer langen Bergring eine der schönsten Grasrennbahnen Europas vorzuweisen hat und mit interessanten Veranstaltungen gefällt. An rund 100 motorisierten Zweirädern der Baujahre 1924 bis 1970 finden nicht nur Freunde historischer Kräder einige Kilometer weiter im Oldtimermuseum in Groß Raden Gefallen.


Knackige Kurven – teure Fotos

Und langsam kann man sie schon spüren, die Anziehungskraft der Asphaltpisten des Ostharzes und des Kyffhäusergebirges. Die ehemalige Bergstrecke zum Denkmal liefert 36 knackige Kurven, die beim Sportfahrer ebenso beliebt sind, wie bei der der blauen Rennleitung mit ihren Blitzern. Das Denkmal selbst ist, wie sollte es anders sein, ein bevorzugter Bikertreff.   

Zum zweiten Mal wird auf der Ostroute Thüringen erreicht und diesmal packt der Thüringer Wald ordentlich was vors Motorrad, bis der Kulturbiker in Eisenach die Wahl zwischen der geschichtsträchtigen Wartburg und der hervorragend sortierten Ausstellung „Automobile Welt Eisenach“ hat.

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Rhön

Beim „Bikerhotel Rhön und Vogelsberg“ im hessischen Hünfeld darf der Urlaub dann gerne noch für ein paar Tage verlängert werden. Die Gastgeber Dani und Kai Gelhausen sind selbstfahrende Rhönexperten und haben in ihrem motorradfreundlichen Hotel sicher noch manchen Tipp parat, um die Reise MSD-Ostroute kurvenreich ausklingen zu lassen.


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