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28.06.2016 - Untypisch und außergewöhnlich - So können die Wetterkapriolen aus den den Juni-Wochen 2016 zusammengefasst werden. Vielerorts kam es dabei zu heftigen Überflutungen und schweren Schäden. Diese Großwetterlage ist auch nicht ohne Folgen für die HDI Schadenprofis.

Experten für Wetter und Schaden sind sich einig: Die Großwetterlage der zurückliegenden Wochen im Juni 2016 war ausgesprochen untypisch und außergewöhnlich. Und es nimmt kein Ende: In vielen Gegenden Deutschlands wurde es auch am zurückliegenden Wochenende ungemütlich. Gleich vier Tiefs – „Lea“ und in Reihe danach „Neele“, „Marine“ und „Oliane“ – nahmen Kurs auf Mitteleuropa und brachten Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen. Ist das Unwetter vorbei und sind die Aufräumarbeiten abgeschlossen, geht es darum, sich den versicherten Schaden ersetzen zu lassen. 

Tief „Elvira“ machte den Anfang. Dann folgten Tief „Friederike“ und „Giesela“. Bereits am 30. Mai gingen bei der Schadenabteilung von HDI das drei- bis vierfache der normalerweise ankommenden Anrufe ein. Was an diesen Wetterereignissen besonders war, erklärt Frank Manekeller, Leiter Haftpflicht-, Unfall-, Sach-Schaden: „Die Unwetter trafen ganz Deutschland. Es gab nicht – wie sonst so oft – eine Region, die besonders getroffen wurde. Immer wieder kamen neue Gebiete – quer über die ganze Republik verteilt – hinzu.“


Retten von Hab und Gut steht an erster Stelle

Wo die Wassermassen herunter kamen, gab es viele Elementarschäden. Zahlreiche Geschädigte versuchten erst einmal durch Notfallmaßnahmen ihre Immobilie und ihren Hausrat zu sichern und zu retten. Danach erst nehmen sie Kontakt zu ihrem Versicherer auf. Deshalb rechnen die Schadenprofis auch in den nachfolgenden Tagen noch mit einem erhöhten Anrufaufkommen. 

Frank Manekeller kann auch schon erste Zahlen nennen: „Wir sehen in den Statistiken, dass die Elementarschadensummen deutlich höher liegen als bei üblichen Kumulschäden. Wir gehen von einem Durchschnittswert von um die 7.000 Euro pro Gebäude-Elementarschaden aus. Auch die gemeldeten Hausratschäden liegen mit durchschnittlich 5.000 Euro deutlich höher als üblich.“ 

In den ersten Tagen konnte eine gute telefonische Erreichbarkeit für Neuschäden erreicht werden. Da die Schadenaufnahme im Schadencenter an erster Stelle steht, kommt es somit in der Bestandsschadenbearbeitung zu Verzögerungen. 

Per Online-Schadenmeldung können über www.hdi.de Schäden digital gemeldet werden – in diesem Prozess wird ein Schaden automatisch angelegt und das beschleunigt die Bearbeitung.


HDI Schadenregulierer nun verstärkt im Einsatz

Der Schwerpunkt der Schäden liegt auf den Bereichen Wohngebäude und Hausrat. Hauptsächlich handelt es sich um Elementarschäden, begleitet von Sturm, Hagel und Blitz/Überspannung. Hierfür die Schaden-App einzusetzen, ist schwierig. Denn typischerweise sind Elementarschäden sehr komplex und die Höhe der Schadensumme oft schwer zu kalkulieren. In sehr vielen Fällen ist daher eine Besichtigung vor Ort erforderlich.


„Komplexteam Elementar“ für schnelle Regulierung

Besondere Ereignisse erfordern besondere Maßnahmen. Daher wurde das „Komplexteam Elementar“ ins Leben gerufen. Frank Manekeller erläutert den offensiven Ansatz: „Sechs erfahrene Schadenprofis – rekrutiert aus dem Schaden- als auch dem Kompetenzcenter bis hin zu Außenregulierern – bilden diese „Task-force“. Dieses Team kümmert sich um die wirklich schwierigen und komplexen Schadenfälle. Dabei wird Hand in Hand zwischen Innen- und Außendienst gearbeitet, um den Kunden schnellstmöglich zu helfen und regulieren zu können. Hier setzen wir auf langjährige Kompetenz und Erfahrung der Mitarbeiter.“


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