Ausgabe Nr. 2 / Juni 2014
 
 
 
Liebe Leserin, lieber Leser,

heute übersenden wir Ihnen die erste Onlineausgabe des GIservice.

In dieser Ausgabe berichten wir z. B. über die Rechtsstellung des geschädigten Mandanten bei der Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung. Auch wenn diese zwischen dem Versicherer und dem Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Rechtsanwalt abgeschlossen ist, ergeben sich dennoch Obliegenheiten, die von dem Mandanten – als sogenanntem "Dritten" im versicherungsrechtlichen Sinne – gegenüber dem Versicherer zu beachten sind.

Ein weiteres Thema ist die viel beachtete Entscheidung des BGH vom März letzten Jahres zur Klarstellung, dass ein Steuerberater mit steuerberatendem Dauermandat, welches die monatlichen betriebswirtschaftlichen Auswertungen, die Lohnabrechnungen, die Meldungen an das Finanzamt und die Sozialversicherungsträger, die Anfertigung der Jahresabschlüsse und Bilanzen und die Steuerdeklaration umfasst, keine Verpflichtung trifft, eine GmbH und deren Geschäftsführer bei Vorlage der Handelsbilanz mit einer Unterdeckung auf eine möglicherweise bestehende insolvenzrechtliche Überschuldung hinzuweisen.

Ich wünsche Ihnen – auch für alle anderen Themen – eine informative Lektüre.

Mit freundlichen Grüßen

Nicole Gustiné
HDI Versicherung AG
HDI-Platz 1
30659 Hannover
 
 
 
Vermögensschaden-Haftpflicht

Rechtsstellung des geschädigten Mandanten bei der Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung
 
Haftungsrisiken des Steuerberaters bei der Jahresabschlusserstellung für eine GmbH in der Krise
 
Der freie Mitarbeiter
 
Betriebliche Altersversorgung

Komplettpaket für Personaleinsätze im Ausland
 
Raus aus den Pensionsverpflichtungen – HDI zeigt die Wege aus dem Labyrinth
 
Rechtsschutz

So umgehen Sie den Strafraum
 
Kurzmeldungen

Kraftfahrt: das neue Punktesystem
 
 
 
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Vermögensschaden-Haftpflicht
Rechtsstellung des geschädigten Mandanten bei der Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung
Auch wenn die Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung (VH-Versicherung) zwischen dem Versicherer und dem Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Rechtsanwalt abgeschlossen ist, ergeben sich dennoch Obliegenheiten, die von dem Mandanten – als sogenanntem "Dritten" im versicherungsrechtlichen Sinne – gegenüber dem Versicherer zu beachten sind. Die Obliegenheiten sollen einen angemessenen Interessenausgleich zwischen dem Mandanten einerseits und dem Versicherer andererseits gewährleisten. Dieser Gedanke liegt auch den Regelungen über das sogenannte "kranke" Versicherungsverhältnis zugrunde. Der nachfolgende Beitrag gibt einen Überblick über die wesentlichen Regelungen, die im Rahmen der VH-Versicherung für den geschädigten Mandanten Bedeutung erlangen können.

Mehr zum Thema
 
Haftungsrisiken des Steuerberaters bei der Jahresabschlusserstellung für eine GmbH in der Krise
Der BGH hat bekanntlich in einer viel beachteten Entscheidung vom März letzten Jahres klargestellt, dass ein Steuerberater mit steuerberatendem Dauermandat, welches die monatlichen betriebswirtschaftlichen Auswertungen, die Lohnabrechnungen, die Meldungen an das Finanzamt und die Sozialversicherungsträger, die Anfertigung der Jahresabschlüsse und Bilanzen und die Steuerdeklaration umfasst, keine Verpflichtung trifft, eine GmbH und deren Geschäftsführer bei Vorlage der Handelsbilanz mit einer Unterdeckung auf eine möglicherweise bestehende insolvenzrechtliche Überschuldung hinzuweisen.

Mehr zum Thema
 
Der freie Mitarbeiter
Das Anwaltsblatt des DAV hat sich in letzter Zeit ausführlich mit den Möglichkeiten anwaltlicher Zusammenarbeit auseinandergesetzt. Nicht besprochen worden ist die Tätigkeit des freien Mitarbeiters, wobei dies für junge Anwälte oftmals die erste Möglichkeit darstellt, in eine Anwaltskanzlei und damit in das Berufsleben einzusteigen. Wie sich die versicherungsrechtliche Situation beurteilt, wenn dem freien Mitarbeiter in der Kanzlei ein Fehler unterläuft, soll in diesem Beitrag näher dargestellt werden.

Mehr zum Thema
 
Betriebliche Altersversorgung
Komplettpaket für Personaleinsätze im Ausland
Die fortschreitende Globalisierung bringt einen wachsenden Bedarf an mobilen Arbeitskräften mit sich. Der Grund: Große Investitionen in neuen Märkten erfordern häufig qualifiziertes und erfahrenes Personal aus dem Heimatland. Während die großen Konzerne Auslandsentsendungen meist selbstständig abwickeln, fehlen mittelständischen Unternehmen oftmals das detaillierte Fachwissen und die Kapazitäten, um alle Aspekte rund um den Entsendungsprozess zu beachten – zum Wohl des Mitarbeiters und des Unternehmens.

Mehr zum Thema
 
Raus aus den Pensionsverpflichtungen – HDI zeigt die Wege aus dem Labyrinth
Die Spatzen pfeifen es von den Dächern: Pensionszusagen belasten die Bilanz! Das anhaltende Niedrigzinsumfeld, sinkende Steuervorteile, belastende Insolvenzsicherungskosten und unkalkulierbare Risiken drängen immer mehr Unternehmen zur Neuordnung ihrer Pensionsverpflichtungen. Durch den niedrigen Kapitalmarktzins sinkt der Abzinsungssatz für Pensionsrückstellungen zeitverzögert und führt damit perspektivisch zu einem zusätzlichen Anstieg der Pensionsverpflichtungen in der Handelsbilanz von durchschnittlich etwa 20 %. Der wachsende Handlungsdruck ist der steuerberatenden Zunft hinreichend bewusst. Doch bei der der Vielzahl der möglichen Lösungsvarianten fällt es oft schwer, den Gesamtüberblick zu behalten und immer die richtige Handlungsempfehlung zu geben.

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Rechtsschutz
So umgehen Sie den Strafraum
Tipps vom Anwalt zum WM-Start 2014: Die Vorfreude steigt: Am 12. Juni startet die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien. Ganz Deutschland hängt Spielpläne auf, stellt Bier kalt und holt die Fußball-Deko aus dem Keller. Doch wo darf ich Flaggen und Co. eigentlich aufhängen? Kann ich selbst zum großen "Public Viewing" einladen? Und was, wenn die grölende Meute vor dem Fernseher die Nachbarn stört?

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Kurzmeldungen
Kraftfahrt: das neue Punktesystem
Es geht ganz schnell: einmal nicht richtig aufgepasst, zu schnell gefahren – und prompt blitzt es. Der amtliche Bescheid folgt postwendend. Dabei bleibt es auch in Zukunft. Was sich in diesem Frühjahr ändert, ist das Punktesystem für Verkehrssünden.

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HDI-Platz 1
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