Liebe Leserin, lieber Leser,

eine große Zahl von Flüchtlingen ist in den letzten Monaten nach Deutschland gekommen. Wenn auch eine deutliche Mehrheit unter ihnen jung und gesund scheint, so stellen sich zunehmend auch Flüchtlinge als Patienten in Arztpraxen vor.

Doch was tun, wenn Sie sich mit dem Patienten nicht verständigen können? Was, wenn nur Verwandte oder Bekannte als Dolmetscher zur Verfügung stehen, deren Übersetzerfähigkeit Sie nicht beurteilen können? Und schließlich: Unter welchen Umständen können Sie eigentlich eine Behandlung ablehnen?

In dieser Ausgabe des MedLetters geben wir Ihnen anhand typischer Fallbeispiele Antworten und Tipps.

Ich wünsche Ihnen – auch für alle anderen Themen – eine informative Lektüre.

Axel Schirp
HDI Vertriebs AG
HDI-Platz 1
30659 Hannover
 
 
 
Schwerpunktthema

Medizinische Versorgung von Flüchtlingen – die Aufklärung fremdsprachiger Patienten
 
Video: Ärztliche Aufklärung von fremdsprachigen Patienten
 
Medizin und Gesellschaft

Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Berufshaftung für Heilberufe
 
Patientensicherheit erfordert Versorgungssicherheit
 
Aus der Schadenpraxis

Ärztemangel in ländlicher Region: "Behandlung ganz oder gar nicht"
 
Der hausärztliche Notdienst in Zeiten einer Grippewelle
 
Prüfungs- und Überwachungspflichten des Apothekers
 
Wasserschaden in der Praxis – 150.000 Euro Schadenersatz wegen eines Telefonats
 
Verhalten im Schadenfall

Richtig verhalten im Schadenfall
 
HDI Mehrwertpartner

HDI Berufshaftpflicht: Kooperationspartner und Mehrwerte für Ärzte
 
Rasche Einarbeitung in die Patientenaufklärung – mit der App "Das Aufklärungsgespräch"
 
Checklisten & Downloads

Unterstützende Checklisten sowie Downloads
 
 
 
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Schwerpunktthema
Medizinische Versorgung von Flüchtlingen – die Aufklärung fremdsprachiger Patienten
 
   
Der Arzt muss sich bei Patienten die der deutschen Sprache nicht mächtig sind, vergewissern, ob diese bzw. die Begleitperson die Aufklärung verstehen. Es genügt nicht, dem Patienten, lediglich einen fremdsprachigen Aufklärungsbogen zu übergeben (OLG Nürnberg, 28.06.1995 – 4 U 3943/94). Es reicht jedoch aus, wenn eine beschäftigte Person mit geeigneten Sprachkenntnissen, z. B. eine Arzthelferin/Krankenschwester, als Dolmetscher fungiert (OLG Karlsruhe, 02.08.1995 – 13 U 44/94).

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Video: Ärztliche Aufklärung von fremdsprachigen Patienten
Nicht erst seit der Einreise einer präzedenzlosen Zahl von Flüchtlingen ist der Kontakt mit fremdsprachigen Patienten für die Ärztinnen und Ärzte hierzulande an der Tagesordnung. Auch in dieser Situation gilt: Vor der Behandlung muss der Patient umfassend und verständlich aufgeklärt werden. Wie mit der Hürde der mangelnden Sprachkenntnis umzugehen ist, erläutert der Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Volker Großkopf.

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Medizin & Gesellschaft
Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Berufshaftung für Heilberufe
 
   
Mit der Änderung des Partnerschaftsgesellschaftsgesetzes (PartGG) wurde durch den Gesetzgeber bereits im Juli 2013 eine Variante der Partnerschaftsgesellschaft (PartG) eingeführt, die bei den rechts- und wirtschaftsberatenden Berufen sowie den Architekten und Ingenieuren zu einem "Run" auf diese "neue" Gesellschaftsform geführt hat – die Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Berufshaftung (PartGmbB).

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Patientensicherheit erfordert Versorgungssicherheit
Seit Jahren wird über die nicht reibungslos funktionierende Versorgungsstruktur und -kultur zwischen ärztlichen und pflegerischen Diensten im ambulanten Bereich diskutiert: Mit diesem Beitrag will der Geschäftsführer des Deutschen Pflegeverbands und Präsidiumsmitglied des Deutschen Pflegerats, Rolf Höfert, mit einem Plädoyer für eine effiziente und effektive Aufgabenverteilung eintreten.

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Aus der Schadenpraxis
Ärztemangel in ländlicher Region: "Behandlung ganz oder gar nicht"
 
   
Der vorliegende Fall betrifft einen Hausarzt in ländlicher Region. Hier hatten sich einige Zeit vor dem Schadenereignis zwei Hausärzte aus Altersgründen zur Ruhe gesetzt, ohne einen Nachfolger für ihre Praxis gefunden zu haben. Eine weitere hausärztlich tätige Kollegin fiel in dieser Situation ein halbes Jahr krankheitsbedingt aus. Diese hatte zuvor auch das Seniorenheim des Ortes betreut. Zum Ende des Winters herrschte "Grippezeit". Für die praktizierenden Ärzte vor Ort bahnte sich daraufhin eine kaum mehr beherrschbare Situation an.

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Der hausärztliche Notdienst in Zeiten einer Grippewelle
Ein neu aufgetretener Grippevirus, allgemein als Schweinegrippe bekannt, hatte in dem betreffenden Winter eine Grippewelle erheblichen Ausmaßes ausgelöst. In Spitzenzeiten suchten ca. 60 Patienten pro Tag mit einschlägigen Grippesymptomen die Arztpraxis der Allgemeinmedizinerin auf. Während der anstehenden Feiertage und des Jahreswechsels spitzte sich die Situation dramatisch zu.

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Prüfungs- und Überwachungspflichten des Apothekers
Der hier besprochene Fall wurde in der Berufungsinstanz durch ein Oberlandesgericht entschieden. Wegen eines angeborenen Herzfehlers verordneten die Ärzte einer Kinderklinik einem Säugling ein digitalishaltiges Medikament. Nach dem Entlassbrief an den weiterbetreuenden Kinderarzt sollte der Säugling morgens und abends jeweils einen Tropfen des Medikaments erhalten. Eine Mitarbeiterin des Kinderarztes erstellte daraufhin ein Rezept über das Medikament in Tablettenform statt der vorgesehenen niedrig dosierten Tropfen. Der Kinderarzt unterzeichnete das Rezept, ohne den Fehler zu bemerken.

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Wasserschaden in der Praxis – 150.000 Euro Schadenersatz wegen eines Telefonats
Ein defekter Zulaufschlauch an der Geschirrspülmaschine, eine undichte Behandlungseinheit, ein nicht abgesperrter Wasserhahn – ein Wasserschaden kann schnell entstehen und erhebliche Kosten verursachen. Die Folge: Neben Ihrem eigenen Inventar können Fußböden und die Wände der angemieteten Praxis beschädigt werden, im schlimmsten Fall sind auch die Gewerbeeinheiten oder Wohnungen in den darunter liegenden Etagen betroffen. Wer zahlt den Schaden?


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Verhalten im Schadenfall
Richtig verhalten im Schadenfall
 
   
Sehr schnell können Sie Ansprüchen Ihrer Patienten und deren Krankenversicherern ausgesetzt sein, auch ohne eigenes Verschulden oder Fehlverhalten. Nachfolgend möchten wir Ihnen einige Hilfen an die Hand geben, wie Sie sich im Falle eines Falles am besten verhalten.


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HDI Mehrwertpartner
HDI Berufshaftpflicht: Kooperationspartner und Mehrwerte für Ärzte
 
   
Mit der Einbindung neuer Kooperationspartner für Risiko- und Qualitätsmanagement, Fortbildungen und Trainings unterstützt HDI Ärztinnen und Ärzte beispielsweise bei der ärztlichen Patientenaufklärung und Dokumentation, bei der Vermeidung von Behandlungsfehlern und so auch bei der Umsetzung der gesetzlichen Regelungen zur Qualitätssicherung in der
Arztpraxis. Ganz unter dem Motto: Prophylaxe vor Therapie.

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Rasche Einarbeitung in die Patientenaufklärung – mit der App "Das Aufklärungsgespräch"
 
   
Die App "Das Aufklärungsgespräch" von Thieme Compliance gibt anhand von Urteilen aus der aktuellen Rechtsprechung praktische Handlungsempfehlungen für die Patientenaufklärung. Erfahrene Juristen decken Haftungsfallen auf und fokussieren auf das für den Arzt Wesentliche. Infografiken und Fazits geben einen schnellen Überblick.

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Checklisten & Downloads
Unterstützende Checklisten sowie Downloads
HDI Kooperationspartner und Mehrwerte für Ärzte
Berufshaftpflicht: Richtig verhalten im Schadenfall
 
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Mehr Informationen auch unter www.hdi.de

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HDI-Platz 1
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