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Ehrenamtliches Engagement wird großgeschrieben in Deutschland. Gerade zurzeit engagieren sich viele Bundesbürger in der Hilfe für die in diesen Wochen in großer Zahl hier ankommenden Flüchtlinge und leisten so einen wertvollen Beitrag dazu, die aktuellen Herausforderungen zu meistern. Das reicht von der Verteilung von Hilfsgütern bis zu praxisnahen Kurzeinführungen in den deutschen Alltag. Bei allem Engagement und Idealismus sollte jeder Helfer aber auch einen Blick auf seinen Versicherungsschutz werfen. Denn auch bei der unentgeltlichen Hilfe für Flüchtlinge kann der Helfer selbst einen Schaden erleiden oder aber er kann Schäden verursachen, die ihm gegenüber zu Ansprüchen Dritter führen.

Ehrenamtliche Tätigkeit kann – sofern nicht ein eigener Versicherungsschutz über die Organisation, für die man tätig ist, besteht – über die private Haftpflichtversicherung abgesichert sein. Dies gilt zumindest bei aktuellen Tarifen. Ehrenamtliche Tätigkeit ist allerdings nicht jede unentgeltliche Hilfe, sondern nur solche, die im Rahmen einer organisierten Gruppe stattfindet. Dazu gehören zum Beispiel Vereine, Bürgerinitiativen oder Gruppen der Kirchen- oder Jugendarbeit. Aus eigenem Interesse sollte sich der Helfer hier rechtzeitig informieren, ob sein Versicherungsschutz diese wichtige Deckungserweiterung umfasst. Die aktuelle private Haftpflichtversicherung von HDI beinhaltet diese Deckung bereits in der Basis-Version.

Eigene gesundheitliche Schäden durch einen Unfall im Rahmen der ehrenamtlichen Hilfe sind in bestimmten Fällen durch die gesetzliche Unfallversicherung gedeckt. Dazu muss allerdings eine Reihe von Voraussetzungen erfüllt sein. Hier sollte sich der Helfer rechtzeitig erkundigen, ob dieser Schutz für ihn besteht. Besteht kein gesetzlicher Unfallschutz, kann eine private Unfallversicherung diese Lücke füllen. Sie hilft bei bleibenden gesundheitlichen Schäden durch einen Unfall weiter. Das gilt auch für unfallbedingte Schäden, die beim unentgeltlichen Engagement außerhalb des Ehrenamtes eintreten. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt, wenn der Versicherte seinen zuletzt ausgeübten Beruf krankheitsbedingt aufgeben muss und eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung leistet, wenn der Kunde aus gesundheitlichen Gründen überhaupt nicht mehr oder nur in sehr eingeschränktem zeitlichem Umfang arbeiten kann.

Grundsätzlich gilt also: Wer sich in ehrenamtlich engagieren möchte, sollte rechtzeitig klären, ob und in welchen Rahmen für die jeweilige konkrete Tätigkeit für ihn Versicherungsschutz besteht.


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