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Liebe Leserin, lieber Leser,

gute Verdienstmöglichkeiten, die Konzentration auf die fachärztliche Kompetenz und die selbstständige Planung der Einsatzzeiten machen die Tätigkeit als Honorararzt für immer mehr Ärzte attraktiv.

Aber Vorsicht: Aus haftungsrechtlicher Sicht gibt es für den Honorararzt in den Vereinbarungen mit Krankenhäusern, Versorgungs- oder OP-Zentren oft Fallstricke: Was ist unter einer Haftungsfreistellung zu verstehen? Übernimmt der Honorararzt die volle vertragliche Haftung oder stellt das Krankenhaus ihn und seine Kollegen von Schadenersatzansprüchen Dritter frei? Und zwar sowohl für das eigene Verschulden als auch für das der Angestellten des Krankenhauses?

In dieser Ausgabe des MedLetters finden Sie auf diese Fragen und anhand weiterer typischer Fallbeispiele Antworten und Tipps. Für den Inhalt der einzelnen Artikel sind ausschließlich die jeweiligen Verfasser verantwortlich.

Ich wünsche Ihnen – auch für alle anderen Themen – eine informative Lektüre.

Axel Schirp
HDI Vertriebs AG
HDI-Platz 1
30659 Hannover


Schwerpunktthema

Die Honorararzttätigkeit und ihre Tücken

Die honorarärztliche Tätigkeit hat in Deutschland in den vergangenen Jahren sowohl im ambulanten als auch im stationären Sektor eine rasante Entwicklung erfahren. Dieser Trend begann in Großbritannien und den USA bereits in den 1960er-Jahren.

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Honorarärzte – riskante Verträge erkennen und meiden

Eine theoretische Grundlage mit praktischen Hinweisen: Wenn die eigenen diagnostischen und therapeutischen Kapazitäten eines Krankenhauses nicht ausreichen, überbrücken viele Kliniken ihre Personalengpässe mit der Verpflichtung von Honorarärzten. Diese Arztgruppe ist freiberuflich in die prä- und poststationäre Versorgungskette eingebunden. Regelmäßig werden auf Honorarbasis operative Leistungen in größerem Umfang erbracht, die bisher vom klinikeigenen ärztlichen Fachpersonal durchgeführt wurden oder die das Leistungsspektrum der Klinik ergänzen.

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Bundesverband für Honorarärzte e. V. – das Zertifikat für Honorarärzte

Honorar(vertretungs)ärzte unterliegen bisher keinen spezifischen Regelungen im Bereich Qualitätsmanagement, außer den allgemeinen Regeln, die für eine Berufsausübung als Arzt in Deutschland notwendig sind.

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Aus der Schadenpraxis

Brauchen Honorarärzte eine eigene Berufshaftpflicht-/Vollversicherung?

Am Beispiel der augenärztlichen Tätigkeiten im Laserzentrum: Die Zahl der auf Honorarbasis tätigen Ärzte ist in jüngerer Vergangenheit deutlich gestiegen. Dies ist unter anderem auf neue Praxisorganisationsformen wie Großpraxen, MVZs und OP-Zentren zurückzuführen, in denen entweder Ärzte der gleichen oder unterschiedlicher Fachrichtung in einer Art medizinischem Kompetenzzentrum tätig sind. Exemplarisch herausgreifen möchten wir den Bereich der Augenheilkunde, der eine deutliche Zunahme von Honorararzttätigkeiten verzeichnet. Letztlich gelten die folgenden Ausführungen aber gleichermaßen für Honorarärzte aller Fachrichtungen.

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Aktuelles „Rund um die Arztpraxis“

 Video: Versicherungsschutz rund um die Arztpraxis

Mit der Berufshaftpflichtversicherung von HDI stehen Ärztinnen und Ärzte auf der sicheren Seite: Wir bieten über 40 Jahre Erfahrung und eine exzellente Expertise. Ergänzt wird die Berufshaftpflicht durch die Inhalts- und Elektronikversicherung. Damit ist die Praxis rundherum effektiv geschützt. Und wenn es darauf ankommt, sind wir für den Praxisinhaber da. Mit unserem professionellen Schadenmanagement setzen wir Maßstäbe in der Branche.

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Schäden durch Cyberattacken: IT-Sicherheit bei Arztpraxen – das Back-up für Ihre Sicherheit

Die Sicherheit von IT-Systemen ist für niedergelassene Ärzte ein wichtiges Thema. Das gilt umso mehr, als fast jedes System inzwischen mit dem Internet verbunden ist. Einen 100-Prozent-Schutz kann aber auch moderne Technik nicht bieten. HDI rät zur Versicherungslösung für Cyberrisiken.

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Beim Streit mit der Kassenärztlichen Vereinigung das gute Recht durchsetzen

Das Verschreiben von Medikamenten oder Anwendungen gehört für niedergelassene Ärzte jeder Fachrichtung zum Berufsalltag. Schließlich erfordert die Mehrheit der medizinischen Befunde eine Therapie. Umso ärgerlicher, wenn es zum Streit mit der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) kommt – sei es, weil der Arzt angeblich sein Arzneimittelbudget überschritten hat oder weil die KV ihm vorwirft, unwirtschaftlich behandelt zu haben. Eine entsprechende Regressforderung wird in den meisten Fällen sehr teuer. ROLAND Rechtsschutz, Partner von HDI, sichert solche Streitigkeiten über den Zielgruppen-Baustein für niedergelassene Ärzte ab.

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Gastbeiträge

Antikorruptionsgesetz für das Gesundheitswesen

Der Deutsche Bundestag hat am 14. April 2016 das Gesetz zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen („Antikorruptionsgesetz“) beschlossen. Es ist zum 4. Juni 2016 in Kraft getreten und setzt das Koordinatensystem dessen, was insbesondere Ärzten bei Verstößen gegen das Verbot der sogenannten Zuweisung gegen Entgelt an Konsequenzen droht, komplett neu. Zwar war diese schon bislang berufs- und vertragsarztrechtlich gemäß der §§ 31 (Muster-)Berufsordnung, 73 Abs. 7, 128 Abs. 2 SGB V (Recht der gesetzlichen Krankenversicherung) untersagt. Die Durchschlagskraft des Verbots infolge der Zuständigkeit der Strafverfolgungsbehörden, das Sanktionsausmaß bei Verstößen mit Geld- und/oder Freiheitsstrafen sowie der deswegen drohende Verlust der Vertragsarztzulassung, ja sogar der Approbation, bewirken nun ein berufliches Existenzrisiko.

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Video: Korruption im Gesundheitsdienst? Nein Danke!

Diverse Strafermittlungs- und Gerichtsverfahren belegen eine Verbreitung von betrügerischen Schmiergeldzahlungen auch im Gesundheitsdienst. Im Zentrum steht dabei immer die Frage nach dem, was erlaubt und was verboten ist. Was also hat sich nach dem Inkrafttreten des „Gesetzes zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen“ zum 1.7.2016 geändert? Verhindert der Gesetzgeber nun die Zusammenarbeit zwischen Industrie und Ärzten in den ambulanten Versorgungssektoren? Rechtsanwalt Prof. Dr. Volker Großkopf bekennt sich in einem Videostatement mit einem klaren „Ja“ zur Kooperation und plädiert für ein deutliches „Nein“ zur Korruption.

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    Mehrwertpartnerbroschüre
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    Verhalten im Schadenfall
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