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Wenn Ihr Stubentiger zum Raubtier wird.

Viele Katzenbesitzer denken vielleicht gar nicht darüber nach, ob sie für ihr Haustier eine separate Katzenversicherung benötigen. Bis es dann zu einer Situation kommt, in der die Katze einen Schaden anrichtet: Sie kann mit ihren Krallen die Kleidung von Gästen zerstören oder Menschen sogar verletzen, in fremden Wohnungen Möbel beschädigen oder während ihres Auslaufs einen Unfall verursachen. All das sind finanzielle Risiken, die auf den Halter zurückfallen. Denn der ist immer für die Taten seines Haustiers verantwortlich. Das ist im Bürgerlichen Gesetzbuch unstrittig verankert und gilt für den entstandenen Sachschaden, für Vermögensausfälle und auch für Schmerzensgeld.


Spezielle Haftpflichtversicherung für Katzen nicht vorgesehen

Doch anders als beim Hund oder beim Pferd, wo eine spezielle Tierhalterhaftpflicht dringend zu empfehlen und in manchen Fällen sogar Pflicht ist, gibt es keine spezielle Haftpflichtversicherung für Katzen. Denn versicherungstechnisch werden Katzen – genau wie Meerschweinchen, Hamster oder Wellensittiche – als “Kleintiere“ eingestuft. Schäden, die von solchen Tieren verursacht werden, sind durch die private Haftpflichtversicherung abgedeckt.

Dabei ist es egal, wie groß das Tier ist – solange es sich um eine Hauskatze handelt und nicht etwa um eine Wildkatze oder eine Großkatze. Das gilt sowohl für Personenschäden als auch Sachschäden in einer fremden Wohnung. Richtet Ihre Katze allerdings in den eigenen vier Wänden Schäden an, müssen Sie dafür selbst aufkommen. Denn eine Haftpflichtversicherung deckt grundsätzlich nur Schäden ab, die Sie – oder in diesem Fall Ihr Stubentiger – Dritten zufügen.


Katzenbesitzer sollten nicht auf Privathaftpflicht verzichten

Eine Privathaftpflicht ist für Haustierbesitzer also noch wichtiger als ohnehin schon. Tierliebhaber sichern sich damit nicht nur gegen Schäden ab, die durch Ihre Katzen verursacht werden. Auch die Missetaten anderer tierischer Mitbewohner wie Vögel, Kaninchen oder Mäuse (sofern diese als Haustier gehalten werden) fallen unter den Versicherungsschutz.

Besitzen Sie neben Ihrer Katze noch einen Hund oder ein Pferd, reicht die private Haftpflicht hingegen nicht aus. Sie sollten unbedingt über eine Tierhalterhaftpflichtversicherung nachdenken. In Berlin, Brandenburg, Hamburg, Niedersachsen und Thüringen ist diese Police für Hundebesitzer ohnehin grundsätzlich vorgeschrieben*. In den vielen anderen Bundesländern ist die Versicherungspflicht von bestimmten Merkmalen des Tiers abhängig, zum Beispiel seiner Größe, Rasse oder auffälligem Verhalten.

*Stand: Juni 2018

HDI Tierhalter-Haftpflichtversicherung

Besonderer Bonus

Bei HDI sind auch weitere Personen mitversichert, die sich um Ihr Tier kümmern, zum Beispiel Mitbesitzer, gelegentlicher Tierhüter oder Familienangehörige.


Einschränkung: Katzen zu Zuchtzwecken

Es gibt jedoch eine Einschränkung, die eine zusätzliche Versicherung für Katzen erforderlich macht. Werden die Tiere zu gewerblichen Zwecken wie der Zucht gehalten, handelt es sich um Nutztiere. In diesem Fall benötigen Sie eine spezielle Nutztierversicherung, um sich vor den finanziellen Folgen abzusichern, sollten Ihre Zuchtkatzen einen Dritten schädigen. Im Zweifelsfall sollten Sie als Katzenhalter Ihre Haftpflichtversicherung kontaktieren, und klären, ob Ihre Katzen vollumfänglich in der Deckung enthalten sind.


Selbstbeteiligung in der Haftpflicht für Katzenbesitzer sinnvoll?

Spätestens, wenn Sie bei der Suche nach einer geeigneten Katzenversicherung einen Preisvergleich starten, werden Sie feststellen: Bei einer mit dem Versicherungsunternehmen vereinbarten Selbstbeteiligung profitieren Sie von einer geringeren Versicherungsprämie. Im Schadensfall sorgt die Selbstbeteiligung jedoch dafür, dass bis zur vereinbarten Beitragsgrenze keinerlei Leistung erfolgt.

Katzenbesitzer sollten sich also zweimal überlegen, ob sie in ihrer Privathaftpflicht einen Tarif mit Selbstbeteiligung wählen. Denn die Schäden, die eine Katze verursacht, fallen in der Regel eher gering aus. Wer seine Katzenversicherung günstig abschließt, zahlt also letztendlich häufig drauf. Beträgt Ihre Selbstbeteiligung im Schadenfall beispielsweise 150 Euro, wären die meisten kleineren Schäden einer Katze gar nicht oder nur zu einem geringen Teil versichert. Bei HDI müssen Sie sich darüber allerdings keine Gedanken machen – hier gibt es keinen Selbstbehalt für Schäden, die Ihr Stubentiger verursacht.

Auf der anderen Seite gilt es zu beachten, dass einige von Katzen verursachte Schäden in die Millionen gehen können – wenngleich dies eher die Ausnahme ist. Wenn ein Freigänger zum Beispiel die Straße überquert und es infolge dessen zu einem Unfall mit schweren Verletzungen kommt, kann die Krankenkasse des Geschädigten den Katzenhalter für alle Kosten in Regress nehmen. Die Stiftung Warentest empfiehlt bei der Haftpflicht nicht zuletzt deshalb eine Mindestversicherungssumme von fünf Millionen Euro.


Empfohlene Leistungen der Haftpflichtversicherung für Katzenbesitzer

Versicherer bieten für ihre Haftpflicht oft ein Basispaket an, das die wesentlichen Gefahren absichert. Katzenbesitzer sollten aber sichergehen, dass bestimmte Leistungen in ihrer Haftpflicht enthalten sind, die sie unter Umständen öfter in Anspruch nehmen als Personen ohne ein solches Haustier. So sollten unbedingt Schäden an gemieteten Sachen durch die Police abgedeckt sein.

Da Katzen nicht selten Fußbodenleisten oder sogar das gesamte Parkett zerkratzen, kann es für Mieter ansonsten beim Auszug teuer werden. Denn für Beschädigung, die über die normale Abnutzung hinausgehen, sind Sie als Mieter haftbar. Bei der HDI Privathaftpflicht sind Mietsachschäden in der Regel bereits in der günstigsten Produktlinie Basis abgedeckt – und zwar bis zu einer Höhe von 10 Millionen Euro.


Passiver Rechtsschutz für Katzenbesitzer von besonderer Bedeutung

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Haftpflichtversicherung, der für Katzenbesitzer von besonderer Bedeutung ist, ist der sogenannte passive Rechtsschutz. Dieser gilt, wenn unberechtigte Ansprüche gegen Sie abgewehrt werden sollen. So könnte eine Person von Ihnen Schadensersatz fordern, weil Ihre Katze angeblich einen Schaden verursacht haben soll. Sie bezweifeln das aber. Um die Sachlage beurteilen zu können, kann sich HDI des Falles annehmen und etwaige nicht berechtigte Forderungen abwehren – wenn es sein muss, auch vor Gericht.

Als Katzenbesitzer sollten Sie also ruhig noch einmal die Vertragsbedingungen Ihrer Haftpflichtversicherung durchlesen und gegebenenfalls den Versicherer wechseln. Denn nur mit einem umfassenden Versicherungspaket sind Sie als Halter einer Hauskatze gegen die finanziellen Forderungen geschützt, die Ihr kleiner Liebling verursachen kann. Gut zu wissen: Bei HDI können Sie dank der Umbrella-Deckung sofort von den umfassenden Leistungen der Privathaftpflicht profitieren. So müssen Sie sich bis zum Ende der Laufzeit Ihres alten Vertrags keine Sorgen machen, dass Schäden durch Ihre Katze von der alten Versicherung nicht abgedeckt sind.