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Blech und Beulen: Schnelle Schadenregulierung bei Bagatellschäden

Eis und Schnee machen die Fahrbahn im Winter oft zur Rutschbahn. Der Gesetzgeber schreibt daher für diese Fälle Winterreifen vor. Trotzdem häufen sich Verkehrsunfälle in der kalten Jahreszeit. Schnell kommt das Auto bei winterlichen Straßenverhältnissen ins Rutschen. Selbst dann, wenn die vorgeschriebenen Winterreifen aufgezogen sind. Denn Eis und Schnee verwandeln Straßen und Parkplätze oft in spiegelglatte Schlitterbahnen. Das belegt auch die Verkehrsunfallstatistik des Statistischen Bundesamtes. So weisen die Monate Dezember bis Februar überdurchschnittlich viele Unfälle auf.

Besonders häufig bleibt es dabei bei Blechschäden. Entscheidend dafür ist unter anderem das Fahrverhalten der Autofahrer in den Wintermonaten. "Bei winterlichen Straßenverhältnissen fahren die allermeisten Verkehrsteilnehmer deutlich langsamer und vorsichtiger. Das wirkt sich natürlich auch bei Unfällen aus", erklärt Torsten Sauer, Leiter Produktmanagement Kfz der HDI Versicherung.

 

In vielen Fällen führen kleine Rutscher zu Bagatellschäden. Zum Beispiel sind das Lackkratzer oder kleinere Dellen. Generell spricht man von einem Bagatellschaden wenn es sich um einen geringfügigen, nur oberflächlichen Schaden handelt, der in geringem Verhältnis zum Fahrzeugwert steht. Kfz-Schäden bis etwa 1.000 Euro werden daher häufig so eingestuft.

In der Regel ist bei Bagatellschäden eine Unfallaufnahme durch die Polizei nicht erforderlich. Bei den elektronisch und sensorisch hochgerüsteten Fahrzeugen von heute können sich aber auch hinter vermeintlich kleinen Beschädigungen größere Schäden verbergen, etwa wenn Park- oder Abstandssensoren ausgetauscht werden müssen. HDI Kfz-Spezialist Sauer gibt außerdem zu bedenken: "Sobald die Schuldfrage nicht eindeutig oder streitig ist, Alkohol oder Drogen im Spiel sein könnten, oder man sonst das Gefühl hat, dass irgendetwas nicht stimmt, sollte man auch bei einem vermeintlich kleinen Schaden die Polizei zur Unfallstelle rufen."

Stehen die Unfallbeteiligten fest und ist die Schuldfrage klar, kann der Versicherer Bagatellschäden in der Regel schnell regulieren. Wichtig dabei: Die Beteiligten sollten den Unfall gemeinsam dokumentieren. Hilfreich ist dafür der Europäische Unfallbericht. Den sollte jeder Autofahrer für alle Fälle im Handschuhfach liegen haben. Der Bericht ist zum Beispiel als Download auf den Websites der Kfz-Versicherer erhältlich.

Auf jeden Fall sollten das Kennzeichen des Unfallgegners notiert werden, wie auch Namen und Adressen der beteiligten Fahrer und - ganz wichtig bei etwaigen Unklarheiten - von Zeugen. Die Unfallbeteiligten sollten sich auch gegenseitig die Ausweispapiere der anderen Beteiligten zeigen lassen und die Versicherungsnummern notieren. Im Notfall erfahren Unfallbeteiligte die erforderlichen Daten auch über den Zentralruf der Autoversicherer (0800 - 250 260 0). Ganz wichtig sind außerdem Fotos der Schäden und der Unfallstelle. Da heute praktisch jeder sein Smartphone mit Fotofunktion dabei hat, ist das technisch meist kein Problem mehr.

Häufig kann man auch schon von der Unfallstelle die Versicherung anrufen und den Schaden schnell und unkompliziert telefonisch melden. Das Ausfüllen eines Unfallberichts ist in diesen Fällen zwar oft nicht mehr nötig, die wichtigen Daten sollte man allerdings trotzdem für die eigenen Unterlagen aufnehmen. Und auch in diesem Fall sind Fotos besonders wichtig. Liegen alle notwendigen Angaben vor, kann die Versicherung kleinere Schäden meist innerhalb weniger Tage regulieren. Schnell hat der Geschädigte so das Geld auf seinem Konto oder die Deckungszusage des Versicherers für die Reparatur.

Einen weiteren Service bietet die HDI Versicherung: "Um die Regulierung noch schneller zu machen, stellen wir unseren Kunden eine spezielle Schaden-App zur Verfügung", ergänzt Torsten Sauer. Nach einer telefonischen Schadenmeldung kann der Kunde die App herunterladen und zusätzliche Informationen ganz einfach digital versenden. Außerdem wird der Kunde über die App informiert, wenn noch Unterlagen fehlen oder weitere Maßnahmen erforderlich sind.

Gerade im Winter wird deutlich: Ein Unfall kann immer passieren. Sei es aufgrund von Fremdverschulden, sei es, dass man selbst eine Situation falsch eingeschätzt hat. Wichtig sind dann ein passender Versicherungsschutz und bei einem Schaden die schnelle Regulierung.

Damit es erst gar nicht zum Unfall kommt, honoriert HDI außerdem vorausschauendes und defensives Fahren: Mit "HDI TankTaler" können teilnehmende Autofahrer Amazon- oder Tankgutscheine "erfahren". Dazu meldet ein OBD2-Stecker, der sich bei den meisten Autos problemlos installieren lässt, den Fahrstil des Autofahrers an den HDI Kooperationspartner ThinxNet. Der sorgt dann für die Gutschriften. Personenbezogene Daten werden nicht an den Versicherer weitergegeben. Außerdem bietet der Stecker eine automatische Notruffunktion, die auch ohne Smartphone-Verbindung funktioniert und bei einem Unfall Leben retten kann.


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