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Was ist eine Direktversicherung?

Die Direktversicherung ist eine Rentenversicherung, die der Arbeitgeber als Versicherungsnehmer auf das Leben eines Arbeitnehmers (versicherte Person) bei einem in Deutschland zugelassenen Versicherer abgeschlossen hat. Bezugsberechtigt sind der Arbeitnehmer oder seine versorgungsberechtigten Hinterbliebenen. Sie ist ein geeignetes Instrument, um bAV-Ansprüche transparent, unbürokratisch und gefördert zu gestalten.


Welche Vorteile bietet eine Direktversicherung?

  • Keine bilanziellen Belastungen und Risiken
  • Keine Zusatzkosten und -aufwände
  • Unbürokratische Abwicklung bei Ausscheiden eines Mitarbeiters
  • Steuer- und Sozialversicherungsfreiheit der Beträge gem. § 3 Nr. 63 EStG
  • Keine Anrechnung auf Arbeitslosengeld II
  • Sicherstellung der Leistung auch bei Insolvenz des Unternehmens

Welche Gestaltungsmerkmale bietet eine Direktversicherung?

Neben der klassischen Alters- und Hinterbliebenenversorgung mit Kapitalwahlrecht zu Rentenbeginn kann auch das Risiko der Berufsunfähigkeit bzw. Erwerbsunfähigkeit abgedeckt werden. Der Versorgungsberechtigte entscheidet über die richtige Kombination aus Sicherheit und Chance. HDI bietet hier die innovativen Vorteile der TwoTrust-Produktfamilie.
Bei der TwoTrust Vario Direktversicherung kann der Versicherte im Rahmen seiner individuellen Anlagemöglichkeiten zwischen verschiedenen Fonds und gemanagten Portfolios auswählen. Auf unseren Infoseiten Intelligentes Investment erfahren Sie mehr dazu.

Auch im Fall des vorzeitigen Ausscheidens oder bei Insolvenz des Arbeitgebers bleiben die Versorgungsanwartschaften auf Grund des unwiderruflichen Bezugsrechts zugunsten des Arbeitnehmers uneingeschränkt erhalten. Wechselt der Arbeitnehmer seinen Arbeitgeber können unverfallbare Versorgungsanwartschaften im Rahmen der Portabilität auf den Nachfolgearbeitgeber übertragen werden. Auch die Mitnahme des Versicherungsvertrages und Fortsetzung mit privaten Beiträgen ist grundsätzlich möglich.


Wie wird eine Direktversicherung nach § 3 Nr. 63 EStG rechtlich behandelt?

Seit 01.01.2005 können jährlich bis zu 4 % der jeweiligen Beitragsbemessungsgrenze zur gesetzlichen Rentenversicherung West - durch Entgeltumwandlung oder vom Arbeitgeber finanziert - zu Gunsten einer Direktversicherung steuer- und sozialabgabenfrei aufgewendet werden. Der steuerfreie Beitrag kann grundsätzlich um weitere 1.800 Euro p.a. erhöht werden, sofern parallel kein aktiver, pauschalbesteuerter "Altvertrag" (§ 40 b EStG a.F.) im Rahmen einer Direktversicherung oder Pensionskasse besteht. Der Zusatzbetrag von 1.800 Euro ist jedoch sozialversicherungspflichtig. Voraussetzung für die steuerfreie Zuwendungen gem. § 3 Nr. 63 EStG ist das Vorliegen eines ersten Lohnsteuerverhältnisses (Steuerklassen I - V). Erst die fälligen Versorgungsleistungen sind nachgelagert steuer- und sozialabgabenpflichtig.

Als versorgungsberechtigte Hinterbliebene kommen Ehegatten, Lebenspartner einer eingetragenen Lebensgemeinschaft und unter bestimmten Voraussetzungen auch Lebensgefährten sowie Kinder im Sinne des § 32 Abs. 3 und 4 EStG in Betracht.


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Unterstützungskasse

Was ist eine Unterstützungskasse?

Die Unterstützungskasse ist eine eigenständige Versorgungseinrichtung, die im Auftrag eines Arbeitgebers betriebliche Altersversorgung gewährt. Die Finanzierung kann sowohl im Wege des Entgeltverzichts als auch durch Aufwendungen des Arbeitgebers erfolgen. Im Gegenzug erhält der Mitarbeiter von der Unterstützungskasse eine Zusage auf betriebliche Versorgung, die durch eine kongruente Lebensversicherung rückgedeckt ist. Sie ist ein geeignetes Instrument, um steuerfrei und – in gewissen Grenzen – sozialversicherungsfrei auch größere Versorgungslücken zu schließen und bilanzneutral zu gestalten.


Welche Vorteile bietet eine Unterstützungskasse?

  • Keine bilanziellen Belastungen und Risiken
  • Kostengünstige Auslagerung der Administration
  • Nahezu unbegrenzter steuerfreier Dotierungsrahmen
  • Ersparnis von Sozialversicherungsbeiträgen
  • Sicherstellung der Leistung bei Insolvenz und Arbeitslosengeld II-Bezug

Welche Gestaltungsmerkmale bietet eine Unterstützungskasse?

Neben lebenslangen Altersleistungen und Berufsunfähigkeitsrenten kann der Leistungsplan auch reine Kapitalzusagen berücksichtigen. Der Versorgungsberechtigte entscheidet über die richtige Kombination aus Sicherheit und Chance. HDI bietet hier u.a. die innovativen Vorteile der TwoTrust-Produktfamilie.

Scheidet ein Mitarbeiter vorzeitig aus dem Unternehmen aus, bleiben gesetzlich unverfallbare Versorgungsanwartschaften erhalten. Für den Fall der Insolvenz besteht eine Sicherungspflicht des Arbeitgebers über den Pensionssicherungsverein.


Steuer- und sozialversicherungsrechtliche Besonderheiten der Unterstützungskasse

Eine Unterstützungskasse kann sowohl durch Zuwendungen durch den Arbeitgeber wie auch durch den Arbeitnehmer finanziert werden. Die Einbindung der staatlichen Riesterförderung im Rahmen einer Unterstützungskasse ist nicht zulässig. Aufwendungen zu Gunsten einer Unterstützungskasse sind in nahezu unbegrenzter Höhe steuerfrei. Die Beiträge müssen jedoch in gleichbleibender oder steigender Höhe laufend entrichtet werden.

Die Aufwendungen eines Arbeitnehmers bleiben bis zu 4 Prozent der jeweiligen Beitragsbemessungsgrenze zur gesetzlichen Rentenversicherung West auch sozialabgabenfrei. Übernimmt der Arbeitgeber die Finanzierung der Beiträge, entfällt die Sozialabgabenpflicht in unbegrenzter Höhe.

Arbeitgeberaufwendungen sind als Betriebsausgaben abzugsfähig. Darüber hinaus ergeben sich keine weiteren bilanziellen Berührungspunkte. Erst die fälligen Versorgungsleistungen sind nachgelagert steuer- und sozialabgabenpflichtig. Doch greifen bis 2040 noch verschiedene Freibeträge.


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Pensionszusage

Was ist eine Pensionszusage?

Die Pensionszusage ist ein unmittelbares, bilanzierungspflichtiges Versorgungsversprechen eines Arbeitgebers an seine Mitarbeiter und ggf. dessen versorgungsberechtigte Hinterbliebenen. Der Arbeitgeber verpflichtet sich, im Alter, Todesfall oder auch bei Berufsunfähigkeit des Arbeitnehmers Leistungen aus eigenem Betriebsvermögen zu erbringen. Um eine Pensionszusage sicher zu gestalten, empfiehlt HDI die Einrichtung einer durch Versicherungen rückgedeckte beitragsorientierten Leistungszusage. Hier bemisst sich die Höhe der Versorgung stets an den Leistungen der zugrunde liegenden Rückdeckungsversicherung. Die Finanzierung einer rückgedeckten Pensionszusage kann sowohl durch den Arbeitgeber als auch durch den Mitarbeiter im Wege des steuerfreien Gehaltsverzichtes erfolgen.


Welche Vorteile bietet eine rückgedeckte Pensionszusage?

  • Nutzung bilanzieller Innenfinanzierungseffekte zugunsten der Altersvorsorge
  • Nahezu unbegrenzter Dotierungsspielraum
  • Jährlich variable, steuerfreie Finanzierungsbausteine möglich
  • Auslagerung betriebsfremder Risiken

Welche Gestaltungsmerkmale bietet eine Pensionszusage?

Um insbesondere Fach- und Führungskräften ein flexibles Instrument zur Ergänzung der Altersversorgung zu bieten, wurde der HDI Trans-Fair-Plan auf Basis von variablen Einmalbeiträgen entwickelt . Hohe oder variable Bezüge, wie. z.B. Tantiemen werden nicht bar ausbezahlt, sondern steuerbegünstigt zur Finanzierung einer beitragsorientierten Leistungszusage auf Kapitalbasis verwendet. Eine solche Umwandlung von Gehaltsteilen kann von Jahr zu Jahr neu vereinbart werden und ist zu jedem Zeitpunkt ausfinanziert. Entsprechend der Höhe der Leistungen , die sich aus der Rückdeckungsversicherung ergeben, erhält der Mitarbeiter eine betriebliche Versorgungszusage.

Scheidet ein Mitarbeiter vorzeitig aus dem Unternehmen aus, bleiben gesetzlich unverfallbare Versorgungsanwartschaften erhalten. Für den Fall der Insolvenz besteht für Arbeitnehmeransprüche eine Sicherungspflicht des Arbeitgebers über den Pensionssicherungsverein.


Welche Besonderheiten sind für die Gesellschafter-Geschäftsführerversorgung zu beachten?

Aufgrund des besonderen Status eines Gesellschafter-Geschäftsführers (GGF) sind bei der Gestaltung einer Unternehmerversorgung besondere steuerliche und formelle Anforderungen zu erfüllen. Neben der Schriftform und einem Gesellschafterbeschluss sind beispielsweise die Kriterien der Üblichkeit, Ernsthaftigkeit, Erdienbarkeit und der Angemessenheit der Versorgung zu erfüllen.


Wie wird eine Pensionszusage rechtlich behandelt?

Mit Erteilung einer Pensionszusage sind im Unternehmen gemäß § 6a EStG gewinnmindernde Pensionsrückstellungen bilanziell auszuweisen, die grundsätzlich zu einer ertragsabhängigen Steuerersparnis des Unternehmens führen. Die aus der Steuerentlastung realisierte Liquiditätserhöhung kann vorrangig zur Finanzierung einer Rückdeckung eingesetzt werden. Rückdeckungsversicherungen sind dem Betriebsvermögen des Unternehmens hinzuzurechnen und deshalb in der Bilanz zu aktivieren. Prämien einer Rückdeckungspolice können als Betriebsausgaben in Abzug gebracht werden.

Um eine Pensionszusage sicher zu gestalten, empfiehlt sich die Einrichtung einer durch Versicherungen rückgedeckten beitragsorientierten Leistungszusage. Hier bemisst sich die Höhe der Versorgung stets an den Leistungen der zugrunde liegenden Rückdeckungsversicherung. Diese Gestaltung bietet auch handelsbilanzielle Vorteile: Grundsätzlich kann eine vollständige Saldierung der Pensionsverpflichtung erfolgen, sofern die Rückdeckungsversicherung an die Versorgungsberechtigten rechtswirksam verpfändet ist.

Für versorgungsberechtigte Arbeitnehmer sind arbeitgeberfinanzierte Pensionszusagen in der Anwartschaftsphase in unbegrenzter Höhe steuer- und sozialabgabenfrei. Die Aufwendungen eines Arbeitnehmers bleiben bis zu 4 Prozent der jeweiligen Beitragsbemessungsgrenze zur gesetzlichen Rentenversicherung West auch sozialabgabenfrei. Erst bei Fälligkeit sind die Versorgungsleistungen nachgelagert steuer- und sozialabgabenpflichtig.


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Pensionsfonds

Was ist ein Pensionsfonds?

Ein Pensionsfonds in Deutschland ist eine versicherungsähnliche, rechtlich selbständige Versorgungseinrichtung, die dem Arbeitnehmer oder seinen Hinterbliebenen einen Rechtsanspruch auf ihre Leistungen gewährt. Neben der Abbildung einer Entgeltumwandlung ist der Pensionsfonds schwerpunktmäßig ein geeignetes Instrument zur bilanziellen Auslagerung bestehender Pensionsverpflichtungen. HDI bietet Lösungen zum Pensionsfonds ausschließlich zur Auslagerung bestehender Pensionsverpflichtungen an.


Welche Vorteile bietet ein Pensionsfonds nach § 3 Nr. 66 EStG?

  • Bilanzielle Auslagerung von Pensionsverpflichtungen
  • Steuerliche Begünstigung der Übertragung
  • Sicherstellung der künftigen Erfüllbarkeit des Versorgungsversprechens
  • Reduzierung der Insolvenzsicherungskosten
  • Im Ergebnis steuerfreie Kapitalanlage im Pensionsfonds
  • Individuelle Steuerung der Liquiditätsbindung und Risikobereitschaft
  • Erleichterung eines Unternehmensverkaufs oder einer Unternehmensnachfolge
  • Trennung des Pensionsgeschäfts vom operativen Geschäft

Welche Gestaltungsmerkmale bietet ein Pensionsfonds nach § 3 Nr. 66 EStG?

Der Pensionsfonds bietet im Rahmen der Auslagerung einer Pensionszusage im wesentlichen zwei verschiedene Modelle zur Übernahme und Finanzierung der Versorgungsleistungen an.

HDI TopPension: Das kapitalmarktorientierte Modell für Einzelzusagen

Die zugesagten Leistungen werden arbeitsrechtlich 1:1 übernommen. Das Unternehmen hat die Möglichkeit, die Renditeerwartung der im Ergebnis steuerfreien Kapitalanlage im Pensionsfonds individuell zu bestimmen. Damit kann das Unternehmen die Liquiditätsbindung und Risikobereitschaft aktiv steuern. Reicht die Kapitalbedeckung in der Rentenphase nicht aus, bleibt das Unternehmen in der Nachschusspflicht. Umgekehrt können überschüssige Kapitaldeckungen dem Unternehmen rückerstattet werden. Die HDI TopPension bietet darüber hinaus flexible Finanzierungs- und Gestaltungsoptionen.
Unabhängig von der Gestaltung und Finanzierung des Pensionsplans bleiben übertragene Zusagen über den Pensionssicherungsverein Insolvenz sicherungspflichtig. Allerdings ist der Beitragsaufwand deutlich reduziert, da nur noch 20% des Teilwerts der Pensionsverpflichtung nach § 6a Abs. 3 EStG als Bemessungsgrundlage zu berücksichtigen sind.

HDI TeamPension: Das kapitalmarktorientierte Modell für Belegschaftsversorgungen

Auch für kollektive Zusagen bietet HDI die Auslagerung auf einen kapitalmarktorientierten Pensionsfonds an. Flexible Finanzierungsorptionen und die individuelle Bestimmung des Kalkulationszinses geben dem Unternehmen breiten Handlungsspielraum. Neben der Übertragung von Anwartschaften können auch Rentnerbestände im Rahmen von HDI TeamPension ausgelagert werden. Ein kompetentes Team begleitet den gesamten Prozess von der Beratung bis zur Administration.


Wie wird ein Pensionsfonds nach § 3 Nr. 66 EStG rechtlich behandelt?

Der bereits verdiente Teil einer Pensionszusage (Past-Service) kann gemäß § 3 Nr. 66 EStG steuerfrei mittels Einmalbeitragszahlung auf den Pensionsfonds übertragen werden. Für Ausgeschiedene und Rentenempfänger ist somit die vollständige Auslagerung der Pensionszusage auf den Pensionsfonds möglich. Für noch zu erdienende Anwartschaften Future-Service) bietet es sich z. B. an, die Übertragung durch steuerfreie, laufende Beitragszahlung über eine rückgedeckte Unterstützungskasse (z.B. HDI Unterstützungskasse für die gesamte Wirtschaft e.V.) vorzunehmen.

Um die Steuer- und Sozialversicherungsfreiheit der Einmalbeitragszahlung an den Pensionsfonds für den Versorgungsberechtigten sicherzustellen, wird vom Arbeitgeber ein Antrag gemäß § 4e Abs. 3 EStG zur Verteilung der Betriebsausgaben auf mehrere Wirtschaftsjahre gestellt.


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    Information für Arbeitgeber
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    TwoTrust Vario Direktversicherung
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    TwoTrust Kompakt Direktversicherung
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    Broschüre Unterstützungskasse
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    HDI TopPension
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    HDI TeamPension
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