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HDI Medletter Ausgabe Mai 2018

Liebe Leserin, lieber Leser,

ob der Durchgangsarzt auch bei der Erstversorgung des Verletzten ein öffentliches Amt ausübt, war lange Zeit streitig. Doch wieweit reicht die öffentlich-rechtlichen Aufgabe des D-Arztes nach der BGH Entscheidung heute? Oder ganz konkret: Wo endet die Haftung der Berufsgenossenschaft/des Unfallversicherungsträgers bei Behandlungs- und Aufklärungsfehlern? Und schließlich: Ab wann haftet der Arzt nach den allgemeinen Grundsätzen zivilrechtlich selbst?

Fragen, auf die wir in dieser Ausgabe des MedLetters eingehen möchten.

Ich wünsche Ihnen – auch für alle anderen Themen – eine informative Lektüre*.

Axel Schirp
HDI Vertriebs AG
HDI-Platz 1
30659 Hannover

* Für den Inhalt der einzelnen Artikel sind ausschließlich die jeweiligen Verfasser verantwortlich.


Schwerpunktthema

medlettler-durchgangsarzt

Haftung des Durchgangsarztes für Eingangsdiagnose und Erstversorgung             

Der Durchgangsarzt (D-Arzt) ist ein Facharzt für „Orthopädie und Unfallchirurgie (mit der Zusatzbezeichnung „Spezielle Unfallchirurgie“)“ oder für „Chirurgie mit Schwerpunkt Unfallchirurgie“, der von den Trägern der Gesetzlichen Unfallversicherung durch öffentlich-rechtlichen Vertrag zum D-Arzt bestellt wurde. zt – durchführt (sog. Entscheidung über das „Ob“ und „Wie“ der Heilbehandlung).

Durchgangsarzt


Medizin & Gesellschaft

medletter-spezialisierung

Wird das jetzt zu speziell?            

Entwickelt sich der Generalist unter den Ärzten zur Ausnahme und als Allrounder zukünftig gleichwohl wieder zur Schlüsselposition? Früher hatte der Facharzt für Chirurgie oder Orthopädie ein sehr abwechslungsreiches OP- und Behandlungsspektrum und behandelte alle anstehenden Erkrankungen seines Fachgebiets. Das bot ein sehr breites und interessantes Behandlungsfeld und immer wieder neue und spannende Fälle.

Spezialisierung

Superunfreundlich und eingebildet!

Diese Originalbewertung mit Schulnote 6,0 aus Jameda wird den betreffenden Internisten nicht erfreut haben (auch wenn die anderen 12 Bewertungen alle im Schulnotenbereich von 1,0 bis 1,8 lagen). Wenn potenzielle Patienten dadurch der Praxis fernbleiben, kann dies schnell wirtschaftliche, wenn nicht sogar existenzielle Folgen für den Arzt haben.

Bewertungsportale


Aus der Schadenpraxis

medletter-sterbehilfe

Aktive Sterbehilfe oder unnötige Lebensverlängerung

Die Frage der Zulässigkeit lebensverlängernder Maßnahmen bei Schwerst-Demenzkranken stellt sich in unserer überalterten Gesellschaft immer häufiger. Vor allem aber für Ärzte, die entsprechende Patienten in Pflegeheimen betreuen, hat sie besondere Bedeutung. Nach den gesetzlichen Vorgaben ist in Fällen einer (wirksamen) Patientenverfügung diese gemäß § 1901a I BGB zu beachten und für den Betreuer und den behandelnden Arzt wegweisend.

Sterbehilfe

Risikoaufklärung bei nicht zwingend indizierter Vollnarkose am Beispiel einer Zahnbehandlung     

In den letzten Jahren ist ein Trend zu den unbegrenzten Möglichkeiten des bequemen und komfortablen Lebens festzustellen, der auch die Erwartungen an die medizinische Versorgung erfasst hat. Erwartet werden eine weitgehend schmerzfreie Behandlung und ein zügiger Heilungsprozess, der den Patienten/die Patientin nach Möglichkeit wenig beeinträchtigen soll.

Risikoaufklärung


Verhalten im Schadenfall

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Richtig verhalten im Schadenfall        

Sehr schnell können Sie Ansprüchen Ihrer Patienten und deren Krankenversicherern ausgesetzt sein, auch ohne eigenes Verschulden oder Fehlverhalten. Nachfolgend möchten wir Ihnen einige Hilfen an die Hand geben, wie Sie sich im Falle eines Falles am besten verhalten.

Schadenfall

Video (02:04): Vorwurf eines Behandlungsfehlers – was tun?      

Der Vorwurf eines Behandlungsfehlers ist schnell erhoben. Was genau ist zu tun, wenn ein unerwünschtes Behandlungsergebnis eintritt? Wie soll sich der Arzt verhalten, wenn er unverhofft mit einem Haftungsfall konfrontiert wird? Der medizinrechtliche Journalist Michael Schanz, Chefredakteur der „Rechtsdepesche für das Gesundheitswesen“ erklärt im Video, wie reagiert werden muss, damit der Versicherungsschutz nicht gefährdet wird.

Video


Highlights zu HDI

medletter-großpraxenkonzept

Ein Produkt für größere Praxen!          

Immer häufiger schließen sich Ärzte mit anderen Kollegen zusammen und bilden sogenannte „Großpraxen“. Die Gründe für diese Praxiszusammenschlüsse sind vielfältig. In vielen Branchen und Berufsgruppen wird die Vereinbarkeit von Beruf und Familie immer wichtiger und ein essenzieller Bestandteil in der Berufswahl, auch junge Ärzte versuchen diesen „Spagat“ zwischen Arbeit und Privatleben. Ein großes Thema gerade für junge Berufsanfänger ist das Thema Arbeitszeitmodelle.

Großpraxenkonzept


HDI Gastautoren

Video (02:04): Korrekte Patientenaufklärung – was ist zu beachten?   

Nur ein aufgeklärter Patient kann in einen Behandlungsvertrag einwilligen, lautet die Kernbotschaft von Prof. Dr. Volker Großkopf. Besondere Sorgfalt ist auf die sog. „Behandlungsmethodenaufklärung“ zu legen, wenn verschiedene Therapieoptionen bestehen. Steht einem operativen Eingriff eine konservative Behandlung gegenüber, ist es für den Patienten von eminenter Bedeutung, dass er über Risiken, Nebenwirkungen und Heilungschancen aller Optionen aufgeklärt wird. Das spiegelt sich im Ergebnis auch in der Haftungssituation, so der Kölner Rechtsanwalt.

Video

Lehrreiches Beispiel für die außerordentlich bedeutsame Rolle der Aufklärung über Alternativen (Urteil des Kammergerichts Berlin vom 13.03.2017 – 20 U 238/15)    

Ein Feld voller juristischer Stolpersteine bietet bekanntlich die ärztliche Risikoaufklärung, die wegen der ganz auf der Behandlungsseite liegenden Beweislast und außerordentlich strenger rechtlicher Anforderungen in nahezu jeder Patientenklage in irgendeinem Punkt als fehlerhaft gerügt wird. Dabei spielt in der Justizpraxis die Pflicht zur Aufklärung über Alternativen eine außerordentlich bedeutsame Rolle. Ein lehrreiches Beispiel für diese Feststellung ist die Entscheidung des Kammergerichts vom 13.3.2017 – Az. 20 U 238/15, der folgender Sachverhalt zugrunde lag.

Urteil


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    Haftung des Durchgangsarztes für Eingangsdiagnose und Erstversorgung
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    Wird das jetzt zu speziell?
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    Superunfreundlich und eingebildet!
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    Aktive Sterbehilfe oder unnötige Lebensverlängerung
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    Risikoaufklärung bei nicht zwingend indizierter Vollnarkose am Beispiel einer Zahnbehandlung
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    Verhalten im Schadenfall
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    Ein Produkt für größere Praxen!
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    Urteil: Lehrreiches Beispiel für die außerordentlich bedeutsame Rolle der Aufklärung über Alternativen
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    HDI Kooperationspartner und Mehrwerte für Ärzte
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