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Für eine Familie aus Bramsche haben Sturmmeldungen eine besondere Bedeutung.

„Benjamin“, das erste Sturmtief des neuen Jahres, hat sich in der vergangenen Woche über Niedersachen ausgetobt. Bei HDI Kunden Michael W. aus Bramsche weckt das unliebsame Erinnerungen: an Sturmtief „Friederike“, das heute vor einem Jahr bundesweit Sachschäden von knapp einer Milliarde Euro hinterlassen hat. Und daran, dass seine Welt am 18. Januar 2018 am frühen Nachmittag nicht mehr dieselbe war. Denn seine fast 30 Meter hohe Fichte stürzte auf sein Haus.


Interview

Wo waren Sie, als der Baum auf Ihr Haus stürzte?

Michael W.: Meine Partnerin und ich sind wie immer zur Arbeit gefahren. Ich arbeite wenige Minuten von zuhause entfernt. An diesem Tag bin ich in meiner Mittagspause heimgefahren, um nach dem Rechten zu sehen und unsere drei Hunde rauszulassen. Die Fichte schwankte weder, noch machte sie den Eindruck, als könne „Friederike“ ihr etwas anhaben. Das hatte uns in 2017 auch ein Gartenbaubetrieb bestätigt, der kranke Bäume auf unserem Grundstück fällte. Gesund und standfest – deshalb hatten wir die Fichte stehen lassen. Zwei Stunden später rief mich unser Nachbar im Büro an: „Du, deine Fichte ist weg.“ Und dann begann ein schlimmer Film in meinem Kopf: unsere Hunde, unsere Katze, unser Haus… was wird mich erwarten? Ich habe versucht, Ruhe zu bewahren und bin nach Hause gefahren.

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Sturmtief "Friederike" entwurzelte die 30 Meter hohe Fichte im Garten eines Bramscher Einfamilienhauses

Ihr erster Gedanke, als Sie nach Hause kamen?

Michael W.: Bizarr. Die Kiefer lag direkt auf unserem Haus. Die Terrassentreppe war zerstört. Der Wintergarten – Totalschaden. Der Dachstuhl war eingedrückt. Aber das alles war mir in dem Moment egal. Mein Gott, die Tiere, habe ich nur gedacht, hoffentlich ist den Tieren nichts passiert. Als ich das Haus betrat, fand ich zwei unserer Hunde im Keller vor – verschreckt, aber ihnen war nichts passiert. Der kleinste Hund und die Katze waren in dem Bereich untergebracht, wo der Baum aufschlug. Ausgerechnet in ihrem Raum war ein Teil der Kiefer durch die Zimmerdecke gebrochen. Äste ragten durch eine klaffende Lücke. Die Katze fand ich erst nach einer geraumen Weile unter einem Schrank. Dementsprechend verstört waren die Tiere – glücklicherweise aber ebenfalls unverletzt.

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Beim Aufprall bohrten sich Äste des Baums durch eine Holzdeckenkonstruktion im Haus

Was konnten Sie an diesem Tag noch tun?

Michael W.: Zuerst habe ich versucht, meiner Lebensgefährtin alles schonend am Telefon beizubringen. Auch wenn es schlimm aussah: Es waren ja letztendlich nur Sachschäden und zum Glück sind wir versichert. Also habe ich sofort mit der HDI Versicherung, dem Dachdecker und einem  Gartenbauunternehmen Termine vereinbart. Was sich im Nachherein als gut erwies: Handwerker waren in kürzester Zeit ausgebucht – wir waren ja nicht die einzigen Betroffenen. Diese kamen noch am gleichen Tag. Am nächsten Tag war das Dach schon provisorisch abgedichtet. Glück im Unglück: Wenigstens regnete es bis dahin nicht. In der Nacht schliefen wir quasi mit unserer Kiefer über dem Kopf. Sie lag über unserem Schlafzimmer auf dem Hausdach – mit dem Dachboden als „Puffer“ dazwischen. Ein entspannter Schlaf war das nicht… Als der riesige Kran am nächsten Tag auf unserem Grundstück aufgebaut wurde und der Rest der großen Kiefer über unser Dach navigiert wurde, waren das auch sehr angespannte Momente für uns.

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Nur mit schwerem Gerät konnte der Baum vom Haus entfernt werden

Welche Rolle hat Ihre Versicherung bei allem gespielt?

Michael W.: HDI galt – als ich unsere Tiere unversehrt vorgefunden und mit meiner Partnerin gesprochen hatte – mein nächster Gedanke. Hoffentlich ist das alles versichert, habe ich gedacht. Der Regulierer von HDI kam am nächsten Tag und hat uns sofort ein verlässliches Gefühl gegeben. „Da kommt einiges auf Sie zu“, hat er gesagt, als er das Chaos besichtigte. Womit er leider Recht hatte (lacht): Immerhin haben die Aufbauarbeiten sich ein Jahr lang hingezogen, weil es so schwierig war, Handwerker zu bekommen. In den Aufbauphasen hat der Regulierer uns einfühlsam begleitet. HDI gab das Geld für alle anfallenden Arbeiten frei, sobald es gebraucht wurde – wir mussten nichts vorstrecken. In punkto Service und Kundenfreundlichkeit hatten wir mit dem vorherigen Versicherer andere Erfahrungen gemacht. Gut, dass wir gewechselt haben – habe ich übrigens auch gedacht, als ich nach Hause kam und die Verwüstung sah. Das kann ich heute umso mehr bestätigen.

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Teile des Hauses wurden durch die Wucht des Aufpralls komplett zerstört

Welche Gedanken haben Sie heute, genau ein Jahr danach?

Michael W.: Ob Sie’s glauben oder nicht: Der letzte Reparatur-Handschlag wurde erst in der vergangenen Woche getan. Heute, zum Jahrestag der Katastrophe, können wir darauf anstoßen, dass endlich alles wiederhergestellt ist. Gut, dass die Kosten – am Ende fast 50.000 Euro – von HDI übernommen wurden, auch die für die Baumbeseitigung. Das hat uns zumindest finanzielle Sorgen erspart. Mit den Handwerksbetrieben haben wir unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Am besten, man sichert sich ganz schnell nach so einem Schaden verlässliche Unternehmen. Trotz allem: So richtig locker können wir bei Sturmmeldungen nicht mehr bleiben. Die Schwelle, sich Gedanken zu machen, sinkt.