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Die fortschreitende Globalisierung bringt einen wachsenden Bedarf an mobilen Arbeitskräften mit sich. Der Grund: Große Investitionen in neuen Märkten erfordern häufig qualifiziertes und erfahrenes Personal aus dem Heimatland. Während die großen Konzerne Auslandsentsendungen meist selbstständig abwickeln, fehlen mittelständischen Unternehmen oftmals das detaillierte Fachwissen und die Kapazitäten, um alle Aspekte rund um den Entsendungsprozess zu beachten – zum Wohl des Mitarbeiters und des Unternehmens.


Einleitung

Die Praxis zeigt: Entsendungen entpuppen sich immer wieder als unerwartete Stolpersteine und Haftungsfallen, denn augenscheinlich kleine Fehler können teure Folgen nach sich ziehen.

Folglich besteht ein zunehmender Bedarf an individuellen Dienstleistungskonzepten beim internationalen Personaltransfer. Insbesondere für Fach- und Führungskräfte ist ein Auslandsaufenthalt oft ein wichtiger Schritt auf der Karriereleiter. Die Talanx Pensionsmanagement AG bietet zusammen mit seinen Kooperationspartnern für diese sogenannten Expatriates umfassende Serviceleistungen an – angefangen bei Arbeits- und Entsendungsverträgen über länderspezifische Steuerrechtsberatung bis hin zum Visa und Umzug des Mitarbeiters.


Deckungslücken in der Sozial- und Krankenversicherung aufzeigen

Unabhängig davon, für welchen Zeitraum ein Mitarbeiter im Ausland arbeitet, entscheidend ist für ihn, dass er sich und seine Familie finanziell nicht schlechter stellt. Die Anforderungen der finanziellen Absicherung bei Entsendungen gehen weit über reine Verwaltungsaufgaben hinaus: Arbeitsrechtliche und steuerliche Stellungnahmen müssen vorbereitet sowie Deckungslücken in der Sozial- und Krankenversicherung abgesichert werden.

Je nachdem, welche Regelungen zwischen Heimat- und Entsendeland bestehen, müssen Sozialversicherungsbeiträge im Heimatland, im fremden Land oder sogar in beiden Ländern bezahlt werden.
Die Krankenversicherung sollte besonders ins Visier genommen werden. Selbst bei voller Deckung während der Dauer des befristeten Auslandsaufenthalts, kann sich in der Praxis der Verbleib im Ausland für gesetzlich Versicherterecht kompliziert gestalten. Die ausländischen Ärzte werden erst mal eine prompte Bezahlung ihrer Behandlung verlangen, also müsste der Mitarbeiter die Behandlungskosten vorstrecken. Erschwerend kommt hinzu, dass die entstandenen Kosten oft nicht in voller Höhe erstattet werden, sondern nur bis zu dem in Deutschland geltenden Höchstsatz. Dies kann vor allem in Ländern wie den USA sehr kostspielig werden. Für die Differenz zu den tatsächlichen Kosten muss der Arbeitgeber einstehen. Um diese Probleme zu vermeiden, empfiehlt es sich, eine internationale Privatkrankenversicherung abzuschließen. Für die gesetzliche oder private Kranken- und Pflegeversicherung in Deutschland sollte eine Anwartschaftsversicherung für die Dauer der Entsendung abgeschlossen werden. So kann bei Rückkehr nach Deutschland die Mitgliedschaft bei der gleichen Kasse fortgeführt werden. Eine Anwartschaft wird auch als Vorversicherungszeit für die gesetzliche Krankenversicherung bei Renteneintritt angerechnet.
Weiter ist es bei der internationalen Krankenversicherung wichtig, dass keine ungewünschten Höchstbegrenzungen bei den Leistungen bestehen und umfangreiche Service-Pakete angeboten werden, wie beispielsweise ein guter Internet-Service, eine Rücktransportdeckung und professionelle Vor-Ort-Unterstützung.


Persönliche Belange des Mitarbeiters im Fokus

Ein oftmals unterschätzter Aspekt ist, dass der Mitarbeiter gut auf die fremdländische Kultur des Einsatzlands vorbereitet und professionell in sein neues Arbeitsumfeld eingegliedert werden sollte. Dies umfasst auch die Betreuung und Eingewöhnung der Familie. Fühlt sich die Familie im Ausland nicht wohl, scheitert meist auch die Entsendung.
Weiterhin sind bereits im Vorfeld Vereinbarungen über die Wiedereingliederung des Mitarbeiters nach seiner Rückkehr zu treffen. Wie geht es mit der beruflichen Laufbahn des Mitarbeiters nach dem Auslandseinsatz weiter oder welche Regelung ist für den Fall zu treffen, dass der Auslandseinsatz nicht bis zum vorgesehenen Ende durchgeführt wird?


Planung und Verwaltung von Auslandsentsendungen über „FLEX Pat“

Die Ausführungen zeigen, dass ein Entsendeprozess sorgfältig und professionell vorbereitet sein muss. Mit dem umfassenden Dienstleistungskonzept „FLEX Pat“ ermöglicht Talanx Pensionsmanagement die vollständige Planung und Verwaltung von Personaleinsätzen im Ausland. Internationale Spezialisten namhafter Partner stehen beratend zur Seite, sodass der entsandte Mitarbeiter durch die Einbindung in ein internationales Netzwerk optimal vor Ort betreut werden kann. Das Einzigartige an „FLEX Pat“: Für alle Fragen steht dem Unternehmen bzw. Berater mit Talanx Pensionsmanagement ein zentraler Ansprechpartner zur Verfügung. Wird keine Rundumversorgung angestrebt, kann das Beratungsangebot auch bedarfsgerecht nach dem Baukastenprinzip bereitgestellt werden.

Autor
Robert Heiligers, Leiter International Employee Benefits, Talanx Pensionsmanagement


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