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Sieben Gründe für den Abschluss einer Warentransport-Versicherung

  • Der Transport von Waren ist immer mit Gefahren verbunden. Gleichgültig ob der Transport mit eigenen Fahrzeugen oder durch fremde Unternehmen erfolgt, können Güter beschädigt, zerstört werden oder abhandenkommen. Die Gefahren sind vielfältig: steigende Kriminalität, Klimaänderungen, Piraterie, Kriegsereignisse, Zeit- und Kostendruck und im kombinierten Verkehr die zunehmende Häufigkeit der Umlade-Vorgänge und damit die Beanspruchung der Transportgüter.
    Als Folge eines Sachschadens kommen auch Vermögensschäden in Betracht. Denkbar sind der Produktstillstand infolge eines Verkehrsmittelunfalls oder die umsonst aufgewendeten Reisekosten von bestellten Monteuren. Diese Risiken können im Rahmen einer Warentransportversicherung abgesichert werden. 
  • Regelmäßig werden Transportunternehmen (z. B. Frachtführer, Spediteure, Reeder …) mit der Durchführung der Transporte beauftragt. Diese Unternehmen haften für Schäden an den transportierten Gütern im Rahmen gesetzlicher und vertraglicher Bestimmungen. Diese Haftung ist aber in der Höhe und im Umfang begrenzt, sodass für viele Transporte im Schadenfall nur unzureichender Ersatz geleistet wird. Für die Differenzen steht entweder der Versender oder der Empfänger im Risiko. So wird z. B. die Haftung der Frachtführer nach HGB auf ca. 10 Euro je Kilogramm begrenzt. Bei hochwertigen Gütern wird diese Summe schnell überschritten. Die Warentransportversicherung leistet bis zum tatsächlichen Warenwert.
  • Auch bei Gefahren, bei denen keine Haftung der Spediteure und Frachtführer gegeben ist, bietet die Transportwarenversicherung Schutz (höhere Gewalt wie z. B. Raubüberfall, Tunnelbrand usw.).
  • Zwischen Verkäufer und Käufer einer Ware werden als Teil der kaufvertraglichen Vereinbarungen auch die Kosten für den Transports und die Gefahrtragung festgelegt. Im nationalen wie im internationalen Handel werden eine Vielzahl unterschiedlicher Vereinbarungen auf Basis vorformulierter Standardklauseln, hierzu gehören auch die Incoterms (internationale Lieferbedingungen) oder Akkreditivvorschriften, getroffen. Diese Verträge können auch die Verpflichtung zur Eindeckung einer Transportversicherung für eine der Vertragsparteien beinhalten.
  • Bei internationalen Transporten, unter Vereinbarung der CIF-Klausel (Cost, Insurance, Freight), beschränkt sich der vorgeschriebene Versicherungsschutz auf Schäden während der Seereise. Bei dieser Lieferbedingung besteht eine gebrochene Gefahrtragung, d. h.  der Gefahrübergang liegt innerhalb der Transportkette (Schiffsreling im Abgangshafen). Ist der Schadensort nicht eindeutig zu identifizieren, wie z. B. bei verdeckten Schäden, kommt es zu Streitigkeiten zwischen allen Vertragsparteien. Die Warentransportversicherung stellt einen durchgehenden Versicherungsschutz zur Verfügung und führt im Interesse des Versicherten die Regresse gegen die Verursacher durch.
  • Waren und Schiff bilden im Seeverkehr eine sogenannte Schicksalsgemeinschaft. Kommt das Schiff in „schwere See“ oder läuft auf Grund und müssen infolgedessen Teile der Ladung zur Rettung des Schiffes aufgegeben werden, so haften  Reeder und Ladungseigentümer gemeinschaftlich für den entstandenen Schaden (Havarie-Grosse). Obwohl die Waren des Versenders nicht beschädigt wurden, kommt es zu finanziellen Ansprüchen. Der Transportversicherer ersetzt alle nach der Transportversicherungspolice versicherten Havarie-Grosse-Aufwendungen und -Kosten.
  • Mit dem Abschluss einer Transportversicherung erhält der Kunde nicht nur maßgeschneiderten Versicherungsschutz, sondern er partizipiert am Know-how des Versicherers z. B. bei der Schadenprophylaxe, bei Regressierung von Ansprüchen, Verladeüberwachung bei Transporten, Fahrtroutenempfehlung und Verpackungsberatung.

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