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09.02.2017 - Ein Unfallopfer ist schwer verletzt, möglicherweise sogar mit irreparablen Schäden - mit so einem Schadenfall bleibt der Sachbearbeiter des Schadenmanagements Kfz-Großschaden oder Unfallschaden bei HDI nicht allein. Ein unabhängiger Reha-Dienst wird eingeschaltet, der die Schadenprofis bei der Regulierung unterstützt.

Annähernd 400.000 Menschen verunglückten im vergangenen Jahr im Straßenverkehr. Zum Glück handelt es sich dabei überwiegend um nur vergleichsweise leichte Verletzungen. Allerdings erfordert der Anteil jener, die schwer und sehr schwer verletzt wurden, in der Regulierung eine darauf abgestimmte Herangehensweise. Denn betroffen ist hier in der Regel nicht nur der schwer Verletzte, sondern auch dessen Familie, insbesondere dann, wenn der Verletzte berufstätig ist.


Reha-Dienst - neutral und unabhängig

Bei der Regulierung solcher Schäden kann ein von der Schadenabteilung initiiertes Rehabilitationsmanagement unterstützend eingreifen. Wichtig ist, dass die Reha-Maßnahmen nicht vom Haftpflichtversicherer selbst, sondern von einem externen, personell und organisatorisch unabhängigen Dienstleister - einem Reha-Dienst - durchgeführt werden. Dieser muss neutral und unabhängig sein. Dabei steht der Versicherer nicht auf der gegnerischen Seite, sondern zieht am selben Strang, um dem Anspruchssteller bestmöglich zu helfen. 

So ein Dienstleister wird unter speziellen Bedingungen beauftragt, wie Hartmut Buchholz, Abteilungsleiter Kraftfahrt Groß- und Auslandsschaden von HDI, erklärt: "Wenn wir es mit besonders schweren und komplizierten Schadenfällen zu tun haben, bieten wir den Geschädigten an, auf unsere Kosten einen Reha-Dienst einzuschalten. Die Geschädigten profitieren dabei von einer optimalen Versorgung, der Erfahrung der besten Spezialisten und einem individuellen Fallmanagement."


Versicherer, Geschädigter und Rehadienst bilden Dreiecksverhältnis

Vom Unfallzeitpunkt an über den gesamten Reha-Prozess bis zur möglichen Wiedereingliederung in den Alltag - gemeinsam finden die Beteiligten Lösungen. Wenn eine Rückkehr ins frühere Leben nicht mehr möglich ist, müssen zusammen schnell gute Ergebnisse gefunden werden, um dem Geschädigten ein selbstbestimmtes Leben in der Gemeinschaft dauerhaft zu ermöglichen.


Reha-Dienste arbeiten unabhängig und transparent

Die Idee des Fallmanagements stammt aus den Vereinigten Staaten und wurde in Deutschland vor ca. 20 Jahren von der Versicherungswirtschaft aufgegriffen. Reha-Dienste arbeiten unabhängig und transparent für beide Seiten und halten dabei einen Verhaltenskodex ein. In der Regel verfügen sie über ein Netzwerk an Berufsberatern, Medizinern, Psychologen, Pflegeexperten, Sozialpädagogen und ähnlichen Mitarbeitern.


Grundvoraussetzung sind Wille und Zusammenarbeit

Der Versicherer hält die Fäden in der Hand und bespricht die vorgeschlagenen Maßnahmen mit allen Beteiligten. Soweit erforderlich gibt er Kostenzusagen auch für Leistungen, die nicht zum Repertoire der Krankenkasse, der Bundessagentur für Arbeit oder des Rentenversicherungsträgers gehören. Dafür werden im Vorfeld gemeinsam Ziele festgelegt. Dabei sind jedoch der Wille des Geschädigten und die Zusammenarbeit Grundvoraussetzung.


Hilfe für den Geschädigten

Die Patienten sollen so schnell wie möglich wieder zurück in ein beschwerdefreies Leben begleitet werden. Falls es zu psychischen Problemen beim Anspruchsteller kommt, können diese rechtzeitig erkannt und aufgefangen sowie gecoacht werden. 

Beispiele für die Arbeit des Reha-Dienstes sind:

  • Pflege: Bedarfsermittlung (Wohnraumanpassung, Pflegeunterstützung)
  • Medizin: Hilfreiche Verfahren außerhalb der Krankenkassenleistungen
  • Beruf: Behindertengerechte Arbeit vermitteln, Möglichkeiten austesten

Win-Win-Situation

Das Rehamanagement unterstützt auch den Prozess der Schadenregulierung. Bedarfe und gegebenenfalls Konflikte werden frühzeitig erkannt und gemeinsam gelöst. Es entsteht im Idealfall eine auf beiden Seiten optimale Bearbeitung des Falles. Der Geschädigte bekommt schnell und unbürokratisch die Hilfe, die er benötigt und der Versicherer kann seine Schadensersatzleistungen zielgerichtet einsetzen und dabei den finanziellen Gesamtaufwand in Grenzen zu halten.


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