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Kinder entdecken die Welt mit ihren Augen. Sie sind unternehmungslustig und handeln intuitiv, können jedoch Gefahren meist selbst nicht einschätzen. In erster Linie sind die Eltern für das Wohl ihres Kindes verantwortlich. Sie sorgen dafür, dass die Kinder im häuslichen Bereich geschützt aufwachsen und sich dennoch kindgerecht entfalten können. Die gleiche Verpflichtung trifft alle Personen, die an Stelle der Eltern die Verantwortung für Kinder übernehmen. Was Tagesmütter/-väter, Großeltern, Babysitter und weitere Aufsichtspersonen beachten sollten und wie man Unfallgefahren zu Hause vermeiden kann, erfahren Sie hier.

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Aufsichtspflicht für Kinder

Was verbirgt sich dahinter?

Jeder, der die Verantwortung für ihm anvertraute, minderjährige Kinder übernimmt, steht in der Pflicht. Er muss dafür sorgen, dass die Kinder selbst keinen Schaden erleiden und auch Dritten keinen Schaden zufügen. Diese sogenannte Aufsichtspflicht ist im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) in Paragraf 832 verankert. Wenn sie verletzt wird - beispielsweise das Kind in einem fahrlässig unbeobachteten Moment auf die Straße läuft und einen Verkehrsunfall verursacht - können hohe Schadenersatzforderungen auf den Verantwortlichen zukommen. Finanziell kann man sich hiergegen nur mit einer Privat-Haftpflichtversicherung absichern.

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Bild "Manekeller"


Aufgepasst

Kinderbetreuung durch Tagesmütter/Tagesväter

Seit dem 1. August 2013 haben Eltern von Kindern, die das erste Lebensjahr vollendet haben, einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz. Dies kann sowohl ein Platz in einer Kindertageseinrichtung oder alternativ in der Kindertagespflege bei einer Tagesmutter oder einem Tagesvater sein. Tagespflegepersonen übernehmen während des Betreuungszeitraums auch die gesetzliche Aufsichtspflicht für die ihnen anvertrauten Kinder. Das bedeutet: Sie haben dafür zu sorgen, dass die Kinder selbst nicht zu Schaden kommen, aber auch Dritte nicht schädigen.

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Bild "Tagesmutter"


Aufsicht bedeutet Verantwortung

Großeltern, Babysitter, Geburtstagspartys

Zwar ist die Aufsichtspflicht für Minderjährige gesetzlich festgelegt. Jedoch der Umfang, in dem der Verantwortliche sie sicherstellen muss, hängt von vielen Faktoren ab. Dabei spielen Alter, Entwicklungsstand, Erfahrungen, Charaktereigenschaften und die Umstände der Situation, in der sich der Minderjährige gerade befindet, eine wichtige Rolle. Daher gibt es keine pauschale Antwort auf die Frage, wie man beispielsweise einen Vierjährigen angemessen beaufsichtigt.

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Kinderunfälle

Ein oft unterschätztes Risiko

Kinder handeln intuitiv und folgen ihren spontanen Bedürfnissen – dieses ist für eine kindgerechte Entwicklung auch wichtig und notwendig. Aktivitäten wie Klettern und Toben, Radfahren oder Vereinssport leisten einen wichtigen Beitrag für Gleichgewicht und Orientierung. Umso mehr Verantwortung liegt bei den Personen, die mit der Aufsicht der Kinder betraut sind. Die große Herausforderung ist dabei, das Kind nicht durch übertriebene Vorsicht in seinem Lebensraum einzuschränken, es aber dennoch vor potenziellen Gefahren zu schützen.

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