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Wenn Sie Ihr Eigentum in fremde Hände geben.

Wer sein Eigentum vermietet, sollte eine Absicherung haben, der er vertraut. Denn das Haus oder die Wohnung befinden sich durch die Vermietung nicht mehr in der eigenen Obhut. Um sich, die Mieter sowie Dritte vor Schadensrisiken im Alltag zu schützen, empfiehlt sich daher ein besonders umfassender Schutz. Wofür Vermieter eine Haftpflichtversicherung brauchen, erklären wir hier.


Wohngebäudeversicherung als Grundlage

Eine der gängigsten Versicherungen für Haus- oder Wohnungseigentümer ist die Wohngebäudeversicherung. Als Eigentümer eines Einfamilienhauses schließen Sie diese in der Regel selbst ab. Besitzen Sie eine Eigentumswohnung, wird die Versicherung von der Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) abgeschlossen. Dadurch erstreckt sich der Schutz auf das gemeinschaftliche Wohneigentum. Die Wohngebäudeversicherung schützt Sie vor den Kosten einer Vielzahl von Schäden an Ihrer Immobilie. Denn Schäden durch Sturm und Hagel, austretendes Leitungswasser oder Feuer können ohne den Versicherungsschutz schnell zu einem existenzbedrohenden Kostenrisiko werden.


Haftpflichtversicherung für Eigenheimbesitzer

Vermieter eines Ein- oder Zweifamilienhauses schützt die Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung vor der Haftung für Schäden, die durch ihre Gebäude verursacht werden. Als Eigentümer müssen Sie für die Verkehrssicherheit Ihrer Immobilie sorgen. Fällt beispielsweise Schnee von Ihrem Dach auf einen Passanten und stürzt dieser daraufhin, kommt die Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung für den entstandenen Schaden und dessen Folgekosten auf. Die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht ist die gängigste Haftpflichtversicherung für Hausbesitzer. Doch wie verhält es sich mit der Haftpflicht für Inhaber einer Eigentumswohnung?

Die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht wird bei Eigentumswohnungen – wie bereits erwähnt – in der Regel durch die WEG abgeschlossen. Diese Versicherung haftet dann allerdings nur für Schäden im Zusammenhang mit dem Gemeinschaftseigentum. Ereignet sich ein Schadensfall in Verbindung mit Ihrem alleinigen Sondereigentum, also Ihrer Eigentumswohnung, kommt die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht der Eigentümergemeinschaft nicht für den Schaden auf. Ein Beispiel: Stürzt jemand auf einer defekten Treppe innerhalb Ihrer Wohnung und verletzt sich dabei, dann ist das ein Fall für Ihre private Haftpflichtversicherung.


Haftpflicht für eine vermietete Eigentumswohnung

Nicht nur als Vermieter eines ganzen Hauses, sondern auch einer Eigentumswohnung gilt für Sie die gesetzliche Haftungspflicht. Sie müssen in diesem Fall ebenso für Schäden einstehen, die von Ihrer Wohnung oder deren Bestandteilen ausgehen. Ist also die Verkehrssicherheit der Wohnung nicht gewährleistet, kann das für Sie schnell teuer werden. Setzt etwa ein fehlerhaftes Küchengerät in der Einbauküche die Wohnung in Brand, entstehen Vermietern meistens sehr hohe Kosten. Davor bewahrt sie eine Haftpflichtversicherung.


Welche Schäden übernimmt die Immobilien-Haftpflichtversicherung?

Private Haftpflichtversicherungen schützen Sie vor den finanziellen Folgen, die sich aus Ihrer gesetzlichen Haftpflicht ergeben. Zur Erinnerung: Wer anderen versehentlich einen Schaden zufügt, haftet dafür mit seinem Vermögen. Das stellt ein großes Kostenrisiko dar – eine Haftpflichtversicherung ist daher unverzichtbar. 

Bei HDI sind Sie ab der Produktlinie Privat-Haftpflicht Komfort auch als Vermieter von Eigentumswohnungen gegen Personen-, Sach-, Mietsach- und Vermögensschäden im Umfang von 20 Millionen Euro abgesichert. Mit dem Tarif Privat-Haftpflicht Premium sogar in dem besonders hohen Umfang von 50 Millionen Euro. Damit hält Sie die Haftpflichtversicherung frei von sämtlichen Behandlungs- und Reparaturkosten eines Geschädigten und sogar vor Vermögensschäden wie etwa einem Verdienstausfall

Der Schutz gilt auch für die Vermietung einer Ferienwohnung oder eines Ferienhauses im In- oder Ausland, sowie für die Vermietung von Garagen, Stellplätzen und Carports.

Bei HDI können Sie den Versicherungsschutz im Premium-Tarif außerdem um die Bestleistungsgarantie erweitern. Bietet ein Versicherer am deutschen Markt einen höheren Schutz an, wird Ihr Versicherungsschutz im Schadenfall angepasst – so ist jedes Risiko bestmöglich abgedeckt.

Daneben gewährt die private Haftpflichtversicherung Ihnen zusätzlich auch passiven Rechtsschutz. Sie unterstützt Sie bei der Abwehr ungerechtfertigter Ansprüche – außergerichtlich und gerichtlich. Kommt es zum Streitfall, prüft die Versicherung die Forderungen für Sie und vertritt Sie vor Gericht.


Welche Versicherungen braucht man als Vermieter?

Die Vermietung Ihres Eigentums ist eine sensible Angelegenheit. Immerhin überlassen Sie Ihren Mietern große Vermögenswerte. Ein lückenloser Versicherungsschutz ist daher hier besonders wichtig. Folgende Versicherungen sollten Sie als Vermieter unbedingt abschließen:

  • Wohngebäudeversicherung zum Schutz Ihres Gebäudes vor Umwelteinflüssen und anderen Gefahren
  • Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht zum Schutz vor Schadensansprüchen bei Unfällen im Zusammenhang mit Ihrem Haus oder dem Gemeinschaftseigentum
  • Wohnungshaftpflichtversicherung zum Schutz vor Ansprüchen Dritter bei Unfällen im Zusammenhang mit Ihrer Eigentumswohnung (Sondereigentum)
  • Immobilien-Rechtsschutzversicherung zum Schutz vor den Kosten eines Nachbarschaftsstreits oder vor renitenten Mietern
  • Mietausfallversicherung zum Schutz vor ausbleibenden Mietzahlungen. Gerade bei finanzierten Immobilien können ausbleibende Mietzahlungen ohne den Versicherungsschutz verheerende Folgen haben.