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HDI Medletter Ärztin Schreibtisch April 2017

Liebe Leserin, lieber Leser,

vornehmlich jüngere Ärztinnen und Ärzte wünschen sich für ihre Lebensplanung ein deutliches Mehr an Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Viele von ihnen wählen im Ergebnis dann eine berufliche Tätigkeit im Angestelltenverhältnis: bis heute nicht selten im stationären Sektor. Doch nach Inkrafttreten des Vertragsarztrechtsänderungsgesetzes im Jahr 2007 entscheiden sich Ärzte auch zunehmend für eine Anstellung im ambulanten Bereich.

In dieser Ausgabe wollen wir angestellten Ärzten Antworten und Tipps geben – rund um die Haftung aus der beruflichen Tätigkeit: von der gesamtschuldnerischen Haftung gegenüber dem Patienten über den arbeitsrechtlichen Freistellungsanspruch des Arztes als Arbeitnehmer bis hin zur Frage, ob ein eigener Versicherungsschutz ratsam erscheint.
Für den Inhalt der einzelnen Artikel sind ausschließlich die jeweiligen Verfasser verantwortlich.

Ich wünsche Ihnen – auch für alle anderen Themen – eine informative Lektüre.

Axel Schirp
HDI Vertriebs AG
HDI-Platz 1
30659 Hannover


Schwerpunktthema

Die Haftung angestellter Ärztinnen und Ärzte

Immer mehr Mediziner auch außerhalb von Kliniken sind heute im Angestelltenverhältnis beschäftigt. Hierfür gibt es verschiedene Gründe. So lassen sich beispielsweise flexiblere Arbeitszeitmodelle realisieren, das unternehmerische Risiko der Selbstständigkeit entfällt ebenso wie ein Großteil des mit einer Selbstständigkeit verbundenen administrativen Aufwands. Im Hinblick auf die sich aus der beruflichen Tätigkeit ergebenden Haftungsrisiken wiegen sich jedoch viele Angestellte in der Sicherheit des vollumfänglichen Schutzes durch ihren Arbeitgeber.

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Medizin & Gesellschaft

Eigene Praxis? Viele Mediziner bevorzugen Anstellung und Teilzeit

„Selbstständig zu arbeiten, bedeutet selbst und ständig zu arbeiten“. Diese berühmte Formel hat wohl jeder schon einmal gehört. Aber die meisten Freiberufler wissen genau, wie viel Wahrheit darin steckt. Zwar ist die Selbstständigkeit mit enormen Freiheiten verbunden, von denen viele Angestellte nur träumen können.

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Aus der Schadenpraxis

Regressanspruch eines Krankenhausträgers gegen angestellten Arzt in Weiterbildung

Eine Ärztin führte im Rahmen ihrer Facharztausbildung unter Anleitung eines Oberarztes eine Appendektomie (Blinddarmentfernung) durch. Bei diesem Eingriff entfernte sie statt des Appendix ein Ovar (Eierstock). Ärztin und Oberarzt hatten zu dieser Zeit einen beamtenrechtlichen Status.

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Risiken für angestellte Zahnärzte bei unzureichendem Versicherungsschutz des Arbeitgebers

In diesem Fall betrieb ein Zahnarzt eine große Praxis mit mehreren angestellten Zahnärzten und Zahnärztinnen. In seiner eigenen Berufshaftpflichtversicherung hatte er die Tätigkeit der angestellten Zahnärzte und Zahnärztinnen aus Kostengründen nicht eingeschlossen. Die Arbeitsverträge der angestellten Ärzte enthielten folgende Klausel: „Zur Absicherung gegen Schäden aus fehlerhafter zahnärztlicher Tätigkeit hat der Angestellte auf eigene Kosten eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 5 Mio. Euro abzuschließen.“

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Trotz Indikation – grob fehlerhafte prothetische Versorgung

Bruxismus (unbewusster Zahnkontakt), Parafunktionen (Knirschen, Pressen) und andere starke Beanspruchung der Zähne führen häufig zu Zahnhartsubstanzverlusten. Neben einer Schädigung der Zähne kann es hierdurch auch zu einer Veränderung der Bisslage kommen. In diesen Fällen wird die ursprüngliche Bisslage durch eine prothetische Bissanhebung wiederhergestellt. Doch wie bereits Henry Ford wusste, der größte Feind der Qualität ist die Eile.

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Praxisbrand durch Sauerstoffflasche – Patient auf Toilette zurückgelassen

Ausgelöst durch das Bedienen einer Sauerstoffflasche durch die Anästhesistin kommt es zu einem Brand innerhalb der Praxis. Es entsteht hoher Sachschaden an Gebäude und Inventar sowie anschließender Ausfallschaden während der Instandsetzung. Ein Patient, dessen chirurgischer Eingriff vorbereitet wurde, wird bei der Räumung der Praxis nicht berücksichtigt, da er sich auf der Toilette befand. Er erleidet erhebliche Verletzungen und verfolgt hieraus Ansprüche auf Schmerzensgeld und Schadenersatz.

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Verhalten im Schadenfall

Richtig verhalten im Schadenfall

Sehr schnell können Sie Ansprüchen Ihrer Patienten und deren Krankenversicherern ausgesetzt sein, auch ohne eigenes Verschulden oder Fehlverhalten. Nachfolgend möchten wir Ihnen einige Hilfen an die Hand geben, wie Sie sich im Falle eines Falles am besten verhalten.

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Aktuelles „Rund um die Arztpraxis“

Was, die Bürgermeisterin hat Hämorrhoiden?

Wenn Details über gesundheitliche Beschwerden von Prominenten oder Nichtprominenten in der Öffentlichkeit auftauchen, wird vermutlich der behandelnde Arzt zusammenzucken, auch wenn er sich im ersten Moment keiner Schuld bewusst ist. Als Berufsgruppe, die mit sensiblen und personenbezogenen Daten arbeitet, sind Ärzte verstärkt dem Risiko ausgesetzt, von einer Cyberattacke betroffen zu sein, da diese Daten für Hacker besonders interessant sind.

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HDI Mehrwertpartner

Patientenaufklärung sicher dokumentieren

Der digitale Wandel ist im Gesundheitswesen angekommen. Die Anzahl an Gesundheits-Apps, Portalen und Start-ups im E-Health-Markt wächst stetig. Davon können auch Ärzte profitieren und die Effizienz ihrer Arztpraxen erheblich verbessern. Auch die bewährten Patientenaufklärungsbögen können inzwischen voll digital ausgefüllt und archiviert werden. Dabei stehen das einfache Erfüllen der Kopierverpflichtung nach dem Patientenrechtegesetz, effizientes Handling und sicheres Auffinden im Fokus.

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HDI Berufshaftpflicht: Kooperationspartner und Mehrwerte für Ärzte

Mit der Einbindung von Kooperationspartnern für Risiko- und Qualitätsmanagement, Fortbildungen und Trainings unterstützt HDI Ärztinnen und Ärzte beispielsweise bei der ärztlichen Patientenaufklärung und Dokumentation, bei der Vermeidung von Behandlungsfehlern und so auch bei der Umsetzung der gesetzlichen Regelungen zur Qualitätssicherung in der Arztpraxis. Ganz nach dem Motto: Prophylaxe vor Therapie.

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Gastbeiträge

Video (01:07): Angestellte Ärzte – Haftungsrisiken bei Gefälligkeitsbehandlungen im Bekannten- und Familienkreis

Ärzte, die in einem Anstellungsverhältnis stehen, haben häufig keine hinreichende Absicherung über die Berufshaftpflichtversicherung ihres Arbeitgebers. Ein Haftungsrisiko besteht vor allem dann, wenn Behandlungen außerhalb der Praxis durchgeführt werden. Rechtsanwalt Prof. Dr. Volker Großkopf erklärt in seinem Videoclip, wieso dieses sog. Restrisiko für den angestellten Arzt eine gravierende Haftungsgefahr darstellt und wie man sich hiervor schützen kann.

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Video (02:15): Arzt in Anstellung – hierfür können Sie haften

Neben dem zentralen Aspekt der Haftung für das Restrisiko können angestellte Ärzte aber noch von anderen Situationen bedroht sein, bei denen der Deckungsschutz der Arbeitgeber versagt. Diese fasst der medizinrechtliche Journalist Michael Schanz, Chefredakteur der "Rechtsdepesche für das Gesundheitswesen“, in seinem Videostatement zusammen und knüpft damit an Großkopf´s Aussage bezüglich des Haftungsrisikos von Behandlungen im Privatbereich an.

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 „Geldwerte Vorteile“ bei angestellten Ärzten

Seitdem der Bundesfinanzhof (BFH) 2007 entschied, dass die Übernahme der Beiträge einer angestellten Anwältin zu ihrer Berufshaftpflichtversicherung durch den Arbeitgeber lohnsteuerpflichtig ist, steht die Mitversicherung angestellter Ärzte in der Betriebshaftpflichtversicherung des Arbeitgebers im Fokus der Finanzverwaltungen.

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Die Umsatzbeteiligung in der ärztlichen Praxis − Motivationsfaktor nicht ganz ohne Risiken

In Zahnarztpraxen sind Umsatzbeteiligungen weitverbreitet und beliebt. Das variable Vergütungsmodell soll die in der Praxis tätigen Arbeitnehmer (finanziell) motivieren und unternehmerisches Denken fördern. Die Grundsätze der Umsatzbeteiligung sind auch auf die Humanmedizin übertragbar. In Zeiten des Fachkräftemangels kann sich ein Arbeitgeber auf diesem Wege ggf. von anderen Arbeitgebern abgrenzen und Anreize setzen. Dieser Beitrag geht auf die rechtlichen, steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Aspekte der Gestaltung ein.

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    HDI Kooperationspartner und Mehrwerte für Ärzte
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    Geldwerte Vorteile“ bei angestellten Ärzten
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