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Jahr für Jahr werfen sich Jecken im Karneval in ausgefallene Kostüme, um sich von der Masse abzuheben. Einige Verkleidungen können aber gefährlich werden oder sogar verboten sein. So bleiben Karnevalisten auf der sicheren Seite.

Die Auswahl in Kostüm-Shops ist riesig – doch welches der vielen ausgefallenen Kostüme ist das richtige? Und soll es überhaupt bei einem bleiben oder braucht jede Veranstaltung im Karneval eine eigene Verkleidung? Das hängt nicht nur vom eigenen Budget ab, sondern auch von den Plänen für die fünfte Jahreszeit. Denn was beim Rosenmontagszug die perfekte Verkleidung ist, eignet sich für ein Festzelt unter Umständen gar nicht.


Ausgefallene Kostüme – aber passend zum Anlass

Wer Fasching sicher überstehen möchte, sollte die Kostümauswahl sorgfältig treffen und an den geplanten Aktivitäten ausrichten. Jecken, die vor allem im Freien unterwegs sein wollen, sollten sich im wahrsten Sinne des Wortes warm anziehen: Ein plüschiges Bärenkostüm hält auch dann noch warm, wenn sein Träger seit Stunden auf dem Festwagen steht oder dem Umzug vom Straßenrand aus zuschaut. Die sexy Krankenschwester holt sich beim Rosenmontagszug dagegen wahrscheinlich schnell eine Erkältung. Wer bestimmte ausgefallene Kostüme im Auge hat, die aus dünnem Stoff bestehen, der kann zumindest darauf achten, dass noch eine Schicht warme Kleidung darunter passt. Im Festzelt, in der Kneipe oder auf einer privaten Karnevalsparty wird es in vielen Kostümen aber schnell ungemütlich warm – hier kann weniger mehr sein.


Kostüme mit Verletzungsrisiko

Ausgefallene Kostüme sind beim Fasching begehrt. Neben der Optik sollte aber auch die Praxistauglichkeit überprüft werden. Als Kobra ist wahrscheinlich die Bewegungsfreiheit eingeschränkt und bei einem Godzilla-Kostüm wird der lange Schwanz schnell zur Stolperfalle für andere Jecken und den Träger selbst. Gerade ab einem gewissen Alkoholpegel sind Verletzungen mit solchen Kostümen fast vorprogrammiert. Auch wenn die Verkleidung sperrige Gegenstände beinhaltet, sollten die Jecken ihre Wahl vielleicht noch einmal überdenken: Thors Hammer oder der Säbel von Captain Jack Sparrow können im Laufe des Abends nicht nur hinderlich werden, sondern bergen auch ein gewisses Verletzungsrisiko. Bei leicht brennbaren Kostümen ist ebenfalls Vorsicht geboten: Geraten sie zum Beispiel durch eine Zigarette in Brand, sind schwere Verletzungen möglich.


Verbotene Kostüme im Karneval: Hier ist Schluss mit lustig

Es gibt aber auch ausgefallene Kostüme, die gar nicht erlaubt sind und ein Bußgeld für ihren Träger nach sich ziehen können. Das gilt zum Beispiel für echte Dienstkleidung von Polizisten, weil es damit zu Verwechslungen kommen kann. Auch sogenannte Anscheinswaffen sind nicht erlaubt. Dabei handelt es sich um täuschend echt aussehende Schusswaffen, die als Teil des Kostüms eine Panik auslösen können. Laut § 42a Waffengesetz (WaffG) dürfen sie nicht getragen werden. Wer dagegen verstößt, muss mit einem hohen Bußgeld rechnen. Ebenfalls verboten sind Kostüme, die verfassungswidrige Symbole oder Abkürzungen enthalten. Jecken, die mit dem Auto unterwegs sind und zu ihrem Kostüm eine Maske tragen, sollten ebenfalls vorsichtig sein. Andere Autofahrer könnten sich durch eine gruselige Maske oder einen Pferdekopf auf dem Fahrersitz erschrecken. Außerdem schränkt die Maskierung oft auch die Sicht und das Gehör des Fahrers ein. Kommt es aufgrund der Verkleidung zu einem Unfall, muss der Maskierte haften. Karnevalisten sind also besser beraten, ihre Maske erst am Ort des Geschehens aufzusetzen.


Kinderkostüme im Fasching: Sicherheit ist besonders wichtig

Bei der Verkleidung für kleine Jecken sollten Eltern besonders auf Sicherheit achten. Für Kleinkinder sind zum Beispiel Tierkostüme im Karneval ideal: Sie schützen vor Kälte, aber auch vor Verletzungen, wenn das Kind stolpert. Weniger empfehlenswert sind dagegen ausgefallene Kostüme, zu denen Waffen gehören. Sie bringen ein gewisses Verletzungsrisiko mit sich, wenn die Nachwuchsjecken das Spiel zu ernst nehmen. Knallende Spielzeugpistolen können zum Beispiel ein Knalltrauma auslösen. Besonders ist bei den Kostümen auch auf Materialien zu achten, die nicht leicht entflammbar sind und keine Schadstoffe beinhalten. Billige Kostüme können allergische Reaktionen auslösen, sodass die Karnevalsfeier im Sprechzimmer des Arztes endet.