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Seit der Einführung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes im Jahr 2006 besteht für Unternehmen die Gefahr, von Bewerbern oder Mitarbeitern auf Schadenersatz wegen Diskriminierung verklagt zu werden. Nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) kann ein Abstellen auf die Merkmale Alter, Geschlecht, Rasse, ethnische Herkunft, Religion, Weltanschauung oder Behinderung zu einer Haftung des Arbeitgebers führen. (Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) – Erste Erfahrungen der Arbeitgeber)

Die Versicherbarkeit dieser Risiken kann unseren Kunden vor erheblichen Entschädigungsleistungen schützen. Unser Kunde kann sich schadenersatzpflichtig machen, wenn er aufgrund eines der oben beschriebenen Merkmale einen Mitarbeiter oder auch Stellenbewerber benachteiligt. Er kann sich bereits mit einer nicht sorgfältig formulierten Stellenanzeige oder auch einer unbedachten Ablehnung eines Stellenbewerbers einem nicht unerheblichen Risiko aussetzen.

In dem nachfolgenden Schadensfall konnten wir unseren Kunden von einer solchen Schadenersatzzahlung freistellen:

Unser Kunde lehnte die Bewerbung eines Stellenbewerbers mit der Begründung ab: „Man habe sich für einen jüngeren Mitbewerber entschieden“. „Nach § 6 Abs. 2 AGG kann ein Stellenbewerber vom potenziellen Arbeitgeber eine angemessene Entschädigung in Geld verlangen, wenn dieser bei der Bewerberauswahl gegen das Benachteiligungsverbot des § 7 AGG verstoßen hat. Eine Benachteiligung nach § 7 Abs. 1 GG in Verbindung mit § 1 AGG stellt auch das Alter des Bewerbers dar.“ (Urteil Landesarbeitsgericht vom 23.01.2013 3 SA 686/12 Rd. 36). Durch diese Ablehnung hat sich unser Kunde wegen einer unmittelbaren Altersdiskriminierung entschädigungspflichtig gemacht. Wir konnten unserem Kunden im vorliegenden Fall helfen und ihn von der berechtigten Forderung des Bewerbers in Höhe von 3 Monatsgehältern freistellen.

Eine Diskriminierung ist im Einzelfall auch schon mittelbar durch eine ungeschickte und benachteiligende Stellenanzeige des Kunden möglich. Im jeweiligen Einzelfall prüfen wir für unseren Kunden, ob eine berechtigte Forderung gegen unseren Kunden vorliegt und in welcher Höhe die Forderung berechtigt ist.

Durch die Deckungserweiterung auf Schadensfälle nach dem AGG können wir unseren Kunden von diesem Risiko freistellen und schützen.

Durch die Veröffentlichung des Umweltschadensgesetzes (USchadG) im Jahr 2007 haftet ein Unternehmer verschuldensunabhängig, wenn er im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit die Artenvielfalt, natürliche Lebensräume, Böden und Gewässer schädigt.

Laut dem GDV sind die Risiken vielfältig und können einen erheblichen Schaden verursachen. Auch die Ermittlungen der konkreten Schadenshöhe können schwierig und langwierig sein. Rund 5.000 Schutzgebiete erstrecken sich auf mehr als 14 Prozent der Bundesrepublik Deutschland. Viele Tier- und Pflanzenarten sind darüber hinaus geschützt. In oder an mehr als vier Prozent aller Industriestandorte liegen oder grenzen solche Schutzgebiete. (Die Umweltschadensversicherung: Erste Erfahrungen – Risikoeinschätzung mit ZÜRS Geo)

Die Behebung des Schadens kann unterschiedlich ausfallen, im schlimmsten Fall bis zu einer kompletten Sanierung eines Schutzgebiets. Die Schadenshöhe ist kaum kalkulierbar.

Unseren Kunden können wir durch unsere aktuelle Umweltschadensversicherung vor diesem langwierigen und unkalkulierbaren Risiko schützen.


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