Liebe Leserin, lieber Leser,

in der Anästhesie sind ernsthafte Komplikationen selten. Treten sie jedoch auf, dann oft mit lebensbedrohlichen Situationen für den Patienten, die in kürzester Zeit beherrscht werden müssen. In der Rubrik "Aus der Schadenpraxis" berichtet der MedLetter in dieser Ausgabe über die aktuelle Rechtsprechung.

Zur Frage der Befähigung medizinischer Assistenzberufe in der Anästhesie ist insbesondere die Qualifikation der Assistenten zu beachten. In einem Videoclip gibt der Vizepräsident des "Berufsverband Deutscher Anästhesisten" in "Rechtsdepesche on TV" Auskunft.

Ich wünsche Ihnen – auch für alle anderen Themen – eine informative Lektüre.

Wenn sich aus diesen Informationen Fragen zum Versicherungsschutz ergeben, wenden Sie sich bitte an Ihren Versicherungsvermittler.

Mit freundlichen Grüßen

Axel Schirp
HDI Versicherung AG
HDI-Platz 1
30659 Hannover
 
 
 
Schwerpunktthema

Kann passieren – darf aber nicht passieren!
 
Aus der Schadenpraxis

Narkosezwischenfall mit tödlichem Ausgang bei einer Parallelanästhesie
 
Organisationsmängel bei Schönheitsoperation mit katastrophalen Folgen
 
Einsatz von nicht ärztlichem Assistenzpersonal in der ambulanten Anästhesie
 
Verhalten im Schadenfall

Richtig verhalten im Schadenfall
 
Aktuelles "Rund um die Arztpraxis"

Niedrigzinsumfeld: Investieren Sie Einmalbeiträge für die private Altersvorsorge!
 
HDI Mehrwertpartner

Mobile Patientenaufklärung für niedergelassene Ärzte
 
Checklisten & Downloads

Unterstützende Checklisten sowie Downloads
 
 
 
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Schwerpunktthema
Kann passieren – darf aber nicht passieren! Von den folgeschweren Fehlern in der Anästhesie
In kaum einem anderen Fachgebiet sind Fehler so eklatant, meist direkt erkennbar und nicht mehr korrigierbar. Wenn der Anästhesist einen Fehler macht, kann dies in der Folge bedeuten: Sauerstoffunterversorgung mit dauerhafter Hirnschädigung oder gar Tod. Hier gibt es wenige unproblematische Fehler, die beispielsweise durch eine Revisions-OP wieder korrigiert werden könnten.

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Aus der Schadenpraxis
Narkosezwischenfall mit tödlichem Ausgang bei Parallelanästhesie
In einem Ärztehaus mit verschiedenen Fachärzten praktizierte auch ein niedergelassener Anästhesist. Er war in die jeweiligen ambulanten Operationen in den ansässigen Facharztpraxen eingebunden. Hierbei ging er regelmäßig nach einem strikten Schema unter Einhaltung eines engen zeitlichen Rahmens vor. Nachdem die Patientin im vorliegenden Fall vom Operateur eine vorbereitende Infusion u. a. mit Buscopan und Novalgin erhalten hatte, verabreichte der Anästhesist einen hoch dosierten Cocktail an Narkose- und Schmerzmedikamenten (Dormicum, Propofol, Rapifen), um nach eigener Aussage eine "Analgosedierung" herbeizuführen.

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Organisationsmängel bei Schönheitsoperation mit katastrophalen Folgen
Der hier besprochene Fall war Gegenstand eines Verfahrens vor dem Landgericht Mainz, das Berufungsverfahren ist noch nicht abgeschlossen: Die zum Behandlungszeitpunkt 52-jährige Patientin begab sich zur Durchführung eines plastischen Eingriffs (u. a. Facelift) in eine Privatklinik, die von ihrem Operateur als Geschäftsführer betrieben wurde. Die Anästhesie wurde von einem freiberuflich tätigen Anästhesisten durchgeführt. Die postoperative Betreuung der Patientin übernahm im Rahmen einer "Nachtwache" eine Medizinstudentin, welche sich zum Behandlungszeitpunkt im 10. Semester befand.


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Einsatz von nicht ärztlichem Assistenzpersonal in der ambulanten Anästhesie
Immer mehr qualifizierte Eingriffe und Operationen werden in den niedergelassenen Arztpraxen durchgeführt. Damit steigt auch die Anzahl der ambulanten Narkosen beständig. Neben der Befähigung des Anästhesisten und der Geräteausstattung ist vor allen Dingen die personelle Besetzung Garant für eine komplikationslose praxis-ambulante Anästhesie. Im aktuellen Expertengespräch von "Rechtsdepesche on TV" mit dem Berufsverband Deutscher Anästhesisten werden Sie über das haftungsrechtlich unbedenkliche Qualifikationsprofil des nicht ärztlichen Personals in der ambulanten Anästhesie informiert.

Zum Video
 
Verhalten im Schadenfall
Richtig verhalten im Schadenfall
Sehr schnell können Sie Ansprüchen Ihrer Patienten und deren Krankenversicherern ausgesetzt sein, auch ohne eigenes Verschulden oder Fehlverhalten. Nachfolgend möchten wir Ihnen einige Hilfen an die Hand geben, wie Sie sich im Falle eines Falles am besten verhalten.

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Aktuelles "Rund um die Arztpraxis"
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Mobile Patientenaufklärung für niedergelassene Ärzte
Mit E-ConsentPro mobile hat Thieme Compliance eine Software entwickelt, die den Einsatz mobiler Geräte in der Patientenaufklärung ermöglicht. Sie profitieren von einem ortsunabhängigen Arbeiten, wie Sie es von der papierbasierten Aufklärung gewohnt sind. Durch mobile Geräte binden Sie den Patienten immer in den Entstehungsprozess des Aufklärungsdokuments ein. Damit gehört die mobile Anwendung zu einem der komfortabelsten Verfahren, um die Anforderungen des Patientenrechtegesetzes umzusetzen.

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Checklisten & Downloads
Unterstützende Checklisten sowie Downloads
HDI Kooperationspartner und Mehrwerte für Ärzte
Berufshaftpflicht: Richtig verhalten im Schadenfall
 
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