Liebe Leserin, lieber Leser,

in den letzten Jahren ist ein stetiger Anstieg von Schadenersatzleistungen in der Arzthaftpflicht zu beobachten. Die Ursachen liegen neben einer patientenfreundlicheren Rechtsprechung und der zunehmenden Durchsetzung von Regressansprüchen der Sozialversicherungsträger insbesondere an überdurchschnittlich gestiegenen Pflegekosten, Verdienstausfallansprüchen sowie an großzügigeren Schmerzensgeldregelungen. Dieser Trend der Kostenzunahme könnte sich fortsetzen. Denn durch das Inkrafttreten des neuen Patientenrechtegesetzes am 26. Februar 2013 wird es für Patienten einfacher, gegen einen vermeintlichen Behandlungs- oder Aufklärungsfehler vorzugehen. Für die Ärztin, für den Arzt wird es daher immer wichtiger, mit einem ausreichenden Versicherungsschutz vorzusorgen. In unserem Schwerpunktthema „Die Gefahr niedriger Deckungssummen” geben wir Ihnen konkrete Empfehlungen.

Ich wünsche Ihnen auch für die anderen Themen eine informative Lektüre.

Axel Schirp
HDI Versicherung AG
HDI-Platz 1
30659 Hannover

 
 
 
 
 
  Schwerpunktthema
  Die Gefahr zu niedriger Deckungssummen in der Berufshaftpflichtversicherung
  Medizin & Gesellschaft
  Patientenrechtegesetz in Kraft
  Aus der Schadenpraxis
  Arzthaftung bei Verharmlosung von Risiken
  Ablehnung eines Gerichtssachverständigen wegen Befangenheit
  Folgenschwere Gesundheitsschäden bei kombinierter Injektion von Dexamethason und
Diclofenac bei bestehenden Lumbalgien
  Be- und Entkleiden einer gangunsicheren Pflegebedürftigen
  Verhalten im Schadenfall
  Richtig verhalten im Schadenfall
  Honorararzt & Haftung
  Die Tätigkeit als Honorararzt: für viele Mediziner eine zunehmend interessante Option
  Die Haftung des Honorararztes
  HDI Mehrwertpartner
  MedicoRisk: Die ärztliche Tätigkeit im Wandel der Haftung
  Checklisten
  Unterstützende Checklisten
 
 
 
 
Schwerpunktthema
Die Gefahr zu niedriger Deckungssummen in der Berufshaftpflichtversicherung
In den letzten Jahren ist ein stetiger Anstieg von Schadenersatzleistungen im Bereich der Arzthaftpflicht zu verzeichnen. Dies ist keineswegs auf die Verschlechterung der ärztlichen Behandlung zurückzuführen, die Ursache liegt vielmehr an überdurchschnittlich gestiegenen Pflegekosten und Verdienstausfallansprüchen, einer patientenfreundlicheren Rechtsprechung, großzügigeren Schmerzensgeldregelungen sowie der vermehrten Durchsetzung von Regressansprüchen der Sozialversicherungsträger. Auch durch das Inkrafttreten des neuen Patientenrechtegesetzes wird es für den Patienten einfacher, gegen einen vermeintlichen Behandlungsfehler vorzugehen.
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Medizin & Gesellschaft
Patientenrechtegesetz in Kraft
Nachdem der Bundesrat am 01.02.2013 das vom deutschen Bundestag am 29.11.2012 verabschiedete Patientenrechtegesetz (PRG) gebilligt hat, ist das Gesetz am 26.02.2013 in Kraft getreten. Mit dem PRG werden erstmals die Rechte von Patientinnen und Patienten in einem eigenen Abschnitt des BGB gebündelt und somit transparenter und verständlicher. Leitbild ist der mündige Patient, der informiert und aufgeklärt wird und somit dem Arzt/Behandler auf Augenhöhe gegenübertreten kann.
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Aus der Schadenpraxis
Arzthaftung bei Verharmlosung von Risiken
Die Aufklärung gewinnt in der Arzthaftung zunehmend an Bedeutung. Die Anforderungen an die
ärztliche Aufklärung wurden über Jahrzehnte in richterlicher Rechtsfortbildung entwickelt und
erhalten nunmehr mit dem im ersten Quartal 2013 in Kraft tretenden Patientenrechtegesetz in
§630d und §630e BGB erstmals eine gesetzliche Grundlage.
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Ablehnung eines Gerichtssachverständigen wegen Befangenheit
Die Entscheidung eines Arzthaftungsprozesses richtet sich maßgeblich an der Bestimmung des medizinischen Standards aus. Es ist die verantwortungsvolle Aufgabe des Sachverständigen, dem
Gericht die Sachkunde zu vermitteln, damit die Richter in die Lage versetzt werden, über Behandlungsdetails entscheiden zu können.
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Folgenschwere Gesundheitsschäden bei kombinierter Injektion von Dexamethason und
Diclofenac bei bestehenden Lumbalgien
Wegen anhaltender Lumbalgien injizierte ein Hausarzt auf Drängen seines Patienten über einen
Zeitraum von rd. einem Monat mehrmals intramuskulär eine Kombination von Dexamethason (Cortison-Derivat) und Diclofenac (nicht steroidales Antirheumatikum). Dies obgleich sich sein Patient in
diesem Zeitraum insgesamt zweimal einer Bandscheibenoperation unterzogen hatte. Eine Injektion dieser kombinierten Medikation erfolgte durch den Operateur selbst.
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Be- und Entkleiden einer gangunsicheren Pflegebedürftigen
Behandlungsfehler durch die sich ein beherrschbares Risiko verwirklicht, bilden eine besondere
Kategorie im Rahmen der Beweislastregelungen. Die Rechtsprechung hat hierfür das Institut des
voll beherrschbaren Herrschafts- und Organisationsbereichs entwickelt. Ereignet sich ein Schaden
in diesem Umfeld, so muss die Behandlungsseite darlegen und beweisen, dass sie die gebotene Sorgfalt aufgewendet hat, um das Risiko zu vermeiden.
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Verhalten im Schadenfall
Richtig verhalten im Schadenfall
Sehr schnell können Sie Ansprüchen Ihrer Patienten und deren Krankenversicherern ausgesetzt
sein, auch ohne eigenes Verschulden oder Fehlverhalten. Nachfolgend möchten wir Ihnen einige
Hilfen an die Hand geben, wie Sie sich im Falle eines Falles am besten verhalten.
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Honorararzt & Haftung
Die Tätigkeit als Honorararzt: für viele Mediziner eine zunehmend interessante Option
Mittlerweile gehören sie zum Alltag vieler Kliniken in Deutschland: Ärzte, die nicht fest angestellt sind, sondern auf freiberuflicher Basis in den Häusern ihren Dienst tun. Diese sogenannten Honorarärzte werden nach Angaben der Bundesärztekammer mittlerweile von rund 60 Prozent der Kliniken eingesetzt – bei steigender Tendenz.
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Die Haftung des Honorararztes
Honorarärzte werden unter unterschiedlichen Bezeichnungen in deutschen Kliniken und Praxen
vielseitig eingesetzt. Im Rahmen ihrer ärztlichen Tätigkeit sind sie erheblichen Haftungsrisiken ausgesetzt, da jeder Arzt für seine eigene schädigende Handlung haftet, ohne dass es dabei auf ein Vertragsverhältnis zwischen Patient und Arzt ankommt. Jeder Honorararzt sollte deshalb seinen Versicherungsschutz frühzeitig und umfassend prüfen lassen.
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HDI Mehrwertpartner
MedicoRisk: Die ärztliche Tätigkeit im Wandel der Haftung
MedicoRisk hat ein modulares Risiko-Management entwickelt, das auf jede Praxis/Klinik individuell abgestimmt ist. Mit gezielten Fortbildungen und Workshops, die durch vorhergehende persönliche Analyse und Auswertung auf die jeweilige Praxis/Klinik zugeschnitten werden, werden Verbesserungspotenziale freigesetzt.
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Checklisten
Unterstützende Checklisten
 
 
 
Kontakt
 
  Mehr Informationen auch unter www.hdi.de
  Herausgeber:
  HDI Versicherung AG
HDI-Platz 1
30659 Hannover

Vorstand: Dr. Heinz-Peter Roß (Vorsitz)
Markus Drews, Gerhard Frieg, Iris Klunk, Barbara Riebeling,
Ulrich Rosenbaum, Jörn Stapelfeld
Sitz der Gesellschaft: Hannover
Amtsgericht Hannover, HRB 206456
UStID: DE 213617083
 
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